#106 Agiles Anforderungsmanagement
Danny Quick macht sich so seine Gedanken über agiles Anforderungsmanagement und gräbt einen Vortrag von Detlef Buder und Alexander Fischbach aus.
Danny Quick macht sich so seine Gedanken über agiles Anforderungsmanagement und gräbt einen Vortrag von Detlef Buder und Alexander Fischbach aus.
Für alle die, die Open Source Software gegenüber aufgeschlossen sind:
Primavera ist nun Bestandteil des Oracle-Universums, meldet Heise-Online.
Frisch auf dem Tisch ist die neue Ausgabe von Projektmanagement aktuell, u.a. mit den folgenden Beiträgen:
Storytelling war mal ein Hype und durchdringt langsam und völlig unspektakulär viele Bereiche, so findet man z.B. auch im Requirments Engineering häufiger an Stelle von Use Cases bereits User Stories, um anwendergerecht die Anwendugsszenarien zu beschreiben. Ganz zu schweigen von Anwendungen in Marketing oder in Lernprozessen.
Eine Einführung in Storytelling in Organisatiosnentwicklung und Changeprozessen geben beispielsweise Frenzel/Müller/Sottong mit „Storytelling. Das Harun-al-Raschid-Prinzip“ (Amazon).
Viele englischsprachige Ressourcen zum Thema Storytelling finden sich bei Tim Sheppard. Einen deutschsprachigen Blog zum Thema betreibt Sigrid Hauer. Und bei XING, gibt es natürlich auch eine eigene Gruppe.
Im Blog Business Management ABCs (Englisch) werden die Hauptgründe aufgezählt, die Manager daran hindern Aufgaben zu deligieren:
Ja, die einzelnen Punkte sind widersprüchlich, aber jeder einzelne reicht bereits als willkommene Ausrede aus. Es ist eine Kunst loszulassen und anderen zu vertrauen.
(Also erstmal vorneweg: Dies ist der hundertste (eigentlich schon der 102.) Eintrag auf schlossblog. Hätte mich selbst nicht getraut, darauf zu wetten, dass es soweit kommen wird. Ein kleines Jubiläum auf das ich gleich mal anstossen werde.)
Aber wieder in medias res:
Die Computerwoche weist darauf hin, dass IT-Abteilungen heutezutage Springer benötigen, um kurzfristig IT-Projekte stemmen zu können. Die Herren Journalisten raten dabei sogar zu Budgetmauscheleien um ein entsprechendes Staffing zu gewährleisten. De facto gibt es solche Springer schon lange. Viele IT-Abteilungen haben einen „festen“ Stamm an externen Mitarbeitern, sei es aus großen Beratungen oder von Freelancern. Klar haben diese Ihren Preis, aber Sie sind bedarfsweise austauschbar und so schizophren es auch sein mag, gerade in großen Konzernen ist es häufig einfacher, einen Externen einzukaufen als einen neuen internen MItarbeiter einzustellen. Es braucht keine Planstelle, die Position muss möglicherweise nicht ausgeschrieben werden und für den Einkauf des Externen reichen zwei Unterschriften. Aber ich will mich nicht beschweren – ich bin selbst einer von diesen Freiberuflern.
Stefan Hagen zitiert angesichts der aktuellen Finanzkrise seinen Landsmann Fredmumd Malik. Wohl kein Zufall, dass der Kollege und ich schon des öfteren bei diesem Management-„Guru“ hängen geblieben sind. Siehe auch:
Computerwoche und CIO-Magazin haben eigentlich eine ganz interesante neue Projekt-Community ins Leben gerufen: 10projects.
Die Idee ist genial: Endlich ein Erfahrungsaustausch unter Projekt-Profis. Konkrete Projekte, konkrete Erfahrungen, echte Expertise.
Natürlich habe ich mich auch angemeldet.
Habe in der Übersicht gleich die ersten fünf Projekte eingesehen, die angeboten wurden, aber was sehe ich da: Eine Sternchenflut. Eitelkeit allenthalben. Projekte laufen scheinbar immer super. Fassungslos und niedergeschlagen verzichte ich erstmal darauf eigene Projekte zu hinterlegen. Zum Einen hindert mich der Kundenschutz, zum Anderen bin scheinbar nur ich ein Versager. Es muss an mir liegen. Wie konnte ich nur an Projekten mitwirken, die gescheitert oder nicht so glücklich verlaufen sind. Oder liegt es gar an mir? (Bitte an dieser Stelle meine Kunden dringend um Feedback!) Zum Glück sind nicht alle meine Projekte gescheitert…
Passend zur Umfrage von Helge Baier zitiert auch das CIO Magazin eine Studie der Fachhochschule St. Gallen über die Bedeutung des Anforderungsmanagement im Projektmanagement.