Archiv der Kategorie ‘Projektmanagement‘

 
 

Was bloggst du? – Projekte leicht gemacht!

Der Blog:

Projekte leicht gemacht – http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/

„Der Blog verfolgt einen sehr klaren Ansatz: Wir wollen dem oftmals strapazierten Projektmanager den Alltag leichter machen. Daher versuchen wir, Themen bewusst klar und einfach zu vermitteln, gern knapp zusammengefasst, aber immer mit fundiertem Hintergrund. Hinzu kommt, dass viele typische Probleme im Projektmanagement mit gesundem Menschenverstand lösbar sind – wenn man denn die vielen kleinen Ansätze kennt, ein Projekt „leichter verdaulich“ zu gestalten. Uns ist es wichtig, einen Hauch Leichtigkeit in das Thema zu bringen, locker, pragmatisch und undogmatisch. “

Die Themen:

„Querbeet! Am besten kommen erfahrungsgemäß Beschreibungen von Projektmanagement-Methoden an. Oft sind es die kleineren, unbekannteren, die einen Aha-Effekt auslösen, nach dem Motto: „Hey, das könnte ich auch mal ausprobieren.“ Da Projektmanagement weit über Gantt-Charts und Risiken hinausgeht, spielen auch Themen rund um Kreativität, Selbstmanagement und Führung eine Rolle.“

Die Köpfe dahinter:

„Andrea, ursprünglich in der IT- und Bankenwelt beheimatet, hat jahrelang in chaotischen Projekten gelitten und wusste von Beginn an: Das muss irgendwie besser gehen. Die Erleuchtung kam ihr nach Aus- und Weiterbildungen im Projektmanagement. Damit wuchs der große Wunsch, das oftmals simple Wissen mehr Menschen zugänglich zu machen.

Alexander, von Haus aus theoretischer Physiker, hat als Abteilungsleiter in verschiedenen Technologiekonzernen zahlreiche Projekte geleitet und Portfolios gesteuert. Er kennt aus eigener Erfahrung viele der Stolperfallen, die jenseits von Lehrbüchern und idealer Theorie in der Praxis lauern, und kennt die Auswirkungen schlechter Strukturen und falscher Führung zu genüge. Seine Spezialität sind daher vor allem die pragmatischen Lösungen bei Alltagsproblemen und das Überleben im Konzerndschungel.“

Was treibt euch an zu bloggen?

„Projektmanagement ist unglaublich spannend und keinesfalls trocken und theoretisch. Es macht Spaß, das Thema über den Blog in die Welt hinauszutragen. Zusätzlich ist es ein wunderbarer Weg, auf eigene Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen – eine Win-Win-Situation für uns Schreiberlinge und die Leser.

Wir bekommen immer wieder positives Feedback und Bestätigung von Menschen, denen wir mit unserem Blog geholfen haben. Darunter sind Projektleiter und Mitarbeiter aus allen Bereichen – seien es große Automobilkonzerne, Krankenhäuser und Ämter, Selbständige oder auch kleine Startups, die langsam realisieren, wie wichtig funktionierende Strukturen sind. Das motiviert uns sehr, dabei zu bleiben.“

Und welche Themen dürfen wir in nächster Zeit von euch erwarten?

„Wir bleiben unserer Linie treu: Es wird weiterhin einen bunten Mix aus Themen rund ums Projektmanagement geben. Immer im Fokus steht die Frage: Wie kann der nächste Artikel unseren Lesern im Alltag helfen? Angefangen von hartem Methodenwissen bis hin zum Umgang mit dem Faktor Mensch, und natürlich viele Tipps und Kniffe für die Praxis.“

Und was sagt der schlossBlog über Projekte leicht gemacht?

Unter den Projektmanagement-Blogs verdient Projekte-leicht-gemacht das Fleisskärtchen für Methodenbeschreibungen und Tipps und was den visualPM freut: Auch noch sehr ansprechend mit Sketch Notes illustriert.

