#44 Warum Großprojekte scheitern…

Hier eine Studie zum Scheitern von Großprojekten, zitiert auf heise-online:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/101626

#43 Intelligentes Risikomanagement

Selbst die Experten von McKinsey ereilt mitunter die Ironie des Schicksals:

In ihrem Buch Intelligentes Risikomanagement. Das Unvorhersehbare meistern. Frankfurt, Wien 2004 (Amazon) interviewen die Experten Andreas Merbecks, Uwe Stegemann und Jesko Frommeyer Dr. Thomas Fischer, der bei der Deutschen Bank das Risikomanagement aufgebaut hat und 2003 zum Vorstandsvorsitzenden der WestLB berufen wurde.

Und 2007 sind dann die Tage des Dr. Fischer bei der WestLB gezählt. Zitat aus Handelsblatt.com: „Der bislang bekannte Vorwurf gegen Fischer lautet, der WestLB-Vorstand habe den Aufsichtsrat nicht korrekt über Risiken aus dem Eigenhandel informiert. Mindestens einen dreistelligen Millionenbetrag hatte die Bank aus spekulativen Aktiengeschäften davongetragen.“

#42 PMQS

Alexander Volland ist mir seinerseits bei Wikipedia über den Weg gelaufen. Gemeinsam haben wir uns um das Wikiprojelkt Projektmanagement gekümmert – und mittlerweile etwas frustriert auch wieder zurückgezogen. Er betreibt eine eigene Projektmanagement-Plattform unter http://www.pmqs.de

. Alexander bastelt auch an einem ehrgeizigen WBT zum Thema Projektmanagement.

#41 Strategische und IT-orientierte Beratung

Bei Xing bin ich über einen interessanten Threat gestolpert:
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=5734604

Stefan Kinne hat einen systematischen Vergleich von Strategischer und IT-orientierter Beratung anhand eines Prozessmodells für die Unternehmensberatung vorgenommen.

Das Ergebnis fasst ein Leser wie folgt zusammen: „Mit Powerpoint verdient man besser als mit Datenmodellen“

#40 PM FAQ

Bei weniger technischen Themen, wie z.B. dem Projektmanagement wird die Luft in den Internet-Foren deutlich dünner, als in IT-nahen Themengebieten.

Selbst in Fachpublikationen wie dem Projektmagazin finden sich nur sehr rar Beiträge, auch wenn hier im Laufe der Zeit die Struktur gewachsen ist:

  • http://www.projektmagazin.de/forum/index.html
  • Und selbst bei der GPM wird unter dem Stichwort Diskussionsforum „gemogelt“ oder besser gegoogelt, denn dahinter verbirgt sich kein Forum, sondern eine vorkonfigurierte Google-Suche:

  • http://www.gpm-infocenter.de/
  • Vielversprechender sind da mitunter die Gruppen der Online-Community/des Abodienstes XING, insbesondere die Gruppe „Projekte oder das Management von Vorhaben“:

  • https://www.xing.com/net/projektmanagement
  • Darüber hinaus gibt es aber auch noch eine ganze Reihe von Business-relevanten Gruppen:

  • Consulting Business
  • Vorgehensmodelle in der IT
  • Changemanagement
  • Und auch eine eigene GPM-Community findet sich hier:

  • https://www.xing.com/net/gpm
  • #39 Office FAQ

    Bei anderen Office Produkten gibt es vielfach mehr Inhalte und Lösungen zu „ergooglen“, z.B. in den folgenden Foren:

  • http://www.office-loesung.de/
  • http://www.spotlight.de/
  • http://www.ms-office-forum.net/forum/
  • http://www.forumoffice.de/phpBB2/index.php
  • …
  • und in Google/Usenet:

  • http://groups.google.com/groups/dir?hl=de&sel=33607473&expand=1
  • #38 MS Project FAQ

    Nicht Web 2.0, aber besten user generated content liefert nach wie vor das Usenet (mittlerweile über goolge groups erreichbar). Hier finden sich auch zwei für Nutzer von Microsoft Project interessante Gruppen, die weitaus mehr bieten als nur frequently asked questions:
    http://groups.google.de/group/microsoft.public.de.project (deutsch)

    und

    http://groups.google.de/group/microsoft.public.project (englisch)

    Zwar können die Foren nicht ganz mit Foren zu anderen Office Produkten mithalten, aber dies sind noch immer die besten Beiträge zu MS Project.

    Die morderate Beteiligung könnte als Indiz für die vielfach noch oberflächliche Nutzung von MS Project sein.

    #37 Coaching: Berufswahl

    An dieser Stelle ein Veranstaltungshinweis für eine Veranstaltung, die ich seit vielen Jahren begleite:

    Speziell für die Schüler der Oberstufe findet am 08.11.2007 ab 18:00 Uhr ein Berufsinformationsabend am Max-Born-Gymnasium Germering statt.

    Der Abend wird eingeleitet mit einem Eingangsvortrag der insbesondere aktuelle Fragestellungen, wie die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge, aufgreift.

    Anschließend haben die Schüler die Chance sich in kleinen Gesprächsrunden mit ca. 25 Referenten über einzelne Berufsbilder, Ausbildungsgänge und Studienrichtungen zu informieren. Der Kreis der Referenten setzt sich dabei weitgehend aus Max-Born-Absolventen zusammen, die im Netzwerk eigene Erfahrungen einbringen.

    Organisiert wird der Abend traditionell vom Verein Max-Born-Netzwerk e.V. (ehemals Freunde und Förderer des Max-Born-Gymnasiums), der über sein Ehemaligen-Portal (http://www.max-born-netzwerk.de) den Kontakt zu den Ehemaligen pflegt und so die Referenten des Abends gewinnen konnte.

    #36 Projektmanager

    Was bitte ist ein Projektmanager? Oder besser: Was ist der Unterschied zwischen einem Projektmanager und einem Projektleiter?

    Im Englischen besteht kein Unterschied. Der Project Manager bezeichnet nichts anderes als den Projektleiter.

    Im Deutschen ist der Projektmanager hingegen eher als Stabsstelle, die den Projektleiter unterstützt „sein Projekt zu managen“ zu verstehen. Im englischsprachigen Raum würde man eine solche Aufgabe in einem PMO (Project Management Office) angesiedelt sehen. Je nach Ausprägung kann ein PMO aber auch eine reine Sekretariatsfunktion wahrnehmen, während der gute, deutsche Projektmanager als Projektmanagement-Experte zu sehen ist, der den Projektleiter entlastet und ihm Freiräume zur inhaltlichen Mitarbeit im Projekt oder zum „Verkaufen“ des Projekts gegenüber den Stakeholdern verschafft.

    #35 Grenzen der Planung

    Als Schlusspunkt dieser Reihe mit Beiträgen zur Planung noch ein Thesenkatalog über die Grenzen der Planung:

  • Keine Planung ist für die Ewigkeit geschaffen.
  • Nach der Planung ist vor der Planung.
  • Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum.
  • Die Zauberformel heißt: Angemessenheit.
  • Planungtiefe: Die Planung sollte nur so tief sein, wie sie auch verfolgt und fortgeschrieben werden kann.
  • Planung ist kein Selbstzweck.
  • Planung muss beherrschbar bleiben.
  • Planung ersetzt keine Abstimmung und Kommunikation.
  • Am Ende zählt nur der Erfolg und nicht die Planung.
  • Planänderungen sind Tagesgeschäft.
  • 

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