Bloggen 2026
Ich frage mich gerade, bloggt man 2026 nur noch für Robots und KI oder gibt es auch noch menschliche Leser?
Würde mich über eure Kommentare freuen.
Ich frage mich gerade, bloggt man 2026 nur noch für Robots und KI oder gibt es auch noch menschliche Leser?
Würde mich über eure Kommentare freuen.
Am Anfang dieser Reihe stand auch eine persönliche Beobachtung.
Es gab Phasen, in denen ich sehr bewusst mit Zielen gearbeitet habe. Ich habe Ziele formuliert, Vorhaben daraus abgeleitet und meine Aktivitäten daran ausgerichtet. In anderen Phasen trat diese bewusste Zielarbeit in den Hintergrund. Das bedeutet nicht, dass ich keine Ziele mehr hatte. Aber sie waren weniger ausdrücklich formuliert, wurden seltener überprüft und steuerten mein Handeln weniger sichtbar.
Die Beschäftigung mit dem Thema hat deshalb nicht nur zu der Frage geführt, wie Ziele richtig formuliert werden. Interessanter wurde eine grundsätzlichere Frage:
Welche Rolle können Ziele in einer Welt spielen, die sich weder zuverlässig vorhersagen noch vollständig kontrollieren lässt?
Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort.
Ziele können Aufmerksamkeit bündeln, Motivation unterstützen und gemeinsames Handeln ermöglichen. Sie können aber auch Wahrnehmung verengen, falsche Sicherheit erzeugen und Menschen an Vorhaben binden, die längst nicht mehr sinnvoll sind.
Pläne können Orientierung geben. Sie können aber ebenso den Eindruck erwecken, die Zukunft sei bereits verstanden.
Kennzahlen können Entwicklungen sichtbar machen. Sie können aber auch an die Stelle dessen treten, was eigentlich erreicht werden sollte.
Commitment kann helfen, Schwierigkeiten zu überwinden. Es kann aber ebenso zur Eskalation einer falschen Entscheidung beitragen.
Offenheit kann Lernen und neue Möglichkeiten ermöglichen. Sie kann jedoch in Unverbindlichkeit und ständige Ablenkung umschlagen.
Die Frage lautet deshalb nicht: Ziele oder keine Ziele.
Die eigentliche Aufgabe besteht darin, mit Zielen so zu arbeiten, dass sie handlungsfähig machen, ohne den Anspruch zu erheben, die Zukunft beherrschen zu können.
Auch 2026 wird es eine PVM geben. Die PVM 2026 findet am 5. und 6. November 2026 im Hermann Hollerith Zentrum in Böblingen statt. Das diesjährige Leitthema lautet „Projekte im Wandel: Disruption, Künstliche Intelligenz, hybride Methoden“.
Aktuell gehe ich selbst schwanger, ob ich einreichen soll. Call for Papers läuft noch bis 14.06..
Hier der Link zur PVM.
Wünsche allseits frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
Auf der Table haben wir bis Ende Januar noch eine Weihnachtsaktion:
Vielleicht ein Geschenk für dich?
Oder für jemanden, mit dem du 2025 Projekte besser machen willst.
In unserer Reihe Projektmanagement Methoden sind zuletzt erschienen:
Das Claim Management
Die 52-17-Methode
Die Mind Map
Undd hier geht´s zur ganzen Reihe: Projektmanagement Methoden.
Aktuell beschäftige ich mit dem Thema Self-Publishing. Da gibt es 2 Platzhirsche: Amazon für das Self-Publishing und Adobe (mit Indesign) für das Layout.
Komischerweise gibt es da aber keine Templates und die Kontakt/Hilfe-Optionen sind sehr eingeschränkt. Lästiger Kunde…
Ich finde Word-Vorlagen, aber bei der Verwendung von Druckvorlagen aus MS Office bin ich ein gebranntes Kind und habe mich schon mit einem lokalen Drucker überworfen.
Wer hat da mehr zu bieten? Bitte melden.
