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Aus der Zeit gefallen… Bloggen und so

Meike Leopold frägt in ihrem Aufruf zur Blogparade, ob Blogs noch relevant oder ein Medium von gestern sind. Wenn man so will ist dies mein Beitrag zu ihrer Blogparade.

Ich muss etwas ausholen:

Grundsätzlich würde ich differenzieren zwischen dem Bloggen als Aktivität und der Nutzung von Blogsoftware, wie WordPress.

WordPress ist erstmal ein Content Management System, das sich für alle möglichen Zwecke einsetzen lässt. Bloggen hingegen (jetzt kommt der naive Idealist) hat schon etwas von einer Philosophie: Kontinuierlich Inhalts- oder Meinungshäppchen auf einer eigenen Seite posten.

Anna Koschinksi hat mich entlarvt: Früher war alles besser. Autsch, nein, das war es natürlich nicht, aber ich vermisse in der Tat ein paar Facetten, die abhanden gekommen sind. Blogger waren früher eine Community, aber diese Community ist zersplittert und konkurriert mit anderen Social Media, egal ob Facebook, LinkedIn oder Xing. Foren sind weitgehend ausgestorben (auch wenn es Ausnahmen gibt).

Ist nun mal so. Aber was ich unabhängig davon attestieren möchte, ist das Diskussionen und Feedback oftmals auf der Strecke geblieben sind. Und vor allem im Business Kontext wird Meinung und Kommentar weitgehend gemieden. Achtung, Meinung! Lieber nicht äußern, als falsch. Und wenn, dann im Mainstream.

Anna würde jetzt entgegnen, dass das daran liegt, dass an der Zielgruppe, der Community vorbei geschrieben wird. Vielleicht hat sie Recht (was mich betrifft), aber ich bin der Überzeugung, dass das, was ich bemäkel ein kulturelles Phänomen ist, das ich ja nicht nur hier, sondern auch anderenorts empfinde. Vielleicht ein Resultat der Informationsüberflut allerorten.

Bin ich nun als Blogger aus der Zeit gefallen?

Ich mach das nun schon ein Weilchen. Meine Motivation hat sich wenig geändert. Entstanden ist der schlossBlog als Alternative zu einer statischen Website – also WordPress als Content Management System (siehe oben). Und dann musste ich mich erst finden, so wie ich es 2016 zu beschrieben habe: Was bloggst du?

Und ich blogge noch immer. Vieles, was ich anfangs gebloggt habe (und das Archiv sagt, dass das mit schlossBlog im Oktober 2006 losging), würde es heute nicht mehr zu einem Blogbeitrag schaffen, bestenfalls zu einem Tweed: Zweizeiler mit einem Link zu anderen Beiträgen im Web, aber damals gab es noch kein Twitter oder ich kannte es nicht. Grafiken und Bilder spielen hingegen eine weit größere Rolle wie früher. (Ha, dieser Beitrag – ganz ohne – ist anachronistisch!)

Ist das nun altmodisch?

Nun wir haben alle schon Plattformen gesehen, die erst gehypt wurden und dann verschwunden sind: StudiVZ, MySpace, Google+. Das Web ist vergänglich. Aber mein Content gehört mir. Also nicht, dass ich nicht gewillt bin zu teilen, das tue ich ja hinreichend, aber ich schaufle nur ungern „meinen“ Content in die Gräber anderer Leute. Wenn schon, dann schaufle ich mir mein eigenes Grab. Wieder autsch. Billiges Wortspiel.

Statt altmodisch würde ich sagen zeitlos.

Ich blogge also aus Egoismus. Verfolge eigene Zwecke und behalte die Hand auf dem Content. So werde ich unsterblich, bis jemand die Providerrechnung nicht bezahlt und die Domain abgeschaltet wird. Schon wieder Polemik! Aber so bin ich halt.