 

Was bloggst du? ist eine Serie mit Blog-Vorstellungen.
Beitrag #707 auf schlossBlog

Was bloggst du? – PMBackstage

Der Blog:

PMBackstage  – http://www.pmbackstage.org/

Die Themen:

PMBackstage thematisiert Grundlagen und Spezialwissensgebiete des Einzel- und des Multi-Projektmanagement in einer bewusst pragmatischen und dadurch einprägsamen Form. Hierzu werden regelmäßig kleine Kurzfilm veröffentlicht. Die Themensammlung umfasst momentan Begriffsklärungen, Methoden und typische Abläufe im klassischen und agilen PM, Multi-Projektmanagement,  Ressourcenmanagement und aktuelle Kommentare direkt aus der Praxis.

Der Kopf dahinter:

Nach der Berufsausbildung zum Industriekaufmann bei der AEG AG absolvierte Norman Frischmuth das Studium der Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Informationsmanagement. Seine Diplomarbeit mit dem Titel „Anreizsysteme für den innerbetrieblichen Wissensmarkt“ bildete die Grundlage für die spätere Entwicklung der webbasierten Projektmanagementlösung Blue Ant. Während und nach seinem Studium war Norman Frischmuth als Berater und später Projektleiter bei unterschiedlichen IT-Unternehmen tätig.

Gemeinsam mit Kollegen gründet er Ende 2001 die proventis GmbH und ist seit diesem Zeitpunkt geschäftsführender Gesellschafter. Kernprodukt der proventis GmbH ist die Multi-Projektmanagementlösung Blue Ant.

Seit 2003 engagiert er sich zudem im Hochschul- und Universitätsbereich und unterstützt Seminare sowie eLearning- und Blended-Learning-Veranstaltungen an der Humboldt Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft und der Beuth-Hochschule.

Im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagements ist er seit 2009 Mitglied der Regionalleitung Berlin der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM).

Sein besonderes Engagement gilt der Vermittlung von Wissen und Erfahrungen im Rahmen von Seminaren und Vortragsreihen zum Thema praxisnahes Multi-Projektmanagement für den Mittelstand.

Was treibt dich an zu bloggen?

„Meine Motivation speist sich aus der Freude und dem Spaß, vermeintlich komplizierte und trockene Wissensthemen des PM einfach und prägnant aufzubereiten. Das positive Feedback sowohl von Berufseinsteigern als auch alten Hasen, ist mein Treibstoff und die Triebkraft hinter diesem Projekt.“

Und welche Themen dürfen wir in nächster Zeit von dir erwarten?

„Die Reise hat 2014 mit ganz einfachen Themen begonnen. Nun ist die PM Expedition bereit, sich auch ganz speziellen Fragestellungen zu stellen. Kurzum, die Fans bestimmen den Kurs und damit auch die Themen. Gerne möchte ich auch noch die zahlreichen Geschichten direkt aus der Praxis in den kommenden Filmen aufbereiten. Aber auch die methodischen Entwicklungen im Projektmanagement wollen regelmäßig thematisiert werden.“

Und was sagt der schlossBlog über PMBacktage?

Norman Frischmuths Reihe PMBackstage fällt etwas aus der Reihe in diesen Blogvorstellungen, denn streng genommen ist es gar kein Blog, aber Norman produziert mit viel Aufwand Einführungsvideos in das Thema Projektmanagement und damit ist er ziemlich einzigartig unterwegs. Ein Kompliment für so viel Engagement!

 

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Beitrag #705 auf schlossBlog

Was bloggst du? – Chaosverbesserer

Der Blog:

Chaosverbesserer  – http://www.chaosverbesserer.de

Die Themen:

„Generell geht es in meinem Blog um das Thema wie wir die Arbeit von morgen gestalten: zum Beispiel mit agile Methoden und selbstorganisierte Teams.“

Der Kopf dahinter:

