#80 Projekterfolg (2)
Mal wieder eine Studie über erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Projekte.
Diesmal von Roland Berger.
Direkt nachzulesen bei Roland Berger.
Oder indirekt bei heise online oder bei Projekt Management Beratung.
Mal wieder eine Studie über erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Projekte.
Diesmal von Roland Berger.
Direkt nachzulesen bei Roland Berger.
Oder indirekt bei heise online oder bei Projekt Management Beratung.
Das Wasserfallmodell geht von einer strikten sequentiellen Abfolge der Phasen Konzeption, Realisierung, Test, Implementierung aus.
Ganz im Gegensatz hierzu postulieren die Anhänger agiler SW-Entwicklung eine möglichst häufige iterative Abfolge dieser Phasen.
Mit Genuss findet sich bei Anhängern agiler Methododik daher auch Häme über das Wasserfall-Modell. Mit Zitaten belegte, grottenschlechte (Miss-)Erfolgsbilanzen konventionellen Wasserfall-Modell folgenden Vorgehens hat der agile software blog ausgegraben:
Ohne die vernichtenden Ergebnisse anzweifeln zu wollen und ohne die Erfolge agiler Methoden herunterzuspielen: Zu prüfen bleibt im Einzelfall die Durchsetzbarkeit agiler Methodik. Diese basiert zu einem großen Teil auf Vertrauen und einem kooperativem Miteinander, dem Vertragsbeziehungen häufig entgegenlaufen. Auf der anderen Seite: Kann ein Projekt ohne Vertrauen und kooperatives Miteinander überhaupt erfolgreich sein?
Und noch eine Studie – diesmal von PA Consultig Group und der GPM:
Kosten und Nutzen von Projektmanagement – Erfolg und Misserfolg von Projekten
Das Ergebnis in 4 Headlines:
Kurz um zusammengefasst: Völlig überraschende Erkentnisse. 😉
Dr. Stephan List hat einen sehr persönlichen Management-Blog: Interessante Zeiten. Seine Themen sind „Management, Training, Organisationsberatung und alles, was dazugehört“.
Es gibt zahlreiche Einträge zu Arbeitstechniken angefangen von Kreativitätstechniken, Didaktik bis hin zu Open Space und vieles mehr. Zahlreiche Beiträge finden sich zum Thema Coaching, Lernen, Management & Führung, Organisastionsberatung und (Fach-)Literatur.
„We realized project management isn´t about charts, graphs, reports and statistics – it´s about communication. It also isn´t about a project manager sitting up high and broadcasting a project plan. It´s about everyone taking responsibility together to make the project work.“
Der deutsche Projektmanagement-Verband GPM und die EBS (European Business School International University Schloss Reichertshausen) haben aktuell eine Studie „Projektwissensmanagement. Potenziale ub der Projektabwicklung durch Wissensmanagement nutzen“ erstellt (derzeit anscheinend noch nicht online verfügbar).
Eine ausführliche Befragung (500 Fragebögen, 27 Experteninterviews) zeigt die Bedeutung von Projektwissensmanagement und dass mit Projektwissensmanagement der Projekterfolg gesteigert werden kann, aber auch, dass die Professionalität der Umsetzung oftmals gering ist.
In einem Kausalmodell wird der Zusammenhang von (Projekt-)Kultur, Projektwissensmanagement und dem Projekterfolg beschrieben. Projektwissensmanagement unterstützt Effizienz und Effektivität der Projektarbeit, sofern die Potentiale des Projektwissensmanagement genutzt werden.
Diese sind:
Andreas Wald, et. al., Projektwissensmangement. Status quo, Gestaltungsfaktoren, Erfolgsdeterminanten. Kurzbericht zur Studie, Oestrich-Winkel, 2008 (Amazon)
Die Seite Managerismus versus Unternehmertum beschäftigt sich mit den Themen Manager, Planwirtschaft, Outsourcing, Corporate Finance und Consulting. Was sich zunächst wie ein buntes Sammelsurium anhört, dreht sich doch immer wieder um ein Thema: Verantwortung. Weiter zeigt es pathologische Züge in unserem Wirtschaftssystem auf, wie sich Manager genau darum drücken: Verantwortung.
Beiträge, Literatur und Streitschriften, die zum Philosophieren anregen.
Web 2.0 (oder genauer: Social Bookmarking) gibt es auch bei Amazon in Form von Lieblingslisten.
Dieser Link führt Sie zu den Amazon Lieblingslisten zum Thema „Projektmanagement“.
Hier haben schon Amazon-Kunden ganze Literaturlisten zusammengestellt.
(oder wie uns das Web 2.0 vor Google rettet)
Über Wikipedia wurde hier bereits hinreichend gelästert, nun ist Google an der Reihe.
Ja, wir alle lieben Google.
Nein, wir lieben Google nicht. Wir haben uns lediglich daran gewöhnt.
Wenn wir ehrlich sind, findet Google regelmäßig den Wald vor lauter Bäumen nicht. Nach Begriffen, wie „Projektmanagement“ braucht man gar nicht erst „googeln“. Ein hoffnungsloses Unterfangen. Hier hilft eher das Web 2.0 mit Social Bookmarking. User posten dabei ihre „Lieblingslinks“ und versehen sie mit aussagekräftigen „tags“. Im deutschsprachigen Raum dürfte Mister Wong führend sein. International del.io.us.
Ein neuer Konkurrent für Google macht derzeit ebenfalls Schlagzeilen: cuil
cuil hat angeblich bereits mehr Webseiten indiziert als Google. Erste Abfragetests lassen aber noch kein wirkliches Urteil zu. Erweiterte Suchfunktionen wie bei Google, die eine Suche beispielsweise auf deutsche Webseiten einschränkt, konnte ich noch nicht entdecken. Aber schauen wir mal, was da noch kommt.
Linus Torvald, der Vater von Linux bringt es auf den Punkt: die meisten Spezifikationen und Anforderungsbeschreibungen sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen:
„A ’spec‘ is close to useless. I have never seen a spec that was both big enough to be useful and accurate.“
(aus: Linux – Linus on Specifications)