Archiv der Kategorie ‘IT-Management‘

 
 

#454 Die Cloud, Compliance und Rechtssicherheit

Hier war ja schon desöfteren von Compliance-Themen in Cloud Computing, IT-Offshoring und -Outsouring die Rede. In der Diskussion mit einem Beraterkollegen verwies dieser darauf, dass es in den letzten 25 jahren immer wieder ähnliche juristische Diskussionen gegeben hat, z.B. beim Thema digitale Archivierung. Nie sind die von den Juristen aufgezeigten Katastrophenszenarien eingetreten. Letztlich ist die Rechtsprechung immer der technischen Wirklichkeit gefolgt.

Ex post würde ich ihm Recht geben, aber Rechtssicherheit sieht anders aus! Wer sich an den technischen Möglichkeiten orientiert und bewusst Compliance-Anforderungen übergeht oder eigenmächtig anpasst, macht dies auf eigenes Risiko.

#452 E-Learning

Bei einer Recherche zum Thema e-Learning bin ich jüngst auf den Seiten des Niederländers Marcel de Leeuwe auf drei e-Learning Einheiten zum Thema e-Learning gestoßen:

Weitere interessante Links zum Thema sind:

#450 Outsoucern den Garaus machen

Das fordert der Beraterkollege Winfried Materna in der Computerwoche. Gut – im Artikel selbst klingt das nicht so reißerisch, wie in der Überschrift:

Heute werden Outsourcing-Entscheidungen aus einer defensiven Haltung her- aus gefällt, Kostengründe spielen eine zentrale Rolle. Mit den anzubietenden Services beschäftigt man sich zu wenig. Ich würde als CIO sagen: Meine Fachabteilung bekommmt von mir die Services, die sie braucht. Die definiere ich, und ich bin imstande, sie schnell zu liefern, schneller als ein außenstehendes Unternehmen.

Er sieht dies vor dem Hintergrund des Wandels hin zu einem verstärkten (abteilugnsübergreifenden) Prozessdenken, das vermehrt fachspezifische Services erfordert.

#449 Office: Google CloudConnect

Microsoft bietet selbst mit LIVE eine Office Cloud Lösung, jetzt aber preist Google eine Cloud Lösung für das Microsoft Office an: Google CloudConnect oder wie es Markus Baersch formuliert: Sharepoint Extralight.
Direkt zu  Google geht es hier und zu einem ersten Testbericht von Markus Baersch hier. Des weiteren berichten Heise und Computerwoche.

#442 IT-Reader

Auch wenn das eine oder andere Thema auf schlossBlog aufgrund der Scrum-Konferenz etwas untergegangen ist, hier eine Nachlese aus dem Feedreader:

#437 Nachtrag: Agile Softwareentwicklung mit verteilten Teams

In Beitrag #435 von der Scrum-Konferenz bin ich noch die Inhalte von Jutta Ecksteins Podcast schuldig geblieben:

Die Zeiten eines Outsourcing und Offshoring in der Software-Entwicklung aus reinen Kostengründen sind aus ihrer Sicht vorbei, denn Spezifikationsaufwand, kulturelle Unterschiede und die erforderliche Kommunikation bergen erhebliche Risiken. Wer rein aus Kostengründen outsourct, wird vom Ergebnis in der Regel enttäuscht sein, so ihr Fazit.

Gründe, die auch heute dafür sprechen sind Personal-/Skill-Mangel und marktliche Anforderungen, etwa bei der Erschließung neuer Märkte oder um Kundennähe zu gewährleisten.

Die Entscheidung für verteilte Teams in der Software-Entwicklung ist in der Regel aus einer Notwendigkeit heraus geboren und keine „Liebesentscheidung“.