„Mein Name ist Patrick Schönfeld und ich bin einer dieser sogenannten Wissensarbeiter in der IT-Branche. Genauer gesagt arbeite ich als Teilprojektleiter in einem Unternehmen, das sich auf die Unterstützung von Unternehmen beim Einsatz von Open Source spezialisiert hat. Auch wenn Projektmanagement für mich ein großes Thema ist und zu meinen Aufgaben gehört, bin ich zuallererst mal ein Techie. Als Blogger bin ich mittlerweile seit über 7 Jahren tätig, wobei chaosverbesserer mein jüngstes Projekt ist, dem ich am meisten Zeit widme, weil es für mich ein wichtiges Themengebiet ist. Wenn ich nicht gerade schreibe, beschäftige ich mich mit Fortbildung in technischen Themen, Fotografie, Serien gucken und vereinzelt Mitwirken an freier Software.“

Was treibt dich an zu bloggen?

„Meine Motive fürs Bloggen sind zweierlei: Erstens schreibe ich gerne – für mich ist das eine Entspannungsmethode, die besser funktioniert als Yoga oder Ähnliches.
Zum Anderen sehe ich das Bloggen als eine Chance, meine Ideen zu kommunizieren und anderen näher zu bringen. Auch hoffe ich, dass ich damit einen kleinen, bescheidenen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann, was mir in einer Zeit, in der Trump Präsident der USA wird, mehr als nötig zu sein scheint.
Wenn der ein oder Andere Ideen mitnimmt, die in ihrem oder seinem Arbeitsumfeld zu kleineren Verbesserungen verhilft, fände ich das schon gut. Und wenn nicht – dann habe ich wenig ein bisschen dazu beigetragen, dass es im Netz frei verfügbares Wissen gibt.“

Und welche Themen dürfen wir in nächster Zeit von dir erwarten?

„Wir leben ja in einer Zeit des beständigen Wandels und immer weiter fortschreitenden Technisierung und ich sehe da sowohl die Notwendigkeit als auch die Chance, an unserer Art zu arbeiten etwas zu verändern. Noch geht es ja mehr darum, mit der neuen Geschwindigkeit Schritt zu halten, langfristig sollte es meiner Meinung nach um mehr gehen – mehr Sinn zum Beispiel.
Als Wissensarbeiter in der IT-Branche habe ich dabei natürlich einen gewissen Blickwinkel, bin aber offen für alle Impulse, die mir so über den Weg laufen.

Und was sagt der schlossBlog über Patrick und den Chaosverbesserer?

Patrick hat einen meiner Posts auf schlossBlog kommentiert und so sind wir ins Gespräch geraten. Diese Diskussionskultur kommt bei Blogs leider immer mehr zu kurz, umso mehr freue ich mich über solches konstruktives Feedback von Kollegen. Sein Blog ist noch relativ jung und thematisch „agil“. Habe seine Feeds deswegen gleich mal abonniert…

 

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Beitrag #704 auf schlossBlog

openPM Umfrage

Gestern war wieder einmal die jährliche Mitgliederversammlung von openPM e.V. . Die „üblichen Verdächtigen“ wurden in ihren Ämtern bestätigt. Danke für soviel Vertrauen!

Im Rahmen der Mitgliederversammlung startet auch eine Umfrage zu openPM.

openPM und der Verein dahinter wollen sich weiterentwickeln. Dafür sind wir auf Feedback angewiesen. Bitte beantwortet uns ein paar Fragen, wie ihr openPM seht und was ihr euch künftig von openPM wünscht. Die Teilnahme ist anonym. Die Umfrage nutzt Google Forms, eine Anmeldung ist aber nicht erforderlich.

Wer die Datenkrake Google lieber meiden will, ist natürlich eingeladen, sein Feedback auch formlos und direkt zu geben: info@openpm.info

Beitrag #697 auf schlossBlog

Verbandshuberei

Nein, ich habe keine Lust zum Verbandsbashing.

Nein, ich habe auch nichts gegen die GPM (bin selber Mitglied), obwohl ich ihre kommerziellen Interessen im Zertifizierungs- und Schulungsbusiness kritisch sehe.

Mitte September erreicht mich eine Mail des GPM-Präsidiums mit einer Ausschreibung für die Programmleitung zur Umsetzung des neuen ICB4-Standards in Deutschland. Ging wohl an alle GPM-Mitglieder.

