Facilitation Masterclass – Experimentieren

Last but not least Modul 3 der Facilitation Masterclass: Experimentieren.

Während wir in Modul 1 mit visuellem Denken uns erst einmal orientiert haben, ging es in Modul 2 um das Kernstück der Facilitation am Beispiel eines Muster Workshops.

Aber wie und mit und in welchen Medien können wir das Gelernte einsetzen?

Darum geht es in Modul 3.

Setzen Sie gezielt Medien und Technik ein, um Ihre
Botschaft erfolgreich zu vermitteln. Erfahren Sie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Formate (z.B. Präsentationen, Videos, Podcasts). Lernen Sie dabei, wie Sie Information transportieren können, um für Ihre Zielgruppe Nachhaltigkeit zu erreichen.

Das Modul 3 versucht eine Brücke zu schlagen zur konkreten Anwendung. Verlieren Sie Ihre Scheu und nutzen Sie den Raum und das Feedback, den Ihnen unsere Masterclass bietet.

Dabei setzen wir drei Schwerpunkte:

  • Botschaft & Story
  • Bildsprache & Design
  • Technik & Medien

Mit dem dritten Präsenzmodul endet unsere Masterclass aber nicht, eigentlich geht es damit erst los, denn wir wollen, dass Sie auch Experimente für Ihren konkreten Kontext starten, um in Ihrem Unternehmen, in Ihrer persönlichen Umgebung Facilitation einzusetzen. Trainer und Gruppe begleiten Sie bei diesen Schritten.

Nur mit einer erfolgreichen Umsetzung können Sie die Früchte ernten!

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Facilitation Masterclass – Orientieren

Die Facilitation Masterclass, die Visual Braindump gemeinsam mit Stefan Moser und mir anbietet, ist in drei größere Abschnitte gegliedert:

Was verbirgt sich hinter Modul 1 – dem Orientieren?

Nun wir bewegen uns in unterschiedlichsten Kontexten, zwischen verschiedenen Gruppen und Beteiligten. Wenn wir nun Facilitation anwenden wollen, um gemeinsame Ziele erfolgreich zu erreichen und umzusetzen, müssen wir uns im jeweiligen Umfeld erst einmal orientieren.

Und wie soll das funktionieren?

Die Zauberbegriffe hierfür heißen Kommunikation und Visualisierung.

Und genau das sind die Schwerpunkte in Modul 1. Erfahren Sie, welche Kraft Bilder entwickeln können und wie visuelles Denken zu gemeinsamem Verständnis und Transparenz führt. Erleben Sie, wie sie Gruppen mit visuellen Techniken führen, leiten und begeistern können.

Uns geht es dabei vor allem um die Anwendung.

Unsere Leidenschaft für dieses Thema bleibt Lesern hier im Blog nicht verborgen und so entstand auch unser Reiseführer in die Welt der Business Visualisierung:

Den gibt es übrigens auch als kostenloses Hörbuch.

Als „Überzeugungstäter“ versuchen wir diese Themen nicht nur in unseren Kundenprojekten anzuwenden, sondern teilen unser Wissen und unsere Erfahrung hier, im Buch oder in unseren LinkedIn Learning Videotrainings und vor allem auch in der Facilitation Masterclass.

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Ein neuer Blog

Bei Loriot heißt es ein Klavier, ein Klavier. Demnach müsste es hier ein neuer Blog, ein neuer Blog heißen.

Bloggen ist schon so was von Anfang dieses Jahrtausends, dass neue Blogs in der Tat bemerkenswert sind.

Und bei der lieben Dagmar bin ich mir sicher, dass sie was zu sagen hat. (Und unabhängig von diesem Post und ihrem Blog, hat sie mir auch versprochen auf openPM beitragen zu wollen.)

Als Thema hat sie gewählt: Projektmanagement, Kommunikation, systemische Gedanken. Also ganz mein Ding.