Einen wesentlichen Aspekt von Meikes Eingangsfrage habe ich bislang ausgeblendet: Die Frage nach der Relevanz.

Wie ich, glaube ich, schon ausgeführt habe ist bloggen für mich weiter relevant. Es hilft mir bei der Reflexion und bei der Auseinandersetzung mit neuen Themen (und alten, wie dieser Post zeigt).

Spannend ist die Frage nach der Relevanz für den Leser.

Da hat sich, glaube ich einiges geändert. Früher waren Blogs mehr eine eigenständige Marke, ein Kanal, den man verfolgt hat. Heute hat sich unser Medienverhalten grundlegend geändert, wir folgen weniger Kanälen als das wir einzelne Inhalte suchen. Wer abonniert heute noch RSS-Feeds (außer mir)? Ich versuche da von meinen Kindern zu lernen. Haben wir noch gegoogelt, suchen sie gleich auf Youtube. Sequentiell getakteter Medienkonsum ist eh out. Generationen waren konditioniert auf die 20:00 Uhr Tagesschau, but who cares?

Aber Achtung, jetzt wird es schizophren, Marken gibt es natürlich noch immer, aber weniger in der Blogosphäre, und – vermutlich – vergänglicher.

Und wir Blogger? Wir werden uns anpassen müssen. Heute ich, morgen du, liebe Anna, denn auch dein Blog wird irgendwann altmodisch, aus der Zeit gefallen, … Hat dir übrigens schon jemand gesagt, dass Blogs tot sind? Vielleicht scheintot. Und nicht jeder. Und mancher widersetzt sich. Unverbesserliche gibt es immer wieder. Wahrscheinlich bist du auch unverbesserlich 😉 In diesem Sinne…

Diskussionskultur

Neulich auf Twitter. Erst frägt Gabriel Rath (@gabrealness): „Wer bloggt eigentlich noch auf einem eigenen Blog? Kann es sein, dass alle nur noch posten?“

Annas (@a_koschinski) Replik hat mich in mehrerlei Hinsicht nachdenklich gemacht.

Also zumindest in der Anfangszeit meiner Bloggerei hat sich so etwas wie eine Community zwischen mehreren Blogs abgespielt, aber nicht wirklich in einem. Den Anspruch hatte ich für mich selber auch nie. Kumuliert hat sich das für mich persönlich im PMCamp Dornbirn, wo sich vor 10 Jahren dann erstmals die deutsche Bloggerszene zum Thema Projektmanagement verabredet hat. Klassentreffen von vielen, die sich bis dahin nur virtuell kannten. Für mich persönlich wegweisend und bereichernd. Mit einer Reihe von Kollegen, die ich damals erstmals real getroffen habe, mache ich heute noch Herzensprojekte.

Eines davon ist openPM. Von dem Wiki dort hatten wir uns eine Menge versprochen und aktuell führen wir dort genau die gleiche Diskussion über neue Beiträge, Feedback und Diskussionen und ob ein Wiki überhaupt noch die richtige Antwort ist.

Über Feedbackkultur, habe ich erst kürzlich hier sinniert. Mit einigen Trainern und Verantwortlichen bei LinkedIn Learning hatte ich hierzu schon Diskussionen. Bei Business-Themen (was ich im Tweet schon angedeutet hatte) scheint „man“ Diskussion und Feedback zu scheuen. Bei Technik- und Nerd-Themen sieht das schon anders aus, auch wenn es hier in meinen Augen eine Abflachen gab. Foren sind nur noch ein Schatten ihrer selbst (mit wenigen Ausnahmen) – da bin ich mir mit meinem Kollegen und Mitstreiter Eberhard Huber einig. Nur vereinzelt findet man dort noch, worauf man hofft.

