#7Tage7Trainings

In der letzten Woche haben Christian, Daniel und ich unter dem Motto #7Tage7Trainings ausgewählte Trainings aus unseren Kursen für LinkedIn-Learning vorgestellt, damit niemand eine Ausrede hat, er könne sich im #Homeoffice nicht fortbilden.

Tag 1: Einführung ins Projektmanagement

Christian hat in seinem Post  den ersten Teil aus unserem Lernpfad „Ihr Weg zum Projektmanager“  vorgestellt. Wir haben uns in dieser gesamten Reihe bemüht sowohl traditionelle als auch agile Ansätze aufzuzeigen zu erklären.

Tag 2: Business Visualisierung

An Tag 2 stellte Daniel unsere ursprünglich als wöchentliche Serie angelegte Reihe zu Business Visualisierung vor. Mehr Input von uns zum Thema gibt es ja auch in Buchform…

Also wer im #Homeoffice mal nicht vor der Kiste sitzen will, kann gerne auch ganz „old school“ zur gebundenen Ausgabe greifen. Wobei so ganz „old school“ ist unser Werk natürlich nicht, denn sonst wäre es kein Roman geworden – alles andere als konventionell. Und zu erhalten u.a. bei Amazon.

Tag 3: Agiles Projektmanagement

Mit diesem Kurs wollen wir speziell einen ersten Einstieg ermöglichen, zeigen, was dieses „komische“ Agile überhaupt ist, am Beispiel SCRUM einen ersten Eindruck vermitteln und über Projekt hinaus die Besonderheiten und Möglichkeiten agilen Arbeitens aufgreifen.

Wer dabei auf den Geschmack kommt, dem seien auch die weiteren Trainings zum Agilen Arbeiten empfohlen.

Tag 4: Risiko und Unsicherheit

Nicht nur in Projekten, sondern wie wir gerade sehen, ganz grundsätzlich sind wir immer wieder mit Risiken und Unsicherheit konfrontiert. Deswegen wollen wir an Tag 4 unserer Reihe #7Tage7Trainings für das #Homeoffice dieses Thema aufgreifen.

Den Risiken gegenüber stehen auch Chancen, aber wie kann eine systematische Auseinandersetzung mit diesen Themen aussehen? Wie kann ein Risikomanagementprozess aussehen und welche Werkzeuge können wir dabei nutzen?

Unser Kurs enthält darüber hinaus auch ein Kapitel über Claims, sprich (Nach-)Forderungen zwischen Projektparteien.

Tag 5: Design Thinking

In einigen Unternehmen ist das Vorgehen schon ein Standard – in anderen Unternehmen wird es noch nicht oder erst vereinzelt eingesetzt: Design Thinking. Ein Ansatz zur systematischen Herangehensweise an komplexe Aufgaben- und Problemstellungen.

Tag 6: Agil arbeiten – Agile Meetings produktiver gestalten

Christian empfiehlt einen Kurs von Daniel am  vorletzten Tag unserer kleinen Reihe.

Tag 7:  Projektmanagement – Ethik und Compliance

Wie schnell doch eine Woche #Homeoffice vergeht.

Zum Abschluss wird es etwas nachdenklicher: Mit Ethik und Compliance im Projektmanagement geht es vor allem um die Reflexion unseres Handelns. Dass dies durchaus praktische Relevanz hat, versuchen wir in unserem Kurs zu zeigen, Dabei geht es um Menschen, Pläne, Ziele, Entscheidungen, Krisen und Konflikte.

Wir hoffen, dass wir für den einen oder anderen Kurs Interesse wecken konnten. Es gibt aber auch darüber hinaus (nicht nur von uns) noch einige Schätze auf der LinkedInLearning-Plattform zu entdecken!

Viel Spaß beim Anschauen und Lernen!

Lektüre zum Jahreswechsel

Also wer zum Jahreswechsel noch auf der Suche nach einer Lektüre ist, dem sei unser Buch „Business Visualisierung“ ans Herz gelegt.

Und wer einen ersten Vorgeschmack bekommen möchte – hier ist der Trailer zum Buch:

Und ansonsten wünsche ich allen Lesern „das Übliche“ zu dieser Jahreszeit.
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
(Und die Lektüre nicht vergessen.)

Leipziger Buchmesse

Vom 21. bis 24. März ist Buchmesse in Leipzig.

Auf Einladung unseres Verlegers, darf ich dort 2 Mini-Workshops im Rahmen der Leipziger Autorenrunde halten. Natürlich geht es wieder um visuelles Denken – wie könnte es auch anders sein.

Ich freu mich drauf!

Achso und wer unser Buch „Business Visualisierung“ noch nicht kennt, bekommt hier einen kleinen Vorgeschmack:

Trailer zum Buch „Business Visualisierung“


Um einen kleinen Vorgeschmack auf unser Buch (uns unsere Videoreihe) zu geben, haben wir einen Trailer zusammengestellt. Also online Appetit holen und dann kaufen und lesen!

Storytelling – nicht nur im PM-Krimi

Der gerade laufende PM-Krimi auf schlossBlog nutzt natürlich Storytelling. Noch viel weiter getrieben haben wir das Stoytelling in unserem Buchprojekt zur Business Visualisierung.


Barbara Lauer, genannt Babs, macht sich nach einem denkwürdigen Erlebnis auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Business Visualisierung und findet ungeahnte Methoden-Schätze und Hintergründe.

Leichtfüssig und spielerisch nähert sich dieser Roman den Möglichkeiten der Facilitation und des visuellen Denkens.
Das Spielerische selbst hat Methode – lädt es doch zum Ausprobieren und Anwenden ein.