Ich weiß gar nicht mehr, auf welchem PMCamp ich sie kennen gelernt habe, aber das verbindet. Und da gibt es viele liebe Kollegen, mit denen ich wertschätzend in Kontakt stehe, auf so komischen Medien wie Twitter oder möglicherweise sogar real und Dagmar ist eine von ihnen, genauso wie Ralf, Stefan, Tom, Andreas, Falk, Thilo, Christian und viele mehr.

Hey, ich möchte euch nicht mehr missen!

Gelesen: Agilität & Kommunikation

Sascha Demarmels, Agilität & Kommunikation – Agile Kommunikation und Kommunikation im agilen Kontext, Baden-Baden, Zürich 2018

Ein kleines aber feines Buch von Sascha Demarmels thematisiert Kommunikation im agilen Kontext. Zweifelsohne spielt Kommunikation in jeder Form des Projektmanagements eine entscheidende Rolle, aber die Autorin bringt es in Bezug auf Agilität auf den Punkt: Agilität baut auf Selbstorganisation „…und ist daher noch fundamentaler auf die Verständigung zwischen den Mitarbeitenden angewiesen.“
Das Buch ist in der Reihe VERSUS kompakt erschienen und folgt dem Aufbau der Reihe: Zunächst knapp 60 Seiten mit allem Wesentlichen zum Thema, dann ein A-Z von Methoden, Modellen und Instrumenten und schließlich ein Praxisteil mit Beispielen.
Auf letzteren hätte ich gerne verzichten können, denn solche Success-Stories haben gerne einen faden Beigeschmack, weil sich doch jeder im besten Licht präsentieren will und wenn dann eine Beitragende gleich ihre eigene Masterarbeit zitiert, dann wird das unfreiwillig komisch. Dem Gesamteindruck macht dies aber keinen Abbruch (und die Kritik ist sicherlich auch Geschmackssache).
Wer in das Thema Kommunikation näher einsteigen will – egal wie groß oder klein Agilität im eigenen Umfeld geschrieben wird – dem kann ich dieses Buch gerne empfehlen. Der eine oder andere Leser wird erstaunt sein wie wenig explizit agile Methoden dabei eine Rolle spielen. Natürlich tauchen User Stories, Time-Boxes und Poker auf, aber eben auch grundsätzliche Themen wie die 4-Seiten-einer-Nachricht von Schulz von Thun, Feedback und Gesprächsführung. Agilität hat Kommunikation nicht neu erfunden, ist aber ganz besonders auf sie angewiesen.
Das Buch ist als Einstieg und als Nachschlagewerk geeignet. wer schon tiefer im Thema steckt, wir wenig Überraschendes finden, aber das ist ja auch kein Manko, dem eigenen Anspruch eine kompakte Übersicht zu geben wird es vollstens gerecht. Die Gestaltung ist ansprechend mit einer ganze Reihe eingestreuter Sketchnotes und farbigen Übersichten in den Innenseiten des Buchcovers.

(6) Kommunikation in Projekten

Die richtige Kommunikation ist für das Gelingen Ihres Projekts von entscheidender Bedeutung, aber was verbirgt sich hinter dem Thema Kommunikation?
Sie werden die Geschichte vom Elefanten und den blinden Männern kennen lernen. Die 4-Seiten einer Nachricht sind ein Klassiker der Kommnunikationsmodelle. Sie werden Sender-Empfänger-Prinzip kennen lernen und wir werden Kommunikationswege, Kultur und Sprache thematisieren.

Sie werden sich u.a. das Thema Stakeholdermanagement genauer ansehen und lernen, wie Sie diese Stakeholder adäquat mit Informationen versorgen. Zudem erhalten Sie Tipps für die erfolgreiche Moderation von Meetings und lernen, wie Sie mit richtigem Projektmarketing zum Erfolg Ihres Projektes beitragen.

Hier geht es zu Folge (6): Team, Führung, Zusammenarbeit
Und hier zum vollständigen Kurs:
https://www.linkedin.com/learning/paths/ihr-weg-zum-projektmanager
Und einen Flyer mit der vollständigen Kursbeschreibung gibt es hier.