Annas Antwort finde ich grenzwertig: „…für Anleitungen applaudieren viele nicht mehr…“. Es geht nicht um Bauchpinseln, sondern um Respekt. Und da zeigt sich die kostenlos-Kultur von ihrer schlechtesten Seite. Die Inhalte, der Content wird meist nur mehr konsumiert, weder reflektiert (zumindest nicht öffentlich), noch wertgeschätzt. Das ist zwar legitim, aber da ist auch ein Stück weit etwas verloren gegangen.

Hei, fuck, genau das vermisse ich aktuell. Ich wünsche mir mehr Diskussionskultur. Und Twitter ist da auch nur eine radikal verkürzte Variante. Vielleicht bin ich ja ein traumtänzerischer Idealist, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir hier schon mal viel weiter waren.

Kudos an Marcus

Ich weiß auch nicht, warum ich ausgerechnet heute auf die Idee gekommen bin Kudos an Marcus Raitner zu schicken, aber verdient hat er sich die auf alle Fälle. Wer ihn nicht kennt hat die Geschichte von openPM und den PMCamps verschlafen, einen bemerkenswerten Blog verpasst und das Manifest für menschliche Führung (Amazon Affiliate Link) noch nicht gelesen:

Und bei all der Lobhudelei ist noch kein Wort über den Menschen Marcus gesagt, den ich seit vielen Jahren als Freund und Mitstreiter schätze. Ich freue mich schon auf die Dinge, die noch vor uns liegen und die Unkompliziertheit mit der wir uns Herausforderungen stellen!

Dafür Danke!

Eine Kleinigkeit…

…wird sich hier in den kommenden Tagen ändern. Im Wesentlichen wird sich die Änderung im Impressum niederschlagen. Die Trägerschaft geht von der Bernhard Schloß Unternehmensberatung auf die Schloß Training, Events & Medien GbR über.

Ich bin selbstverständlich auch weiterhin freiberuflich unterwegs und ja, ich werde mich auch weiterhin mit der gleichen Leidenschaft um den schlossBlog kümmern – nur juristisch in einem anderen Rahmen, der mittelfristig auch das eine oder andere Angebot erlaubt mit dem ich an die Grenzen der Freiberuflichkeit gestoßen wäre.

In der GbR ist neben meiner Wenigkeit auch meine Frau Carolin Gesellschafterin und Geschäftsführerin.

#remotework

Eines vorweg: Als Freelancer, bin ich so etwas, wie ein Home Office Professional. Während früher die Kunden uns am liebsten 24/7 vor Ort gehabt hätten, kam im Zeichen der Arbeitnehmerüberlassung zunehmend das Home Office ins Spiel.

Home Office ist ja wieder einer dieser pseudo-englischen Begriffe, wie es sie nur bei uns im Deutschen gibt…

Chancen und Grenzen?

Mein Home Office XXL habe ich mir ganz nach meinen eigenen Bedürfnissen ausgebaut: Drei Bildschirme, Mufu, Plotter, Whiteboard und Flipchart sind selbstverständlich und in meinem Rücken entsteht Stück für Stück ein Studio mit Kamera, Greensscreen & Co.

Büroplaner und Regularien haben uns verlernt den Raum zu nutzen. Im Home Office habe ich alle Freiheiten, auch weil hier keiner Abstandsflächen und Brandschutz kontrolliert. In den Großraumbüros deutscher Konzerne ist dieser Freiraum und auch die damit verbundene Kreativität vom Aussterben bedroht.

Aber da, wo das Home Office nicht selbst gewählt ist: Wer garantiert uns hier die Mindest-Standards und das erforderliche Wohlbefinden?

Kommen wir zum Sozialen:

Remotes Arbeiten und Kollaboration setzt Vertrauen voraus. Aber Mist, setzt nicht eigentlich jede Form der Zusammenarbeit Vertrauen voraus? Sollte es, aber wir kaschieren es geschickt. Und erst Ausnahmesituationen, wie das Corona-bedingte Home Office machen und dies wieder bewusst. Bei mir hat das bisher am besten geklappt in einem Umfeld, in dem man sich vorher schon kannte. Vertrauensbasis eben.