Erhältlich ist das Buch u.a. bei Amazon.

Eine Leseprobe gibt es auf den Seiten des Verlags.

 

Neue Autorenseite auf Amazon

Bürgerbeteiligung & Stakeholderanalyse

Im Eifer des Gefechts meiner aktuellen Projekte wäre beinahe eine Buchveröffentlichung untergegangen:

Für den ersten Band „Beteiligungsprozesse erfolgreich planen“ der Reihe „Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung“ durfte ich einen ausführlichen Artikel zur Stakeholderanalyse beitragen. Die Interpretation von Projekten (und ihrem Umfeld) als soziale Systeme lassen sich natürlich auch auf den öffentlichen Raum übertragen. Mit Konzepten wie der Stakeholderanalyse hat man dann ein Werkzeug, das auch in diesem Kontext genutzt werden kann. Die Stakehholderanalyse ist eine auf Interessen und Interessensgruppen fokussierte Form der Umweltanalyse.

Stakeholdermanagement, in: Hrsg.: Peter Patze-Diordiychuk, Jürgen Smettan, Paul Renner, Tanja Föhr, Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung – Beteiligungsprozesse erfolgreich planen, München 2017

#562 Gelesen: Management 3.0


Jurgen Appelos Buch „Management 3.0 – Leading Agile Developers, Developing Agile Leaders“ ist der legitime Nachfolger von DeMarco/Lister´s „Peopleware“ (zu Deutsch: „Wien wartet auf dich„).

Appelo versucht Management-Konzepte vor dem Hintergrund agiler Software-Entwicklung und moderner Systemtheorie neu aufzurollen. Dies gelingt ihm sympatisch und kompetent. Das Buch hat sicherlich seine Macken (ich finde die Konzentration auf Software-Entwicklungsteams etwas künstlich und sein Umgang mit Fußnoten, die i.d.R. auf die eigene WebSite referenzieren ist zumindest gewöhnungsbedürftig, obwohl interessierte Leser mehr als genug (auch wissenschaftliche) Literaturhinweise finden). Alles in allem ist es aber anregend, kritisch, trotz theoretischem Fundaments praktisch orientiert und vor allem gut lesbar. Jurgen Appelo´s Pragmatismus kommt in seinem Schlusswort zum Ausdruck:

I know my book is „wrong,“ but I sincerely hope you find it useful.

Aus dem bunten Konglomerat von Agiler Software Entwicklung, Systemtheorie und moderner Management Theorie leitet Jurgen sein Management 3.0 Modell mit der Comic-Figur Martie (sein Buch lebt auch von den Illustrationen), die sechs Augen hat und damit sechs unterschiedliche Sichtweisen repräsentiert, die ein agiles Management nach Jurgens Auffassung haben sollte:

  • Energize People
  • Empower Teams
  • Align Constraints
  • Develop Competence
  • Grow Structure
  • Improve Everything


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#549 Gelesen: Schnelles Denken, Langsames Denken


Daniel Kahnemanns mehr als lesenswertes Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ ist so etwas wie das Resümee eines großartigen Denkers. Kahnemann führt auch den Laien in die state-of-the-art  Kognitionspsychologie ein und zeigt, wissenschaftlich fundiert und trotzdem leicht lesbar wie wir „Ticken“ und „Entscheiden“. Gleichzeitig ist es so etwas wie die Bilanz eines Lebenswerkes.

Das Rationaltiätskonzept eines Homo Oeconomicus ist längst überholt und Kahnemann hat für seinen Beitrag zur Neuen Erwartungstehorie immerhin den Wirtschafts-Nobelpreis bekommen.

Kahnemann beschreibt das Modell zweier kognitiver Systeme (System 1: für schnelles Denken, System 2: für langsames Denken) und deren Zusammenspiel.


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#519 Gelesen: APM – Agiles Projektmanagement

Um gleich das Fazit vorweg zu nehmen: APM ist das Buch über agiles Projektmanagement, dass ich mir schon eine ganze Weile erhofft hatte. Es mag neuere Werke geben, andere, die mehr sexy sind, aber hier schaffen es die Autoren die Kluft zwischen agil und klassisch zu überwinden.

Entgegen anderen agilen Ansätzen, wie z.B. dem SCRUM-Framework, verzichten Sie darauf ein komplett eigenes Setup von Rollen und Bezeichnungen zu generieren, sondern suchen – im Gegenteil – die Anschlussfähigkeit zur klassischen Welt: In diesem Fall an den PMBOK des PMI. Sie räumen auf mit agil klasischen Vorurteilen z.B. über das Wasserfallmodell und zeigen dessen agile Wurzeln.

Das Buch gliedert sich in 2 Teile: Teil 1 beschreibt das APM-Verfahren als agile Vorgehensweise  von der Projektvorbereitung, über die Projektplanung, Releaseplanung, Iterationsvorbereitung, Iteratiosnsdurchführung, Iterationsnachbereitung, bis hin zum Release. und Projektabschluss. Teil 2 beschreibt Techniken, Muster, Modelle und Standards und kann quais auch als Methoden-ABC gelesen und als Nachschlagewerk genutzt werden. Nur ein Schluss fehlt irgendwie.

Auf der oose-Homepage (aus dieser Werkstatt stammt das Buch) ist das Werk samt Downloads aber leider wieder verschwunden, dafür gibt es zum Buch ein Poster mit den zentralen  Slides.

Bernd Oestereich, Christian Weiß
APM – Agiles Projektmanagement. Erfolgreiches Timeboxing für IT-Projekte
dpunkt-Verlag
Heidelberg 2008



bernhardschloss.de