Den ganzen Beitrag lesen…

#433 Scrum-Konferenz: Spannungsfeld Architektur und Agilität

Tag 2 mit einem Beitrag von Stefan Roock über das Spannungsfeld Architektur und Agilität:

  • Was ist Architektur? – Sicherstellung von Änderungsfähigkeit (nach Tom DeMarco)
  • Empfiehlt die Arbeit mit einer Architekturvision („technischer Kumpel der Produktvision“) >> vor dem Start der Entwicklungsarbeit
  • In Scrum braucht das Team Architekturwissen, ggf. Integration von Architekten in die Teams
  • Ein Architekt darf nicht „hierarisch“ eingebunden sein. Dies widerspricht dem agilen Manifest >> Rolle als Coach
  • Untermauerung von Architekturvision mit Prototypen
  • Die Architekturvision soll Änderungen unterstützen, dann müssen wir auch keine Angst vor Änderungen haben
  • Die Architekturvision soll möglichst schlank sein, weil jede Vorgabe das Projekt weiter einschränkt
  • Architekturaufgaben sind Sache des Teams und nicht des Product Owners
  • Architektur kann ganz am Anfang mit der Entwicklung  eines „Tracer Bullet Features“ ohne großen Mehwert für den Product Owner getestet werden. Dieses Vorgehen ist einem anfänglichen Architektur-Sprint vorzuziehen. Solche Architektur-Sprints produzieren häufig nur Luftnummern.
  • Architektur-Vermittlung funktioniert nur in Face-to-Face-Kommunikation
  • Dokumentation, wo erforderlich, möglichst aus dem System heraus (damit sie auch mit dem System übereinstimmt und der Aufwand sich in Grenzen hält)

#429 Datenschutz Reader

Lesenswertes zum Thema Datenschutz:

#428 Die digitale Identität

Neulich auf Facebook spricht mich mein Namensvetter an – also nicht nur ein Herr Schloß, sondern ein Bernhard Schloß, Maler und Rentner aus Chemnitz. Wir unterhalten uns kurz und es stellt sich heraus, dass wir uns eine Zeit lang eine digitale Identität geteilt haben und das kam so:

In einem Kundenprojekt bekam ich Zugriff auf diverse IT-Systeme. Im Entitlement-Service wurde mir dafür eine ID zugewiesen. Eigentlich funktionierte alles wunderbar, bis durch einen Zufall herauskam, dass in einem Kommunikationsverzeichnis mein Namensvetter mit der gleichen ID aufgeführt war. Das gab erst mal einen Aufschrei. Das kann gar nicht sein! Das darf nicht sein! Die ID ist aus dem falschen Nummernband!

Wir sind uns nicht einmal in die Quere gekommen, da meine Namesdoublette zu jenem Zeitpunkt schon in Altersteilzeit war und sein eintrag nur ruhte. Nichtsdestotrotz bekam ich eine neue ID und durfte alle Systemzugänge neu beantragen…

Jahre später komme ich wieder zu diesem Kunden, aber in in einen komplett anderen Bereich und bekomme wieder meine (nicht seine) ID zurück, ohne dass die Identität geprüft worden wäre. Die Historie im Entitlement-Service war noch erhalten. Ich konnte sogar auf meine alten Zertifikate zugreifen. Ich hatte also meine eigene digitale Identität gekapert!

P.S.: Gestern meldet sich Bernhard wieder bei mir. Er hat am 05.02.2011 ab 15 Uhr eine Vernissage im Schloss Altenhain – Herrenhaus. Leider ist auf dem Flyer zur Veranstaltung meine Internetadresse (.de) gedruckt worden, statt seiner (.com). Sieht fast aus als würden wir weiter mehr teilen als nur unseren Namen – auch noch unsere digitale Identität!

 🙂

#427 Ausgangspunkt für BI

It is important to start the BI process by determining what questions youwant answered instead of trying to implement a solution that can answer any possible question.

Ken Withee, Microsoft Business Intelligence for Dummies, Hoboken NJ, 2010, S. 82



bernhardschloss.de