Zielarbeit unter Unsicherheit
Alle elf Beiträge der Reihe im Überblick
Wie können Menschen und Organisationen handlungsfähig bleiben, wenn sie die Zukunft weder vollständig vorhersehen noch kontrollieren können?
Diese Frage bildete den Ausgangspunkt der Reihe über Zielarbeit unter Unsicherheit. Begonnen hat sie mit der scheinbar einfachen Formel:
Klares Ziel. Konsequentes Handeln. Flexibler Weg.
Im Verlauf der elf Beiträge wurde diese Formel zunehmend differenziert. Denn nicht immer kennen wir unser Ziel bereits. Ziele wirken nicht allein dadurch, dass wir sie formulieren. Konsequenz kann in Sturheit umschlagen. Pläne können Orientierung geben oder notwendiges Lernen verhindern. Kennzahlen können Fortschritt sichtbar machen oder ihn nur vortäuschen. Und gelegentlich besteht die richtige Entscheidung darin, ein Ziel aufzugeben oder eine unerwartete Möglichkeit zu verfolgen.
Die Beiträge entwickeln deshalb kein geschlossenes Vorgehensmodell. Sie betrachten Zielarbeit als einen kontinuierlichen Prozess, in dem Orientierung, Handeln, Beobachten, Lernen und Entscheiden miteinander verbunden bleiben.
Zielarbeit bedeutet nicht, die Zukunft festzulegen. Sie bedeutet, unter Unsicherheit bewusst handlungsfähig zu bleiben.
Inhaltsverzeichnis
- Klares Ziel, flexibler Weg
- Brauchen wir überhaupt Ziele?
- Ziele setzen reicht nicht. Zielarbeit ist ein Prozess.
- Zielverfolgung und Sturheit
- Planung ist nicht das Problem
- Pläne sind Hypothesen
- Wenn die Kennzahl zum Ziel wird
- Gute Entscheidungen brauchen nicht alle Informationen
- Konsequent aufhören
- Kann man glückliche Zufälle wahrscheinlicher machen?
- Für eine Zukunft, die wir nicht kennen
Den ganzen Beitrag lesen…

