Monatsarchiv für Februar 2019

 
 

Best of 2018: Inspiration Cards

Wie schreibt mein lieber Kollege Christian Botta im Projektmagazin über Inspiration Cards:

Inspiration Cards ergänzen das traditionelle Brainstorming um neue, kreative Aspekte. Die auf Karten notierten Fragen regen die Teilnehmer dazu an, eine Problemstellung aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Hierzu versetzen die Fragen die Teilnehmer in andere Rollen oder fiktive, sogar utopische Szenarien.
 

Das erste Mal über ein solches Kartendeck bin ich vor Jahren bei Michael Michalko gestolpert.

Mittlerweile habe ich mir ein eigenes Deck „gebastelt“. Dabei greife ich durchaus auch auf andere Methodenbausteine zurück, z.B. auf die 6 Thinking Hats von deBono:

 
Ganz banal auf W-Fragen:

 
 
Oder auf die SCAMPER-Kreativitätstechnik:

 
 

Darüber hinaus habe ich auch noch ein ganzes Deck voller „Heldenkarten“, wobei der Begriff „Heldenkarte“ eigentlich zu weit geht. Eigentlich sind es eher „Virtual Advisors“ und ich kann, will und muss mich mit ihnen auch nicht identifizieren, aber sie helfen eine ganze bestimmte Rolle einzunehmen und aus dieser ein Problem zu durchleuchten. Es sind eher Archetypen als Vorbilder. Ähnlich wie ein Advokatus Diaboli steht jeder Kopf dabei für eine ganz bestimmte Rolle. Ich werde künftig immer wieder mal die eine oder andere Inspiration Card, den einen oder anderen Virtual Advisor auf schlossBlog “ einstreuen“.

 

openPM meets LinkedIn Learning

Aktuell bereite ich neue LinkedIn-Learning Kurse vor. In diesem Zusammenhang entstand ein Template für einen Change Request.

Das Musterdokument steht auf openPM jedem zur Verfügung.

Änderungsanträge/Change Requests oder Requests for Change gehören zum Projektalltag. Selten sind die initialen Anforderungen vollständig oder fehlerlos. Mit einem Änderungsantrag wird formal eine entsprechende Änderung an Anforderungen und Scope eingebracht. Der Formalismus soll für Transparenz sorgen und auch eine möglichst vollständige Bewertung der Auswirkungen (Impact) ermöglichen.

Auch wenn ein solcher Änderungsantrag mit seinem Formalismus eher einem klassischen Projektmanagement entspricht, so stellen sich auch im Agilen die dahinter stehenden Fragen immer wieder aufs Neue, nämlich jedes mal, wenn eine konkrete Anforderung in die Realisierung geht.

Was ist gute Arbeit? – #wayoutbubble Challenge

Hier der Ausgangsartikel von Christian auf LinkedIn.

Und noch einmal meine eigene Antwort hierzu:

Was macht gute Arbeit aus? Die Konnotation von gut hat es in sich.

Arbeit ist immer zweckgerichtet, aber darüber stelle ich noch eigene Ansprüche.

Ich habe mir meine eigene (kreative) Arbeitsumgebung geschaffen, die ich nicht mehr missen möchte und trotzdem bin ich noch immer am Experimentieren und Ausprobieren. In meinem persönlichen „New Work“-Modell bin ich fortgeschritten. Aber dieses Modell trifft auf Grenzen. Der Kunde ist König und schon droht das Hamsterrad. Das Modell wird von außen argwöhnisch betrachtet. Viele Firmen wollen gar nicht mit Freiberuflern zusammenarbeiten und wenn nur über Vermittler. Der Betriebsrat sieht den Freiberufler als Bedrohung für die eigenen Jobs. 

Teamwork muss sich von Projekt zu Projekt immer wieder neu finden und erfordert das richtige Mindset.

Inhaltlich hat sich meine Arbeit gewandelt. Natürlich gehören operative Aufgaben immer dazu, aber in den letzten 3 Jahren durfte ich zunehmend WasmitInhalten machen. Egal ob es die Entwicklung von Trainings oder unser Buchprojekt war: Etwas kreativ zu schaffen ist einfach sinnstiftend und befriedigend.

Und nun möchte ich den Staffelstab weiterreichen an Marcus Raitner meinem langjährigen Mitstreiter auf openPM.
Und Thomas Michl, weil er unsere Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven kennt und von daher zur Diskussion beitragen kann.



bernhardschloss.de