Archiv der Kategorie ‘Risikomanagement‘

 
 

#53 Mind Map Sammlung

Mindjet, der Hersteller der Mind Map-Software Mindmanager bietet kostenlos eine Sammlung von englischsprachigen Mindmaps zu vielen Themen, u.a. Beispiele für die Projektplanung und Risikoassessment, zum Download an.
Ebenfalls kostenlos erhältlich ist ein Viewer, so dass auch nicht Mindmanager-Besitzer diese Mind Maps nutzen können. Mit dem Viewer ist es allerdings nicht möglich die Mind Maps zu verändern und weiterzuentwickeln.

#43 Intelligentes Risikomanagement

Selbst die Experten von McKinsey ereilt mitunter die Ironie des Schicksals:

In ihrem Buch Intelligentes Risikomanagement. Das Unvorhersehbare meistern. Frankfurt, Wien 2004 (Amazon Affiliate Link) interviewen die Experten Andreas Merbecks, Uwe Stegemann und Jesko Frommeyer Dr. Thomas Fischer, der bei der Deutschen Bank das Risikomanagement aufgebaut hat und 2003 zum Vorstandsvorsitzenden der WestLB berufen wurde.

Und 2007 sind dann die Tage des Dr. Fischer bei der WestLB gezählt. Zitat aus Handelsblatt.com: „Der bislang bekannte Vorwurf gegen Fischer lautet, der WestLB-Vorstand habe den Aufsichtsrat nicht korrekt über Risiken aus dem Eigenhandel informiert. Mindestens einen dreistelligen Millionenbetrag hatte die Bank aus spekulativen Aktiengeschäften davongetragen.“

#18 Risiken bei IT Implementierungen (Fort.)

Typische Risiken bei IT-Einführungen während der Produktivsetzung sind:

  • Technische Schwierigkeiten:
    – Systemausfall
    – Stromausfall
    – Netzausfall
    – Netzstörungen
  • Komplexität:
    – Abhängigkeiten und Abstimmung zu anderen Aktivitäten
  • Inhalte:
    – Nicht-Einhalten des Produktivsetzungsplans (Verzug)
  • Typische Risiken nach Produktivsetzung sind:

  • Fehlerhafte Realisierungen
  • Nicht-funktionierende Schnittstellen
  • Berechtigungsprobleme
  • #17 Risiken bei IT Implementierungen

    Die Implementierung von IT Lösungen gehen mit einer ganzen Reihe von Risiken einher. Einige typische finden Sie in diesem und dem nächsten Beitrag.

    Mögliche Fehler vor einer Produktivsetzung:

  • Fehlende Zuleistungen, Abhängigkeiten von anderen Projekten
  • Fehlendes Know How
  • Resourcen
    – Überlastung
    – Ausfall
    – Fehlende Benennung
  • Inhalte
    – offene organisatorische Fragen
    – Schnittstelleneinrichtungen
    – Realisierungen nicht fertig oder fehlerhaft
  • Infrastruktur (HW-Ressourcen)
    – Verspätete Bereitstellung
  • Vorgehen/Termine
    – Berücksichtigung von Parallelaktivitäten
  • #09 „Spielregeln“ des Risikomanagement

    Risikomanagement braucht eine eigene Risikokultur. Während in manchen Branchen und Bereichen (z.B. im Versicherungswesen) eine solche Risikokultur von Haus aus gegeben ist, werden in der Projektarbeit häufig auch viele Beteiligte mit dem Thema Risiken konfrontiert, die dies nicht gewohnt sind.

    Umso wichtiger ist hier die Einhaltung elementarer Spielregeln:

    (1) Risikomanagement ist kein Fingerpointing.
    (2) Ziel des Risikomanagements ist es nicht Schuldige zu finden.
    (3) Verantwortliche sind nicht Schuldige, sondern diejenigen, die sich um eine Problemlösung kümmern
    (4) Ziel des Risikomanagements ist es den Projekterfolg sicherzustellen indem mögliche Probleme frühzeitig identifiziert, Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden.
    (5) Risikomanagement stellt die systematische Bearbeitung von Risiken sicher
    (6) Risikomanagement bringt Transparenz in mögliche Problemstellungen und Risiken und dokumentiert diese
    (7) Risikomanagement ist ein Beitrag zur Revisionssicherheit
    (8) Risiken sind erst abgeschlossen, wenn sie nicht mehr relevant sind
    (9) Eingetretene Risiken sind relevant, solange weitere Aktivitäten und Maßnahmen erforderlich sind
    (10) Das Einstellen eines Risikos befreit nicht davon mit den Betroffenen zu kommunizieren

    #08 Der Risikomanagement Prozess

    Es gibt zahlreiche Darstellungen des Risikomanagement-Prozesses. Die meisten davon unterscheiden sich nur marginal:

    (1) Risikomanagementplanung
    (2) Risikoidentifikation
    (3) Risikoanalyse
    (4) Risikoüberwachung und -verfolgung

    Analyse, Überwachung und Verfolgung schließen dabei sowohl die Risiken als auch die Mitigations (Bewältigungsstrategien) mit ein.

    Risikomanagement ist kein einmaliger Prozess, sondern ein permanenter Begleiter und ein Frühwarnsystem.

    #07 Was bitte heißt hier Risikomanagement?

    Unter einem Risiko versteht man ein mögliches künftiges Ereignis, das zu unerwünschten Folgen führt, bzw. mitunter auch die unerwünschten Folgen selbst.

    Risikomanagement ist demzufolge:

    „Unter Risikomanagement versteht man den planvollen Umgang mit Risiken.“ Wikipedia

    „Risikomanagement ist der Teil des Projektmanagements, der sich mit der Identifizierung, Analyse und Beherrschung von Risiken für die geplante Projektabwicklung beschäftigt. […] Risikomanagement umfasst die Bereiche Risikoidentifikation, Risikoanalyse, Risikobewertung, Risikovorsorge, Risikoüberwachung und Risikosteuerung.“
    Projektmanagement-Lexikon www.projektmagazin.de

    [Im Risikomanagement] „… können Probleme im Vorfeld identifiziert und bewertet werden. Und nur an einem bekannten Problem. Lässt sich auch arbeiten.“
    Projektmagazin 12/2002

    Aufgrund der Bedeutung und Tragweite von Projekten spielt Risikomanagement in der Projektarbeit eine besondere Rolle.

    

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