Archiv der Kategorie ‘Projektmanagement‘

 
 

ZoomIn – Über Projekthelden

Drüben im Projekt-Werkraum auf LinkedIn haben wir eine Reihe mit Projektinterviews gestartet. Unser kleines Weihnachstspecial hatte ich ja bereits angekündigt und nun ist es raus – die Folge 2 mit Robert Schwarz, Physiker und Rekordhalter, was Überwinterungen am geografischen Südpol angeht. Ganze 15(!) mal hat er dort überwintert, von den Sommern ganz zu schweigen. Und das alles im Dienst der Wissenschaft.

Normalerweise warnen wir unsere Kursteilnehmer immer vor dem Mythos der Projekthelden, aber Robert ist anscheinend so ein McGyver oder ein Schraubenzieher- und Lötkolbenphysiker.

Dabei fing alles als Studentenjob an – soviel zum Thema Karriereplanung. Auch darüber haben wir mit Robert gesprochen, genauso wie über Projekte in Extremsituationen, die Planung wissenschaftlicher Expeditionen und vieles mehr.

https://vimeo.com/779279167

Wer mehr von Robert lesen will, dem empfehlen wir sein Buch (gemeinsam mit Felicitas Mokler): Unter den Polarlichtern der Antarktis: Fünfzehn Winter leben und forschen am Südpol (Amazon Link)

Mehr zu hören von Robert gibt es in der ARD-Audiothek: Robert zu Gast auf der blauen Couch.

Und jede Menge Fotos und Videos vom Südpol gibt es auf Roberts eigener Seite im Web: http://antarctic-adventures.de/

Wer lieber lesen statt gucken will: Das Interview gibt es jetzt auch transkribiert.

ZoomIn – Das Projektinterview

Drüben im Projekt-Werkraum auf LinkedIn haben wir eine Reihe mit Projektinterviews gestartet. Unser erster Gast war Ralph Joacham, agiles Urgestein, Trainer und u.a. Autor von „The Professional Product Owner“.

Und als kleines Weihnachstspecial erscheint diese Woche noch Folge 2 mit dem nächsten Gast – seid gespannt!

https://vimeo.com/767995048

Gamification und Serious Play

Auch in der Video-Reihe „Projekte – Spielend erfolgreich“ beschäftigen wir uns mit Gamification und Serious Play.

In dieser Folge geht es um:

  • Spiele als ein Ort des Ausprobierens
  • Trial & Error
  • Spiel und Spielen als Werkzeug
  • Gamification
  • Serious Play

Wer Geschmack findet: mehr zum Thema gibt es in unserem entsprechenden LinkedIn Learning Training.

Hier noch die Links zu den vorangehenden Folgen (1), (2) und (3).

Und die nächste Folge gibt es hier.

Spiel und Spielen

In Folge 3 von „Projekte – Spielend erfolgreich“ kommen wir zu Spiel und Spielen, also um genau zu sein um den Homo Ludens, den Magic Circle und das Spiel als Metapher.

Hier noch die Links zu den vorangehenden Folgen (1) und (2).

Und die nächste gibt es hier (4).

Dimensionen des Erfolgs

In Folge 1 von „Projekte – Spielend erfolgreich“ haben wir uns dem Thema Projekterfolg schon angenähert. In Folge 2 kommt die vertiefte Betrachtung der Dimensionen des Erfolgs, wobei im Video erst einmal inhaltliche, personelle und zeitliche Dimension unterschieden werden.

Und hier geht es zu Folge 3: Spiel und Spielen

Projekte – Spielend erfolgreich

Drüben im Projekt-Werkraum auf LinkedIn haben wir heute eine kleine Video-Reihe gelauncht: Projekte – Spielend erfolgreich.