Ein letzter Aspekt: Home Office ist nicht jedermanns Sache. Das meine ich vollkommen wertfrei, auch wenn ich persönlich diese Freiheit zu schätzen weiß. Habe ich doch jüngst selbst das virtuelle PM-Camp Stuttgart geschwänzt, weil ich vor lauter Zoom & Co nicht wirklich Lust auf weitere Bildschirm-Stunden hatte, viel lieber hätte ich ein Bier getrunken und ein Schwätzchen gehalten mit den hochgeschätzten Kollegen.

Ich glaube auch, dass die aktuelle Ausnahmesituation sicher das eine oder andere dauerhaft verändern wird. Aber wir dürfen uns auch keiner Illusion hingeben: Was uns heute zwickt ist morgen längs wieder vergessen.

Das ist ein Beitrag zu Marcus Raitners Blogparade #remoteworks.

Ein neuer Blog

Bei Loriot heißt es ein Klavier, ein Klavier. Demnach müsste es hier ein neuer Blog, ein neuer Blog heißen.

Bloggen ist schon so was von Anfang dieses Jahrtausends, dass neue Blogs in der Tat bemerkenswert sind.

Und bei der lieben Dagmar bin ich mir sicher, dass sie was zu sagen hat. (Und unabhängig von diesem Post und ihrem Blog, hat sie mir auch versprochen auf openPM beitragen zu wollen.)

Als Thema hat sie gewählt: Projektmanagement, Kommunikation, systemische Gedanken. Also ganz mein Ding.

Ich weiß gar nicht mehr, auf welchem PMCamp ich sie kennen gelernt habe, aber das verbindet. Und da gibt es viele liebe Kollegen, mit denen ich wertschätzend in Kontakt stehe, auf so komischen Medien wie Twitter oder möglicherweise sogar real und Dagmar ist eine von ihnen, genauso wie Ralf, Stefan, Tom, Andreas, Falk, Thilo, Christian und viele mehr.

Hey, ich möchte euch nicht mehr missen!

Was ist gute Arbeit? – #wayoutbubble Challenge

Hier der Ausgangsartikel von Christian auf LinkedIn.

Und noch einmal meine eigene Antwort hierzu:

Was macht gute Arbeit aus? Die Konnotation von gut hat es in sich.

Arbeit ist immer zweckgerichtet, aber darüber stelle ich noch eigene Ansprüche.

Ich habe mir meine eigene (kreative) Arbeitsumgebung geschaffen, die ich nicht mehr missen möchte und trotzdem bin ich noch immer am Experimentieren und Ausprobieren. In meinem persönlichen „New Work“-Modell bin ich fortgeschritten. Aber dieses Modell trifft auf Grenzen. Der Kunde ist König und schon droht das Hamsterrad. Das Modell wird von außen argwöhnisch betrachtet. Viele Firmen wollen gar nicht mit Freiberuflern zusammenarbeiten und wenn nur über Vermittler. Der Betriebsrat sieht den Freiberufler als Bedrohung für die eigenen Jobs. 

Teamwork muss sich von Projekt zu Projekt immer wieder neu finden und erfordert das richtige Mindset.

Inhaltlich hat sich meine Arbeit gewandelt. Natürlich gehören operative Aufgaben immer dazu, aber in den letzten 3 Jahren durfte ich zunehmend WasmitInhalten machen. Egal ob es die Entwicklung von Trainings oder unser Buchprojekt war: Etwas kreativ zu schaffen ist einfach sinnstiftend und befriedigend.

Und nun möchte ich den Staffelstab weiterreichen an Marcus Raitner meinem langjährigen Mitstreiter auf openPM.
Und Thomas Michl, weil er unsere Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven kennt und von daher zur Diskussion beitragen kann.

