#134 Von Sportlern lernen: Erfolgsfaktoren im Projekmanagement
Stefan Hagen versucht Erfolgsfaktoren aus dem Sport auf Projektmanagement-Belange zu übertragen.
Lesenswert.
Stefan Hagen versucht Erfolgsfaktoren aus dem Sport auf Projektmanagement-Belange zu übertragen.
Lesenswert.
Die Computerwoche berichtet über einen neuen Vermittler: Etengo.
Dabei handelt es sich um keine Unbekannten, sondern um Abtrünige von Hays.
Auf den ersten Blick und nach Registrierung macht das Angebot eine sehr seriösen Eindruck – vielleicht noch mit ein paar Anlaufschwierigkeiten. Mal schauen, was daraus wird.
Passend hierzu ein weiterer Link zur Computerwoche.
In den CIO-Nachrichten findet sich ein Beitrag: Schlechtes Anforderungsmanagement. IT versteht das Business nicht. Die Aussage wird belegt mit einer Umfrage des IT-Beraters Arcway.
Diese These deckt sich durchaus mit meiner Erfahrung, aber ich würde darüber hinaus noch viel weiter gehen: Das Unverständnis besteht häufig nicht nur zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, sondern zieht sich durch alle Schichten der Stakeholder eines Projektes. Als Projektmanager finde ich mich regelmäßig in der Rolle des Übersetzers zwischen den verschiedenen Beteiligten. Die Verständigungsschwierigkeiten fangen schon auf Kundenseite über die verschiedenen Hierarchiestufen (vom Top-Management bis zum Enduser) an. Aber selbst auf der reinen IT-Seite besteht dieses Problem, denn ein IT-Architekt ist noch näher am Business und spricht eine andere Sprache als ein Nerd, der die letzten Bits einer Schnittstelle programmiert. Darüber hinaus gibt es noch so Themen wie IT-Betrieb, etc., die wiederum mit einem anderen Verständnis (und anderen Anforderungen) ausgestattet sind. Da wollen wir noch gar nicht vom Brückenschlag von der Fachabteilung zur IT hin reden…
Die Überwindung solcher Verständnisschwierigkeiten ist nach meiner Überzeugung einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Projekte.
Jüngst gab es hier den Link auf einen Beitrag des Business Management ABC zur Definition des Projektbegriffs. Andreas Heilwagen hat sich nun ebenfalls an eine Definition gewagt und den Begriff ausführlich diskutiert. Grundsätzlich bin ich ganz nahe bei seiner Definition des Projektbegriffs:
einmaliges, zeitlich definiertes Vorhaben, um ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt.
Es mag sich unter den „spezifischen Anforderungen“ verbergen, aber was mir bei dieser Definition noch etwas zu kurz kommt, ist die Komplexität. Projekte sind auch durch die Komplexität ihres Gegenstandes oder ihres Vorgehens gekennzeichnet. Allzu leicht wird z.B. im Vertrieb bei jedem neuen Auftrag von einem Projekt gesprochen. Das ist etwas irreführend und inflationär. Erst wenn sich in einem Auftrag eine gewisse Komplexität verbirgt, würde ich von einem Projekt sprechen. Alles andere ist Routine.
Nikolas Westerhoff setzt sich in einem lesenswerten Beitrag für die Süddeutsche Zeitung (erschienen am 16.01.09, S. 16) mit dem Phänomen Kreativität auseinander und versucht einige falsche Vorstellungen gerade zu rücken:
So trivial wie die Frage auch sein mag, die Antwort ist es nicht immer…
Business Management ABCs fasst einige Aspekte zusammen.
Andreas Heilwagen, unser Spezialist für Projektmanagement-Standards, setzt sich in seinem Blog mit den englischen (UK) Standards auseinander und hat die entsprechenden Links zusammengestellt.
Glen Alleman fasst in seinem Blogbeitrag zum Thema Risk handling (Englisch) alles Wesentliche zusammen.
Danny Quick erinnert daran, dass auch für Projekte die Grenzen der Machbarkeit gelten. Was selbstverständlich sein sollte, wird doch immer wieder vergessen. Oder verdrängt?