Wir haben uns nicht nur vorgenommen auf dieser Plattform Content zum Thema Projekte und Projektmanagement zu generieren und mit der Community zu teilen (also am Besten gleich dem Projekt-Werkraum auf LinkedIn folgen), diese Reihe war auch der Versuch unser eigenes Setup und die eigene Video-Produktion zu challengen. Durch die Zusammenarbeit mit den lieben Kollegen von LinkedIn Learning sind wir verwöhnt und unsere Ansprüche sind hoch. Wir haben die Ärmel hochgekrempelt und im Werkraum erstmal losgelegt und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

In Folge 1 geht es um die Frage: Wann ist ein Projekt erfolgreich? Es folgen Definition/Beispiele von Erfolg. Es geht erstmal um die inhaltliche Dimension von Erfolg.

Die Reihe basiert auf einem Vortrag, den ich im Juni auf den PMDays der Kayenta halten durfte (nochmal vielen lieben Dank an Werner Plewa für die Einladung!).

Und hier geht es zu Folge 2.

Neu am Start

Der Botta und der Schloß hecken wieder mal etwas aus. Drüben auf LinkedIn entsteht gerade der Projekt-Werkraum.

Wir wollen das, was für uns mal auf LinkedIn Learning begonnen hat weiterführen und entwickeln und dafür auch neue Inhalte und Formate kreieren.

Ideen gibt es reichlich, also am Besten gleich der Seite auf LinkedIn folgen!

Nächste Woche gibt es zum Start dann erstmal eine neue Video-Reihe. Ihr dürft gespannt sein.

(Falsche) Selbstverständlichkeiten: Der Auftraggeber

Ich hatte auf dem PMCampMUC und im Projektmagazin ja schon (falsche) Selbstverständlichkeiten im Projektmanagement thematisiert, also Dinge die wir unterschätzen oder falsch einschätzen ohne sie überhaupt zu hinterfragen.

Ganz in diesem Sinne findet sich in der aktuellen Ausgabe von Projektmanagement aktuell ein Beitrag von Gero Lomnitz: Mythen über den Auftraggeber aus Sicht der Projektleitung.

Diese 6 Irrtümer wollen wir natürlich niemanden vorenthalten:

  • Der Auftraggeber muss mir einen klaren Auftrag erteilen.
  • Der Auftraggeber weiß genau, wa er will.
  • Der Auftraggeber steht hinter dem Projekt.
  • Der Auftraggeber verfügt über Durchsetzungsmacht, um die notwendigen Entscheidungen zu treffen.
  • Das Interesse des Auftraggebers hat sich im Verlauf des Projektes nicht geändert.
  • Der Auftraggeber kennt seine Rolle und lebt sie auch.

Best of… Erklärvideo zum openPM Canvas

Weil wir heute im Workshop wieder auf den openPM Canvas zu sprechen gekommen sind, hier noch einmal  das Erklärvideo.

Hinter dem openPM-Canvas verbirgt sich die Idee anhand eines vorgegebenen Rasters auf einer „Leinwand“ in grafisch, visueller Form ein Projekt samt seiner Besonderheiten und Restriktionen darzustellen. Es handelt sich dabei um eine Art Mischung aus Strukturierung, Visualisierung & Storytelling.

Der openPM-Canvas steht unter Creative Commons-Lizenz jedem zur Nutzung/Weiterentwicklung auf openPM zur Verfügung: https://www.openpm.info/display/openPM/Canvas

Dieser Beitrag erschien ursprünglich hier.

Fokus auf 4-C

Vor einer Weile habe ich hier über einen 3-C-Projekmanagement-Approach geschrieben. Mittlerweile würde ich gerne das 3-C zu einem 4-C erweitern.

Die Idee dahinter war, unabhängig von der jeweiligen Projektmanagementsystematik oder -schule den Fokus auf Kerngebiete für den Projekterfolg zu legen, um die Wahrscheinlichkeit für den Projekterfolg signifikant zu erhöhen.