Bei den Business Netzwerken läuft vieles immer mehr auf LinkedIn hinaus. Xing schafft sich selber ab, Foren sind tot, und alternative Initiativen wie openPM stehen auch am Ende.
Aber ein Punkt liegt mir dabei schwer im Magen, denn LinkedIn geht es nicht wirklich um Inhalte, sondern mehr um die Akteure. Haben Sie schon mal versucht auf LinkedIn zu suchen?
Das funktioniert nach Personen, aber nicht nach Inhalten.
2025
Ich bin fassungslos.
Nachtrag 2025-06-26
Einen lieben LinkedIn Kollegen hat mein Beitrag scheinbar an der Ehre gepackt. Und dann hat er gleich mit Screenshot mir gezeigt, wie er meine Inhalte auf LinkedIn findet.
Also noch einem einen Schritt zurück und ausprobiert. Thomas hat wirklich Recht: Im Prinzip funktioniert es. Allerdings fühlt es sich nicht so an.
Warum?
Die Treffer werden gleich wieder als Feed angezeigt, d.h. jeder Treffer mit der „normalen“ Vorschau, wie wir sie aus der Timeline kennen. Bei vielen Treffern ist das dann schnell unübersichtlich und entspricht auch nicht dem, was wir von Suchmaschinen gewohnt sind.
Ein zweiter Punkt ist noch viel schwerwiegender, aber für den kann LinkedIn nichts: Häufig suchen wir ja Dinge, die wir schon einmal gesehen haben, uns aber nur vage erinnern. Nur sehr selten werden wir auf die Idee kommen Gesamt-LinkedIn zu durchsuchen, sondern eher unsere Timeline. Die Timeline an sich ist aber schon algorithmus-bedingt dynamisch. Und dass LinkedIn unser Lese- und Onlineverhalten logt, wollen wir dann vielleicht doch auch nicht.
Ich muss meine Kritik insofern revidieren, dass die Suchanforderung an sich weit komplexer ist als gedacht. Wenn ich das nächste Mal wieder einen Post suche an den ich mich zu erinnern glaube, werde ich vermutlich aber trotzdem wieder fluchen. Leider.
Bernhard: Lass uns unseren Dialog über Projekterfolg noch einmal aufgreifen: Deine Formulierung, dass Projekterfolg kommunikativ hergestellt wird und nicht durch Ergebnisse hat mir spontan sehr gefallen, aber je länger ich darüber nachdenke, passt das noch nicht, denn Erwartungen werden nicht immer ausgesprochen. Erwartungen sind häufig implizit und nicht explizit.
ChatGPT: Okay. Ein kluger Einwand. Wenn Erwartungen häufig unausgesprochen bleiben, stellt sich eine neue, schärfere Frage: Wie kann etwas kommunikativ hergestellt werden, das nie vollständig kommuniziert wurde? Wenn also Projekterfolg davon abhängt, Erwartungen zu erfüllen – und diese Erwartungen nicht offen benannt werden – kann Erfolg dann überhaupt sicher festgestellt werden? Oder erleben wir dann nicht nur rückblickend etwas als Erfolg, wenn sich herausstellt, dass wir (zufällig?) die richtigen Dinge getroffen haben?
Bernhard: Genau das ist der Punkt, allerdings sind wir auch bei unausgesprochenen Erwartungen, den Bewertungen durch unser gegenüber ausgesetzt. Er/sie attestiert uns Expertise oder im negativen Fall Schwächen und Fehler, was auch Auswirkungen auf künftige Projekte und Themen haben kann.
ChatGPT: Okay. Dann wird deutlich: Projekterfolg ist nicht nur ein Abgleich mit (un)sichtbaren Erwartungen – er ist auch ein sozialer Spiegel. Selbst wenn Erwartungen nicht explizit gemacht werden,
werden Urteile gefällt, werden Zuschreibungen vorgenommen: Kompetenz, Verlässlichkeit, Führungsfähigkeit – oder das Gegenteil. Und diese Urteile wirken nachhaltig – sie prägen Reputation, beeinflussen Vertrauen, und damit auch: Zugang zu Ressourcen, Spielräume, nächste Chancen.
