#97 Bedeutung von Anforderungsmanagement
Passend zur Umfrage von Helge Baier zitiert auch das CIO Magazin eine Studie der Fachhochschule St. Gallen über die Bedeutung des Anforderungsmanagement im Projektmanagement.
Passend zur Umfrage von Helge Baier zitiert auch das CIO Magazin eine Studie der Fachhochschule St. Gallen über die Bedeutung des Anforderungsmanagement im Projektmanagement.
Andreas Heilwagen´s Stirnrunzeln über das IPMA-Song Book ist mehr als berechtigt. Welcher Lieder wollten wir nicht schon immer für/über das Projektmanagement trällern. Ich hätte da auch noch einen kreativen Vorschlag: Powerpoint-Karaoke.
Helge Baier macht im Rahmen seiner Masterarbeit eine Online-Umfrage zum Thema:
Die Rolle von Anforderungen als vertragliche Grundlage von Individualsoftware-Projekten
Die Umfrage läuft noch bis Ende Oktober.
Die Gartner Group fordert den verstärkten Einsatz von PMOs (Project Management Offices) zur besseren strategischen Ausrichtung der IT in Unternehmen (siehe CIO Magazine).
Der Begriff PMO wird häufig sehr unterschiedlich gebraucht: Vom einfachen Sekratariat bis hin zum strategischen Portfoliomanagement kann sich alles hinter dem Begriff PMO verbergen.
Nachdem ich schon in unterschiedlichsten Rollen in PMOs mitgewirkt habe, kann ich die Aussage von Gartner unterstreichen, allerdings gilt es auch hier Bodenhaftung zu bewahren. Portfolio-Management ist kein Selbstzweck und muss sowohl dem strategischen Auftrag als auch den einzelnen Projekten gerecht werden. PMO´s, die das vergessen, stellen bürokratische Anforderungen und blockieren die Projektarbeit.
Die Computerwoche schreibt über IT-Marketing. Die Aussagen lassen sich allerdings problemlos verallgemeinern auf Projektmarketing. Auch Projekte wollen „vermarktet“ werden.
Stefan Hagen widmet sich ausführlich dem Berufsbild Projektmanager.
So schlüssig die Argumente auch sein mögen, mein Eindruck ist nach wie vor, dass es die „Projektkarriere“ zumindest in Deutschland eigentlich nicht gibt. Karriere macht man nach wie vor in der Linie. Wer sich in Projekten bewährt, steigt auf und verlässt die Welt der Projekte. Wer erfahrene und gute Projektmanager sucht, bedient sich lieber extern – ohne Karrierespielchen, denn wer gut ist, wechselt zurück in die Linie.
Planungspoker ist ein „Spiel“, das mir erstmalig in der Auseinandersetzung mit agiler Softwareentwicklung über den Weg gelaufen ist. Um zu möglichst unvoreingeommenen Aufwandsschätzungen zu gelangen wird ein Spiel unter Experten initiiert. Jeder muss spontan mittels Pokerkarten den mir einem Funktionsbaustein/einer Use story verbundenen Aufwand schätzen. Alle Experten legen ihre Schätzung gleichzeitig auf den Tisch, damit sie sich nicht gegenseitig beeinflussen können.
Wie Aufwandsschätzungen mit und ohne Planungspoker ablaufen können beschreibt der agile Software-Blog
Der agile software-Blog hat einige Aussagen von Steve Ballmer zum Thema agile Softwareentwicklung/Agilität bei Microsoft ausgegraben:
„…. [What we] are working hardest on now is agility. What does it mean to be agile in the marketplace? Agility means that you are able to turn things around, that you can invent new things and yet you can still do things that require scale, discipline and execution.“
Er verweist insbesondere auf die Herausforderung des Changemanagement einen Konzern wie Microsoft agiler werden zu lassen.
Bei der Diskussion der Vorgehensmodelle (wie dem Wasserfallmodell) hat sich bereits gezeigt, dass viele Grenzziehungen verschwimmen. Im agile software blog findet sich ein Beitrag der die verschwimmenden Grenzen zwischen den Rollen (Programmierer, Tester, Projektmanager und Usability Experte) vor dem Hintergrund agiler Softwareentwicklung thematisiert.