Soweit so gut.

Heute kommt eine neue Mail. Der Kollege Dr. xxx wird als Programmleiter vorgestellt und man bedankt sich für die zahlreichen Bewerbungen. (Zur Klarstellung: Ich habe mich nicht beworben. Und gekränkte Eitelkeit kann daher auch nicht als Grund für diesen Post herhalten.)

Ich hab auch nichts gegen Dr. xxx. Kenne ihn nicht und habe vollstes Vertrauen in seine fachliche Kompetenz, schließlich zählt er zu den Autoren des ICB4.

Rückwirkend bekommt da die Stellenausschreibung allerdings einen faden Beigeschmack. War wohl eher eine Pseudo-Ausschreibung, denn wer hat gegen einen der Autoren überhaupt eine richtige Chance.

Mit der Ausschreibung ist formal den Transparenzanforderungen des Verbands Rechnung getragen, auch wenn der Ausgang von Anfang an klar scheint.

Und jetzt darf der, der am Standard mitgewirkt hat, auch für die kommerzielle Umsetzung in der GPM sorgen. Aufgrund des Wirschaftsbetriebs ist übrigens auch der GPM-Mitgliedsbeitrag teilweise steuerpflichtig.

Die Vermengung solcher  Interessen kotzt mich an. Schade.

Beitrag #694 auf schlossBlog

Und noch einmal St(e)akholder…

Und wieder eine Twitterperle:

Das hatten wir erst doch hier.

Beitrag #692 auf schlossBlog

PM-Zertifizierungen

Zertifizierungen (nicht nur im Projektmanagement) sind ein leidiges Thema. Eigentlich eine gute Idee, mittlerweile häufig zu einem eigenen Geschäftsmodell verkommen.

Für den, der es braucht, haben die Kollegen von InLoox jetzt die drei gängigen Zertifizierungen von GPM, PMI und Prince2 vorgestellt und zusammengefasst:

#691

Stakeholderanalyse

Demnächst erscheint mein Beitrag über die Stakeholderanalyse im Sammelband „Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung – Kommunale Entwicklungen nachhaltig gestalten“, herausgegeben von Peter Patze-Diordiychuk, Paul Renner, Jürgen Smettan, Tanja Föhr.

Jetzt habe ich auf Twitter gelernt, dass ich den ganzen Artikel vermutlich grundlegend überarbeiten muss:

 

 

Beitrag #688 auf schlossBlog

#682 Die GPM und ein falsch verstandenes Leitbild

Ein Leitbild sollte Orientierung geben und Werte vermitteln. Das Ganze obendrein verständlich und einprägsam.

Quasi – Neudeutsch- wie ein Pitch.

Der aktuelle Leitbild-Entwurf der GPM hat mich fast umgehauen: 2 1/2 Seiten Text.

Bleiwüste.

Da mag jedes Wort richtig und zutreffend sein. Die oben genannten Anforderungen an ein Leitbild werden aber verfehlt. Anscheinend sind Konsensorientierung und Kompromissbereitschaft über das Ziel hinausgeschossen. Gunter Dueck würde wieder über den Schwarm (Amazon Affiliate Link) philosophieren, dessen Bemühungen zu einem hoch komplexen, aber wenig eleganten Ergebnis geführt haben.

Dass die GPM auch ganz anders kann zeigt das Motto des diesjährigen PM-Forums:

Ideen verbinden. Projekterfolge gestalten.

Das wäre ein Leitbild/Pitch der mir gefallen würde,

(Streng genommen ist dies allerdings nur der Untertitel des Projektforums – den Haupttitel „Zusammenwachsen“ habe ich geflissentlich unter den Tisch fallen lassen, weil der Untertitel die grundsätzlichere Botschaft transportiert.)

