Archiv der Kategorie ‘Projektmanagement‘

 
 

#11 Unterschiedliche Aufgabenstellungen im Projektverlauf

PMTeilprozesse

Jedes Phasenmodell veranschaulicht die sich im Projektverlauf verändernden Aufgaben und Anforderungen. Im Zeitverlauf immer wichtiger werden dabei soziale Transformationsprozesse bzw. das Change Management um dies sozialen Transformationsprozesse sicherzustellen.

Stehen anfangs nur die zentralen Stakeholder und das Projektteam im Fokus des Changemangements, dehnt sich im Projektverlauf die Zeilgruppe immer weiter aus und die Intensität des Change Management nimmt zu.

Die konzeptionell/inhaltlichen Themen nehmen hingegen ab, je mehr der Lösungsweg bekannt und die Umsetzung fortgeschritten ist. Die spiegelt sich in den Problemlösungs- und Entscheidungsprozessen, bzw. der Umsetzungsfortschritt in den Produktions- und Transformationsprozessen.

#06 Das gute alte Logbuch/Projekttagebuch

Ganz im Gegensatz zu den zuvor behandelten neuen Medien wie Blogs und Wikis, sind Logbuch/Projekttagebuch gutes altes Handwerkszeug, weniger „sexy“, aber bewährt.

Die chronologische Aufzeichnung in einem Journal dient in erster Linie der Dokumentation. Während diese Werkzeuge bei komplexen Projekten schnell an ihre Grenzen stoßen, bieten sie sich hervorragend an z.B. bei Urlaubvertretungen, um den Urlaubenden anschließend schnellst möglich wieder aufnorden zu können oder in frühen, unsstrukturierten Projektphasen, um Informationsverlust zu vermeiden oder in „brenzligen“ Phasen zur Dokumentation und Absicherung.

Für die Aufzeichnung wichtig ist der Zeitstempel, bei mehreren Autoren die Signatur, sowie ggf. eine Verschlagwortung bzw. geeignete Überschriften, um eine schnelle Übersicht zu gewährleisten.

Das Medium kann unterschieldich sein. Für kurze Vertretungen reicht mitunter schon eine Zusammenfassung in einer einfachen Email.

#05 Wikis und Blogs im Projektmanagement

Wiederholt wird die Frage diskutiert, inwiefern Wikis und Blogs im Projektmanagement eingesetzt werden können.

Wikis sind von den Benutzern online editierbare Hypertexte wie z.B. die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia. Ein Blog oder Weblog ist hingegen eine Website, die periodisch neue Einträge enthält, die in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (der jüngste Eintrag an erster Stelle) dargestellt werden. schlossBlog ist ein Beispiel für einen Blog.

Für mich sind Blogs und Wikis nichts anderes als eine sehr freie und variable Form der Groupware oder von Content Management Systemen.

Der Einsatz von Groupware ist heutezutage im Projektmanagement nichts Besonderes mehr.

Blogs und Wikis werden n der Praxis auch als Ersatz von Groupware „missbraucht“, wenn solche aus lizenztechnischen oder finanziellen Gründen nicht zur Verfügung steht.

Während Wikis eher einen iterativen Entstehungsprozess unterstützen, ist für Blogs tendenziell ein Einsatz im Changemanagement („Letter from CEO“) denkbar. Blogs sind somit eher ein Kommunikationskanal, Wikis eine basisdemokratische Arbeits- und Dokumentationsplattform.

#02 Projektmagazin.de

Während Wikipedia allen „basisdemokratischen“ Tücken des Web 2.0 unterliegt handelt es sich beim Projektmagazin um einen gebührenpflichtigen Online-Abodienst, dessen Beiträge im Gegensatz zu Wikipedia redaktionell betreut werden. 14tägig erscheinen die online-abrufbaren Beiträge. Verschiedene Inhalte, wie das Projektmanagement-Glossar sind auch frei verfügbar. Als Weiterentwicklung des freien Glossars bietet das Projektmagazin auch das von Georg Angermeier erstellte (kostenpflichtige) eBook Projektmanagement-Lexikon.

Von mir erschien jüngst im Projektmagazin der Beitrag: Risiken richtig formulieren (gebührenpflichtig).

#01 Wikipedia

Als erster inhaltlicher Beitrag darf ein Link auf die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia nicht fehlen.
Innerhalb der deutschsprachigen Ausgabe von Wikipedia habe ich im März 2004 ein WikiProjekt: Projektmanagement ins Leben gerufen. Ziel dieses WikiProjekts ist es, innerhalb von Wikipedia ein Nachschlagewerk für das Themengebiet Projektmanagement zu schaffen. Dieses WikiProjekt unterliegt allen Stärken und Schwächen von Wikipedia, aber wie der Themenkatalog zeigt, ist diese Idee auf einen fruchtbaren Boden gefallen.



bernhardschloss.de