#MethodeEgal

Ein Beitrag zur Blogparade des ProjektMagazin: „Klassisch, agil oder egal: Ist ein guter Projektleiter mit jeder Methode erfolgreich?“

Nun, diese Frage ist natürlich rhetorisch. Die meisten Teilnehmer an der Blogparade plädieren daher für das sowohl als auch, sprich:

Kompetenz des Projektleiters + Methodeneinsatz.

Gebhard Borck hebt das Zusammenspiel von Methodenkompetenz und Charakter hervor.

Tassilo Kubitz spricht etwa von sozialer Kompetenz und methodischem Vorgehen, dem möchte ich fast zustimmen, allerdings würde ich lieber von systematischen Vorgehen sprechen. Es gibt nicht EINE richtige Methode oder Vorgehensweise, sondern ein ganzes Spektrum. Der Begriff methodisches Vorgehen könnte dabei als Verengung auf eine Methode oder Vorgehensweise missverstanden werden.

Auch Alexander Blumenau weist darauf hin, dass man ohne Methodenwissen erfolgreich sein kann, dass Methoden aber dennoch wertvoll sind.

Stephan Witt betont, dass eine Methode zum Projekt und zum Team passen muss. Er greift dabei Tom Michls Forderung nach Geisteshaltung auf. Bestärkt wird dieser Fokus auf das Team auch durch Martin Dragosits: „Nicht Methoden entscheiden über den Projekterfolg, sondern Menschen.“

Eberhard Huber differenziert noch die Teambetrachtung und erinnert uns daran, dass nicht jede Gruppe, die ein Projekt bearbeitet auch ein Team ist.

Also gut – einigen wir uns auf ein sowohl als auch, aber warum?

Keine Methode der Welt kann sicherstellen, dass Sie das Richtige machen, aber Methoden können helfen, das was Sie machen richtig zu machen. Methodeneinsatz zielt auf Effizienz. Für den Projekterfolg braucht es aber vor allem auch Effektivität, daher wählt Stephan Witt ja auch als erstes Kriterium für die Methodenauswahl das Projekt oder den Projektgegenstand selbst.

Natürlich braucht es dann auch noch die Sozialkompetenz, um das Team (oder die Gruppe (oder die betroffenen Stakeholder)) mit dem Methodeneinsatz zu erreichen. Methoden sind kein Selbstzweck. Wir dürfen nicht blind ihrer eigenen Logik folgen. Für mich dienen Methoden vor allem der Facilitation. Methoden sollen befähigen. Sie sind vor allem ein Moderationswerkzeug und kein Patentrezept!

Gleiches gilt für Vorgehensweisen (klassisch, agil,…). Auch hier würde ich die gleichen Kriterien anwenden, wie Stephan Witt bei der Methodenauswahl. Ein Projekt bei dem das Vorgehen rein technisch strikt sequentiell vorgegeben ist und durch die äußeren Rahmenbedingungen auch eine Arbeitsteilung gefordert ist, kann man kaum in ein agiles Korsett zwingen. Auf der anderen Seite bringen agile Vorgehensweisen viele Rituale und Werkzeuge mit, die Kommunikation, Transparenz und Eigenverantwortung fördern, Dinge die jedem Projekt gut tun, aber das Team (die Gruppe (oder das Umfeld)) muss dafür auch bereit sein.

 

Beitrag #715 auf schlossBlog

Was bloggst du? Mathoi Projektmanagement

Der Blog:

Mathoi Projekt Management – http://www.mathoi.eu/cms/blog/

„In (un)regelmäßigen Abständen gibt es hier Beiträge rund um’s Projektmanagement (nicht nur bei Bauprojekten). Es wird auch immer wieder mal quasi über den Tellerrand zu artverwandten Themen gebloggt.“

Die Themen:

„Alles was irgendwie (auch im Entferntesten) mit Projektmanagement und Selbst- bzw. Produktivitätsmanagement zu tun hat. Natürlich liegt ausbildungs- und tätigkeitsbedingt ein Fokus im Bereich des Projektmanagements von Bauprojekten. Besonders die Verschränkungen bzw. Überschneidungen des Projektmanagements von Bau- und Software-/IT-Projekten reizen mich beim Schreiben immer wieder.“