#681 Megaprojekte

Michael Frahm hat auf openPM das Thema Megaprojekte aufgegriffen. Geprägt hat den Begriff insbesondere Bent Flvybjerg, der Infrastrukturprojekte (Eisenbahn, Brückenbau, etc.) empirisch untersucht hat (z.B. hier: Flyvbjerg, Bent;Bruzelius, Nils;Rothengatter, Werner, Megaprojects and Risk: An Anatomy of Ambition, 13th printing , New York 2013, ISBN: 0 521 804205 (Amazon)).

Die Einengung auf große Infrastrukturprojekte scheint mir zu eng. Ich glaube, dass diese Einschränkung des Projektgegenstands so nicht erforderlich ist, aber was sind dann die konstituierenden Merkmale von Megaprojekten?

Hier meine Thesen:

(1) Größe

Size matters – zumindest bei Projekten. Größe allein reicht nicht als konstituierendes Merkmal für Megaprojekte aus. Größe ist aber ein Indiz für Kosten und Budget und bei Ressourcenknappheit daher von Bedeutung.

(2) Abgrenzungsproblematik

Zu den einfachen Erfolgsregeln des Projektmanagement gehört die Auftragsklärung – die klare Abgrenzung des Projektgegenstands und genau hier liegt eines der Kernprobleme von Megaprojekten: Auch wenn der Projektgegenstand vordergründig klar sein mag, gibt es bei Megaprojekten genau hier herausfordernde Schwierigkeiten. Nimmt man Flvybjergs öffentliche Infrastrukturprojekte, so scheint zunächst der Zweck klar, aber ist tatsächlich der Brückenbau oder bei einer Olympiade der Bau der Sportstätten und die Durchführung der Veranstaltung der Projektgegenstand oder stecken in diesen Beipielen dahinter nicht eher Wirschaftsförderungsprogramme und gesellschaftliche Absichten, die weit über bauliche Maßnahmen hinausgehen. Was bestimmt den Erfolg des Projekts? Die Einhaltung der Baukosten? Oder die Erreichung dieser versteckten Ziele? Auch hinter Stuttgart21 oder BER stecken andere Ziele als der reine Bau eines Bahnhofs oder eines Flughafens (ohne diese Ziele in irgendeiner Form zu werten).

Ich behaupte auch unternehmensintern gibt es Megaprojekte mit solchen Fragestellungen. Hinter dem neuen Entwicklungsportfolio steht die Zukunft eines Unternehmens. Große interne IT-Projekte lassen sich kaum von Prozessthemen und Changeprojekten trennen. Und hinter allem steckt noch einmal der Geschäftsauftrag/das Business Modell.

Die Abgrenzungsproblematik des Projektgegenstands/Projektauftrags überträgt sich weiter auch auf die Projektorganisation. In Unternehmen kennen wir den Konflikt zwischen Projektorganisation und Regelorganisation, aber auch bei öffentlichen Projekten gibt es Kompetenzgerangel.

(3) Stakeholdervielzahl

Von der Abgrenzungsproblematik nicht ganz zu trennen, ist die Stakeholdervielzahl. Egal ob bei öffentlichen Großprojekten mit der Öffentlichkeit als größt möglicher Stakeholderzahl oder verschiedenen unternehmensinternen Stakeholdern. Eine große Zahl unterschiedlicher Gruppen und Interessen lässt sich nicht vermeiden. Zielkonflikte sind vorprogrammiert. Bleiben wir bei Olympia und denken an Sportler, Sponsoren, Politiker, Zuschauer, Medien, Bauunternehmen und Dienstleister,… In Unternehmen mag der CFO eine andere Agenda haben als der CIO oder der COO oder… Ganz zu schweigen von einzelnen Fachabteilungen.

Ich vermute, dass sich die typischen Phänomene von Megaprojekten (insbesondere von gescheiterten) Megaprojekten im wesentlichen auf diese drei Merkmale zurückführen lassen. Da spielt der eigentliche Projektgegenstand (Infrastuktur bei Flvybjerg) oder die Zielgruppe (Öffentlichkeit) nur eine nachrangige Rolle.

Was meint Ihr? Diskutiert mit! Hier oder auf openPM.



bernhardschloss.de