 

 

Konzernkommunikation & Agilität

Konzernkommunikation über Agilität hat mitunter eine unfreiwillig komische Note:

„Die Unit XYZ bekommt ein agiles Mindset“

Autsch, man bekommt also ein Mindset verordnet, dabei hat man das oder entwickelt es, aber per order di mufti.

Stirnrunzeln.

Ebenfalls sehr beliebt: euphorische Begeisterungselogen.

Hallo Kollegen, vielleicht mal eine Retrospektive in den eigenen Reihen gefällig?

Agilität ist gut, aber kein Wundermittel. Und so ein unkritischer, verkäuferischer Umgang mit ihr schadet der Sache mehr als dass es ihr dient.

#679 Fehlerkultur & Resilienz in Projekten

Fehlerkultur und Resilienz tauchen als Begriffe immer häufiger auf und erweisen sich in komplexen Aufgabenstellungen als erfolgreiche Strategie.  Wenn wir schon nicht alles planen und steuern können, dann können wir uns wenigstens auf die Unzulänglichkeiten des Lebens hinreichend vorbereiten. Das gilt in Ausnahmesituationen, ebenso wie im Unternehmensalltag oder in Projekten.

Resilienz mag der Überbegriff sein, aber die Fehlerkultur, als die Art und Weise, wie wir mit Fehlern umgehen ist ein wesentlicher Bestandteil, der zur Resilienz beiträgt. Ein wunderschönes Beispiel dafür, was Fehlerkultur ist, liefert ein Beitrag von Impulse über Fehlermanagement in der Luftfahrt oder: Was Unternehmer von Piloten lernen können.

Und was können sie lernen?  – Das Fehler ganz normal sind und dazu gehören, aber wir können uns auf sie vorbereiten und wenn wir vorbereitet sind, zwingt uns nicht der einzelne Fehler, sondern erst die unglückliche Verkettung mehrerer Fehler in die Knie.

Die Schuldfrage/Cover-your-ass sind unternehmenspolitische Machtspielchen, die nur leider jeden anderen Zweck verfolgen als den Projekterfolg. Mit Fehlerkultur haben sie nichts zu tun. Eher Unkultur…

Resilienz (von lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.
(Wikipedia)

Resilienz ist wohl auch eines der Merkmale agilen Projektmanagements, dass dieses so populär macht. Ein zweiter Faktor, der damit Hand in Hand einhergeht sind Kommunikation & Transparenz. Gerade im agilen Projektmanagement werden viele Kommunikationsformen mit Ritualen verstärkt und etabliert. Und last but not least ein spezielles Menschenbild, obwohl das bei der zunehmenden Verbreitung agiler Ansätze immer häufiger vergessen wird. Überhaupt wird der Begriff „agil“ mittlerweile inflationär gebraucht – missbräuchlich gegenüber der ursprünglichen Idee.

Nichtsdestotrotz: Die Erfolgsfaktoren hinter erfolgreichem agilen Vorgehen sind also Kommunikation, Transparenz und Resilienz und auch klassisches Vorgehen kann genauso erfolgreich sein, wenn diese Erfolgsfaktoren gegeben sind. Projekterfolg ist also weniger eine Frage des Vorgehensmodells (agil oder klassisch) als eine Frage der Umsetzung dieser Erfolgsfaktoren (Transparenz, Kommunikation und Resilienz).

#570 Best of… VisualPM

Auch wenn wir bei der Nummerierung erst bei 570 Beiträgen auf schlossBlog sind – de facto ist gerade die 600er Marke gefallen. Zeit auch in den vergangenen Beiträgen zu stöbern – Zeit für ein „Best of…“ .

In nächster Zeit werde ich daher immer wieder ein „Best of…“ einstreuen, um bisherige Inhalte wieder in den Fokus zu holen.

Und den Anfang macht „Best of… VisualPM“ – allein schon deshalb, weil ich seit einer Weile mit dem Gedanken spiele das Thema Visualisierung auf openPM zu thematisieren. Die Kraft der Visualisierung ist vielleicht nur mit der Kraft des Storytelling vergleichbar. Sie gibt uns ein mächtiges Werkzeug an die Hand.

