#457 Risikomanagement in Japan
Nachdem im vorstehenden Beitrag schon von Risikomanagement die Rede war, hier ein aktueller Beitrag von Peter Addor, der die aktuellen Ereignisse in Japan reflektiert.
Nachdem im vorstehenden Beitrag schon von Risikomanagement die Rede war, hier ein aktueller Beitrag von Peter Addor, der die aktuellen Ereignisse in Japan reflektiert.
Die Kollegen von Bearing Point haben ein Poster über modernes Risikomanagement ins Netz gestellt:
http://www.bearingpoint.de/de-de/download/Modernes_Risikomanagement.pdf
In amerikanischen Universitäten scheint das Thema Technologieexport angekommen zu sein, zumindest für den Eigenbedarf der Unis finden sich zahlreiche Webseiten:
Auch die ersten Berater und Juristen haben die Witterung aufgenommen, insbesondere für das Cloud Computing:
Hier war ja schon desöfteren von Compliance-Themen in Cloud Computing, IT-Offshoring und -Outsouring die Rede. In der Diskussion mit einem Beraterkollegen verwies dieser darauf, dass es in den letzten 25 jahren immer wieder ähnliche juristische Diskussionen gegeben hat, z.B. beim Thema digitale Archivierung. Nie sind die von den Juristen aufgezeigten Katastrophenszenarien eingetreten. Letztlich ist die Rechtsprechung immer der technischen Wirklichkeit gefolgt.
Ex post würde ich ihm Recht geben, aber Rechtssicherheit sieht anders aus! Wer sich an den technischen Möglichkeiten orientiert und bewusst Compliance-Anforderungen übergeht oder eigenmächtig anpasst, macht dies auf eigenes Risiko.
Momentan lassen sich zwei gegenläufige Entwicklungen im Web beobachten:
Auf der einen Seite haben Facebook, Twitter & Co gerade erst so richtig ihre Wirkung gezeigt, wie wir in der arabischen Welt oder in der Gutenberg-Debatte sehen konnten. Sie mobilisieren Massen und emotionalisieren, auf der anderen Seite lässt sich eine inhaltliche Verflachung beobachten.
Letzteres gilt auch für die genannten Debatten deren Tiefgang sich mitunter auf einen „Find ich gut“-Button reduziert. Man kann dies möglicherweise auf Reizüberflutung und Übersättigung zurückzuführen.
Aber auch in den schon länger etablierten Weiten des Web 2.0 ist diese Verflachung zu beobachten. In vielen etablierten Blogs ist es ruhiger geworden. Wer kommentiert heute noch ein Posting? Höchstens die üblichen Verdächtigen und auch in diesem Kreis wird es immer stiller.
Wir hatten letztes Jahr hier eine Diskussion über die Zukunft der PM-Blogs. Und mir scheint es in den (deutschsprachigen) PM-Blogs seitdem noch ruhiger geworden zu sein.
Die Reizüberflutung schlägt sich auch in Medien wie Email nieder. Wieviele Mails, die vor gar nicht allzu langer Zeit sicher beantwortet worden wären, bleiben heute unbeantwortet? Bitte auch nie mehr als ein Anliegen je Mail, denn weiter wird erst gar nicht gelesen…
Bei einer Recherche zum Thema e-Learning bin ich jüngst auf den Seiten des Niederländers Marcel de Leeuwe auf drei e-Learning Einheiten zum Thema e-Learning gestoßen:
Weitere interessante Links zum Thema sind:
Hier wieder einige lesenswerte aktuelle PM-Threads:
An dieser Stelle ein Hinweis auf mein Beratungsansgebot:
Das fordert der Beraterkollege Winfried Materna in der Computerwoche. Gut – im Artikel selbst klingt das nicht so reißerisch, wie in der Überschrift:
Heute werden Outsourcing-Entscheidungen aus einer defensiven Haltung her- aus gefällt, Kostengründe spielen eine zentrale Rolle. Mit den anzubietenden Services beschäftigt man sich zu wenig. Ich würde als CIO sagen: Meine Fachabteilung bekommmt von mir die Services, die sie braucht. Die definiere ich, und ich bin imstande, sie schnell zu liefern, schneller als ein außenstehendes Unternehmen.
Er sieht dies vor dem Hintergrund des Wandels hin zu einem verstärkten (abteilugnsübergreifenden) Prozessdenken, das vermehrt fachspezifische Services erfordert.
Microsoft bietet selbst mit LIVE eine Office Cloud Lösung, jetzt aber preist Google eine Cloud Lösung für das Microsoft Office an: Google CloudConnect oder wie es Markus Baersch formuliert: Sharepoint Extralight.
Direkt zu Google geht es hier und zu einem ersten Testbericht von Markus Baersch hier. Des weiteren berichten Heise und Computerwoche.