Darf ich dich fragen: Wenn Erfolg von unausgesprochenen Erwartungen und fremden Zuschreibungen abhängt – wie behältst du dann die Handlungsfähigkeit im Projekt?
Bernhard: Letztlich mit einer Art „Erwartungsmanagement“. Es ist hilfreich sich mit den Erwartungen (ob ausgesprochen oder nicht) auseinanderzusetzen.
ChatGPT: Okay. Dann lässt sich sagen: Projekterfolg hängt nicht nur von Ergebnissen oder Bewertungen ab, sondern von unserer Fähigkeit, mit Erwartungen umzugehen – selbst wenn sie im Nebel liegen. Erwartungsmanagement wird damit zu etwas Tieferem: Nicht bloß Kommunikationstaktik, sondern ein Versuch, Unsichtbares sichtbar zu machen – und gleichzeitig die eigene Position zu wahren zwischen Anpassung und Selbstbehauptung. Wenn du das so beschreibst, frage ich weiter: Ist Projekterfolg dann vielleicht weniger das Erfüllen eines Ziels – als vielmehr das geschickte Navigieren durch ein Geflecht aus Erwartungen, Beziehungen und Zuschreibungen?
Bernhard: Ganz meine Meinung. Für ein Training habe ich die Frage aufgeworfen: Wann ist ein Projekt „erfolgreich“? – und den Teilnehmern drei Szenarien vorgestellt:
1. Alle definierten Liefergegenstände in Time, in Budget und in Quality geliefert
2. Auch wenn nicht alles geliefert wurde, der Kunde ist zufrieden
3. Das Projekt wurde abgebrochen, weil sich die Zielsetzung als obsolet erwiesen hat
ChatGPT: Okay. Deine drei Szenarien sind stark – gerade weil sie den Begriff „Erfolg“ herausfordern. Sie machen sichtbar, dass formale Kriterien (Time, Budget, Quality) oft in Spannung stehen zu wahrgenommener Sinnhaftigkeit und Stakeholderzufriedenheit. Lass mich sie analytisch auffächern:
Alle Liefergegenstände in Time, Budget, Quality erreicht.
Dieses Szenario trifft das klassische Verständnis von Erfolg – aber vielleicht nicht das einzig gültige.
Hier zeigt sich: Zufriedenheit ist stärker als Vollständigkeit.
Manche würden sagen: Das ist gerade gutes Projektmanagement.
Bernhard: Im Anschluss habe ich noch eine Folgefrage gestellt: Wer „bestimmt“ ob ein Projekt erfolgreich war? Auftaggeber/in, Projektleitung, Team, Kunden/Nutzer, Gesellschaft…
ChatGPT: Die Folgefrage trifft den Kern – denn sie verschiebt den Fokus vom Ergebnis hin zur Deutung des Ergebnisses. Wer „bestimmt“, ob ein Projekt erfolgreich war, entscheidet nicht nur über Anerkennung – sondern auch über Lernprozesse, Karrierewege und Folgemaßnahmen.
Hier eine strukturierte Betrachtung deiner Adressaten:
Bernhard: Danke für die Vertiefung und die Zusammenfassung.
Lange ignoriert, doch jetzt auch auf Instagram. Also wer folgen möchte…
Mit Wirkung zum 01.01.2025 steht hier im Impressum wieder die Bernhard Schloß Unternehmensberatung, nachdem von 2020-2024 die Schloß Training, Events & Medien GbR verantwortlich gezeichnet hat. Inhaltlich ändert dieser Schritt zurück (bis 2020 war das auch schon so) NICHTS, einzig das Amazon Affiliate Programm ist wieder rausgeflogen.
Die Schloß GbR ist Geschichte, aber nicht mangels Erfolg, sondern weil die Tätigkeiten in einer neuen Table of Elements GbR (in neuer Personalkonstellation) aufgegangen sind und dort wird erst recht angegriffen.