Es gibt Bereiche mit außergewöhnlichen Einfluss auf den Projekterfolg, aber auch wenn man sich auf diese konzentriert, kann man das Ergebnis immer noch grandios „versemmeln“. Es handelt sich nicht um simple Erfolgsfaktoren, die bei Einhaltung, die Erfolgswahrscheinlichkeit multiplizieren, sondern um besonders sensitive Bereiche, deren Vernachlässigung ebenso fatal sein kann, wie deren Ausgestaltung zum Erfolg beitragen kann. Aber es gilt nicht nur ihnen hinreichend Beachtung zu schenken, wir müssen dabei das Richtige tun. Ein Beispiel: Es gilt nicht nur zu kommunizieren, sondern „richtig“ zu kommunizieren. Also die richtigen Inhalte, zur richtigen Zeit, an den richtigen Adressatenkreis in der richtigen Form…

Aber, von welchen Bereichen (welchen Cs) sprechen wir? (Nun, damit es „schöne“ Cs werden, bedienen wir uns des Englischem.)

Die Fokus-Areas erfolgreicher Projektarbeit sind demnach:

  • Common Sense – Gesunder Menschenverstand
  • Context
  • Communication
  • Collaboration – Zusammenarbeit

Aber kommen wir zu den einzelnen Bereichen im Detail:

Common Sense

Machen wir uns nichts vor: Projektmanagement ist keine Rocket Science, sondern vor allem die systematische Anwendung von gesundem Menschenverstand. Dabei die Betonung auf „systematisch“ bitte nicht vergessen. Es geht schließlich nicht darum zwischendurch mal sein Hirn einzuschalten, sondern der Anspruche (zumindest eines professionellen Projektmanagers) sollte sein, dies laufen zu tun. Das lässt immer noch Platz für Intuition und Improvisation, zumindest wenn man Kahnemanns Interpretation von schnellem und langsamen Denken (Amazon Link) folgt.

Context

Projekte sind immer kontext- und situationsspezifsch. Dem hat erst jüngst das PMI bei der Neuauflage des PMBOK Rechnung getragen (Amazon Affiliate Link). Während früher die Inhalte prozessorientiert dargestellt wurden, wird nun gepredigt die (gleichen) Inhalte kontextspezifisch anzupassen. Das schöne an der Kontextorientierung ist, dass dabei spielend dogmatische Grenzen überwunden werden. Traditionell, agil oder hybrid spielt nicht wirklich eine Rolle – es muss halt zum Kontext passen!

Communication

Um Transparenz über Problem und Lösung, aber auch in der Zusammenarbeit herzustellen braucht es Kommunikation. Die Facetten der Kommunikation sind vielschichtig, denn wir reden nicht vom Austausch von Bits und Byte, sondern von Informationen aus Menschenhand. Eine kleine Referenz auf den guten alten Schulz-von-Thun und seine 4-Seiten-einer-Nachricht und ein weiterer auf das Thema Empathie sollen hier reichen. Kommunikation lässt sich nicht rein auf die Sachebene beschränken, sondern findet immer in verschiedenen Dimensionen statt. Jede Nachricht, offenbart auch etwas über den Sender, enthält seinen Appell an den Empfänger und sagt zugleich etwas über deren Beziehung aus. (An dieser Stelle immer eine Empfehlung: Good old Schulz-von-Thun im Original (Amazon)). Und Kommunikation betrifft nicht nur das Team, sondern auch alle Stakeholder!

Collaboration

Projekte sind normalerweise kein Einzelkämpfertum, sondern Teamarbeit. Insofern muss die Zusammenarbeit im Team eines unserer Fokus Areas sein. Im 3-C-Modell war das nur implizit enthalten, denn Zusammenarbeit kann ohne Kommunikation nicht funktionieren. Es besteht einfach an allen Ecken und Enden Abstimmungsbedarf. Aber es gilt nicht nur über Dinge zu sprechen, sondern ein gemeinsames Modell für eine Zusammenarbeit zu finden – egal ob traditionell oder agil – vollkommen wertfrei, das gewählte Modell muss nur von allen Beteiligten mitgetragen werden.

Also lasst uns unseren Fokus auf die 4-C setzen.

Das ist der erste Schritt.

Es gibt dafür keine einfache Patentrezepte und selbst mit dem richtigen Fokus können wir scheitern, aber ohne diesen Fokus werden wir ganz sicher scheitern.



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