Der Kopf dahinter:

„Thomas ist Bauingenieur mit einem (Über)Hang zu EDV und IT. Erste Praxiserfahrungen sammelte er in den 1990ern als technischer Zeichner neben dem Studium und später als Projektmanager und in der Örtlichen Bauaufsicht bei mehreren Großprojekten im Infrastrukturbau und im Hochbau.

Heute lebt und arbeitet Thomas in Graz als freiberuflicher Projektmanager. Er ist Mitbegründer von iPROT.info und unterrichtet an der FH Joanneum am Institut für Bauplanung und Bauwirtschaft sowie an der Technischen Universität Graz am Institut für Architekturtechnologie.“

Was treibt dich an zu bloggen?

„Primär ist es wohl die Freude am Schreiben und am Projektmanagement, sowie das spannende, weit offene Themenfeld, das sich daraus ergibt.“

Und welche Themen dürfen wir in nächster Zeit von dir erwarten?

„Derzeit interessiere ich mich stark für die Digitalisierung der Baubranche. Deshalb wird es dazu in nächster Zeit immer wieder etwas zu lesen geben. Und ich möchte meine im letzten Jahr begonnen Serie zu OmniFocus (eine App für das Aufgabenmanagement) fortsetzen.“

Und was sagt der schlossBlog über Mathoi Projektmanagement gemacht?

Thomas Mathoi kenne ich seit dem ersten PM Camp und freue mich jedes Mal wie ein Schnitzel ihn wieder zu sehen. Auch wenn er die Fahne des Bauprojektmanagement hoch hält, bloggen tut er meist über allgemeine Projektmanagement-Themen. Neben der Praxis ist Thomas auch noch in der Lehre an der FH JOANNEUM in Graz unterwegs und hat mit seinen Studenten und deren Seminararbeiten openPM unterstützt. Danke, lieber Thomas!

Was bloggst du? ist eine Serie mit Blog-Vorstellungen.
Beitrag #713 auf schlossBlog

Rückblick

Diese Word-Cloud spiegelt die Schwerpunkte von schlossBlog 2016 wieder. Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählt sicher die Reihe mit Blogvorstellungen: Was bloggst du?.

Zu meinen ganz persönlichen Lieblingsbeiträgen gehören die kritische Auseinandersetzung mit dem Canvas Konzept, Megaprojekte (das Aufgreifen einer Diskussion von Michi Frahm auf openPM – hierzu wird es in 2017 auch noch weitere Beiträge geben), Fehlerkultur und Resilienz in Projekten oder die Projektmanagement Missverständnisse.

Zur losen Reihe „Gelesen“ mit Buchvorstellungen (2016: Reinventing Organizations und Quiet Leadership)  ist mit mit „Gesehen“ eine neue Reihe hinzugekommen (2016: Snowden). Zum Jubiläum habe ich eine weitere Reihe mit Schnipsel/Snippets gestartet, wobei ich den Begriff „Snippet“ klamm heimlich schon wieder über Bord geworfen habe, aber inhaltlich wird es damit weiter gehen (Wilber Matrix, Prozess visuellen Denkens, Spracherwerb).

Andere wunderbare Beiträge, wie die zweiteilige Powerpoint-Überforderung (Teil 1, Teil 2), die Digitalisierung in KMUs, der Besuch des StartUp Barcamps Ingolstadt und noch einige weitere sind jetzt bei dieser Auflistung auf der Strecke geblieben. Ein Stöbern im Blog lohnt sich allemal!

In diesem Sinn allen noch ein gutes 2017. Ich habe dieses Jahr noch viel vor und freue mich auf angeregte Diskussionen!

Beitrag #711 auf schlossBlog



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