Hier was bisher (auf schlossBlog) dazu geschah:

Und auch schon vor Beginn der Reihe gab es einen Beitrag in diesem Sinn:

#558 PM-Reader

Ein paar aktuelle Beiträge für PM-Interessierte:

Marcus Raitner hat auf seinem Blog Führung-erfahren eine kleine Reihe zum Thema „Projektplanung 101“ gestartet. Bisher erschienen sind Arbeitspakete richtig schneiden, Verknüpfungen setzen, Ressourcen zuteilen und Meilensteine. Jetzt müssen wir Marcus nur noch motivieren, die Inhalte auch in openPM einzuarbeiten…

Kommunikation ist DER Erfolgsfaktor in Projekten, nur vergessen wir das immer wieder. Reinhold Wagner zitiert im GPM-Blog eine aktuelle Studie zur Projektkommunikation und philosophiert über unser Fehlverhalten wider besseres Wissens in der Kommunikation.

In der Computerwoche gibt es einen Aufruf zum Tabubruch: Mehr Mut zum Projektabbruch. Thomas Brustbauer fordert dort eine entsprechende „Fehler-Kultur“.

Über Geschmack lässt sich streiten, aber wem es gefällt: SCRUM-Poster im Anime-Stil.

In eigener Sache:
Nachdem es früher hier schon eine lose Reihe VisualPM gab, die sich mit Visualisierungstechniken im Projektmanagement beschäftigt und zuletzt der Beitrag zur openPM-Canvas auch wieder sehr gut in diese Reihe gepasst hätte, werde ich in nächster Zeit die VisualPM-Reihe mit weiteren Artikeln wieder aufleben lassen.

#522 PM als Commodity?

In Peter Taylors kostenlosem eBook „The lazy project manager and the project from hell“ bin ich über den folgenden Absatz gestolpert:

Does everybody ‚do‘ project management these days, then? Perhaps it is because project management is just a commodity? Maybe everybody does do project management now…

Ist Projektmanagement wirklich ein Commodity – also ein Gebrauchsgut, eine Massenware, aber auch eine Selbstverständlichkeit?

Gunter Dueck warnt uns vor der Commodity-Falle: Das Mittelmäßige wird Commodity.

Ist Projektmanagement also etwas mittelmäßiges?

Zweifelsohne bekommen immer mehr Themen um uns herum das Label „Projekt“ aufgedruckt. Vielleicht nicht immer zu Recht. Die Projektitis, der inflationäre Umgang mit dem Projektbegriff greift immer mehr um sich. Wenn man die Projektausschreibungen z.B. in Börsen wie GULP näher analysiert, dann ist Projektmanagement schon lange kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Dann ist Projektmanagement nur ein zusätzliches Skillset, das auch erwartet wird. Projektmanagement verkommt dabei aber auch zu einem Terminus Technicus, der Ur-Tugenden wie Kommunikation und Problemlösungsdenken in den Hintergrund drängt und Methodenkenntnisse überbewertet.

Projektmanagement  als Commodity zu betrachten (wie es in vielen Unternehmen heute an der Tagesordnung ist) ist eine Fehlinterpretation.

Projektmanagement ist gerade KEIN Commodity, keine Selbstverständlichkeit.

Kommunikations und Problemlösungsdenken sind immer wieder aufs Neue gefordert und lassen sich nicht einfach durch einen Werkzeugkoffer ersetzen.

In diesem Sinn finde ich auch Diskussionen wie klassisch vs. agil belanglos, denn dabei wird lediglich über Werkzeugkoffer, aber damit auch am Kern der Sache vorbei, diskutiert.

Mittelmäßige Projektmanagement-Umsetzungen (egal ob klassisch oder agil), wie wir sie häufig vorfinden, befinden sich tatsächlich in der Commodity-Falle!



bernhardschloss.de