Archiv der Kategorie ‘Business Visualisierung‘

 
 

Bookcast – Folge 3

Babs Lauer reist durch die Welt der Business Visualisierung. Sie erkundet so spezielle Länder wie Moderatien, Lösungslawien, Ideeien, Planungsland und Dokumentswana.

Ihre erste Station wird Moderatien sein. Und – Spoiler – es könnte dort um Moderation gehen. Hier besucht Babs die Gastgeber-Akademie, aber hört selbst:

Na, schon Lust auf die nächste Folge? Die kommt dann nächste Woche Dienstag raus. Wer nicht solange warten will oder nicht auf unsere Grafiken verzichten möchte, der kann derweil zum Buch greifen.

Alle Folgen unseres Bookcasts gibt es auf der Homepage zum Buch, itunes, Spotify und den üblichen Podcast-Kanälen.

By the way – wir freuen uns auch über Kommentare, Rezensionen und Feedback.

Was bisher geschah: Folge 1, Folge 2

Und hier geht´s zur nächsten Folge.

Bookcast – Folge 2

Es ist Dienstag und wie bereits bei Folge 1 angekündigt, erscheinen unsere 16 Bookcast-Folgen immer dienstags und freitags. Somit ist es Zeit für Folge 2.

Alle Folgen gibt es übrigens auf der Seite zum Buch: https://www.businessvisualisierung.de/

Nach dem Schreck mit Freddy Krüger hat Astrid unsere Babs neugierig gemacht. Sie macht sich auf zu einer Reiseplanung in die Welt der Business Visualisierung. In deren Rahmen bekommt Babs auch ein Faltblatt mit den wichtigsten Informationen zu einer „visuellen Grundausstattung“ und den wichtigsten visuellen Elementen. Im Bonus-Track erklärt Daniel von visualbraindump die Hintergründe dazu.

Jetzt aber reinhören in Folge 2:

Abonnieren könnt Ihr unseren Bookcast übrigens auf den üblichen Podcast-Plattformen.

Und beim nächsten Mal begleiten wir Babs zu ihrer ersten Reisestation: Moderatien.

Und hier geht´s zur Folge 1.

Visualisierung für die Ohren

Was für eine Schnapsidee! Erst schreiben die Jungs ein Buch über Business Visualisierung in Roman-Form und jetzt wird auch noch ein Hörbuch daraus.

Oder besser: Ein Bookcast.

Und jeden Freitag und Dienstag gibt es jetzt 16 Folgen lang eine neue Episode.

Und in Folge 1 erfahren wir, wie alles anfing mit Babs, Astrid und Freddy Krüger, aber am besten gleich selbst reinhören…

„Business Visualisierung – Ein Reiseführer für Neugierige und Visionäre“ ist ein ganz besonderes Buch, dass auf unkonventionelle Weise den Leser dazu anstößt Visualisierungen auch im Business-Kontext zu nutzen: In Romanform – also quasi Storytelling – erobert Babs Lauer dieses Metier für sich und erkundet so abenteuerliche Länder wie Moderatien, Lösungslawien, Ideeien, Planungsland und Dokumentswana.

Der Bookcast erscheint auf unserer Homepage www.business-visualisierung.de, auf den üblichen Podcast-Plattformen und auch auf schlossBlog. Und den RSS-Feed gibt´s hier.

Und hier geht´s zur nächsten Folge.

Gelesen: Visual Thinking

Also eine ganz spannende Lektüre!

Visualisierung ist ja eines meiner Steckenpferde. Und in der Anwendung  ist mir Williem Brand sehr nah! Denn es geht nicht um Grafik, sondern um Anwendungsszenarien! In diesem Sinn bin ich ganz auf einer Wellenlänge mit ihren Büchern, ihrer Philosophie. Visual Thinking ist kein Selbstzweck, sondern es geht immer um die Anwendung!

Da sind diese beiden Bücher ganz auf der Linie von Business Visualisierung.

Wie kein anderes Buch schafft Williem den Brückenschlag von Anleitung und Beispiel bishin zur Umsetzung in Methoden,.

Es geht um die Anwendung, Anwendung, Anwendung.

Als Buch – optisch, haptisch – sowieso geil!

Leider ist das Visual Doing etwas nachgeschoben – wahrscheinlich dem Erfolg des Visual Thinking geschuldet. Beides tolles Bücher, aber nicht ganz überschneidungsfrei.

Echtes Manko in meinen Augen: Das Festhalten am dreispaltigen Layout bei den Methodenbeschreibungen, da vermisse ich Struktur. Da geht viel verloren – eigentlich ein Widerspruch zu den eigenen Ansprüchen.

Ansonsten eine echte Empfehlung, auch wenn das eher eine Zufallsentdeckung war.

Willemien Brand, Visual Thinking, Amsterdam 2017
Willemien Brand, Visual Doing, Amsterdam 2019

#7Tage7Trainings

In der letzten Woche haben Christian, Daniel und ich unter dem Motto #7Tage7Trainings ausgewählte Trainings aus unseren Kursen für LinkedIn-Learning vorgestellt, damit niemand eine Ausrede hat, er könne sich im #Homeoffice nicht fortbilden.

Tag 1: Einführung ins Projektmanagement

Christian hat in seinem Post  den ersten Teil aus unserem Lernpfad „Ihr Weg zum Projektmanager“  vorgestellt. Wir haben uns in dieser gesamten Reihe bemüht sowohl traditionelle als auch agile Ansätze aufzuzeigen zu erklären.

Tag 2: Business Visualisierung

An Tag 2 stellte Daniel unsere ursprünglich als wöchentliche Serie angelegte Reihe zu Business Visualisierung vor. Mehr Input von uns zum Thema gibt es ja auch in Buchform…

Also wer im #Homeoffice mal nicht vor der Kiste sitzen will, kann gerne auch ganz „old school“ zur gebundenen Ausgabe greifen. Wobei so ganz „old school“ ist unser Werk natürlich nicht, denn sonst wäre es kein Roman geworden – alles andere als konventionell. Und zu erhalten u.a. bei Amazon.

Tag 3: Agiles Projektmanagement

Mit diesem Kurs wollen wir speziell einen ersten Einstieg ermöglichen, zeigen, was dieses „komische“ Agile überhaupt ist, am Beispiel SCRUM einen ersten Eindruck vermitteln und über Projekt hinaus die Besonderheiten und Möglichkeiten agilen Arbeitens aufgreifen.

Wer dabei auf den Geschmack kommt, dem seien auch die weiteren Trainings zum Agilen Arbeiten empfohlen.

Tag 4: Risiko und Unsicherheit

Nicht nur in Projekten, sondern wie wir gerade sehen, ganz grundsätzlich sind wir immer wieder mit Risiken und Unsicherheit konfrontiert. Deswegen wollen wir an Tag 4 unserer Reihe #7Tage7Trainings für das #Homeoffice dieses Thema aufgreifen.

Den Risiken gegenüber stehen auch Chancen, aber wie kann eine systematische Auseinandersetzung mit diesen Themen aussehen? Wie kann ein Risikomanagementprozess aussehen und welche Werkzeuge können wir dabei nutzen?

Unser Kurs enthält darüber hinaus auch ein Kapitel über Claims, sprich (Nach-)Forderungen zwischen Projektparteien.

Tag 5: Design Thinking

In einigen Unternehmen ist das Vorgehen schon ein Standard – in anderen Unternehmen wird es noch nicht oder erst vereinzelt eingesetzt: Design Thinking. Ein Ansatz zur systematischen Herangehensweise an komplexe Aufgaben- und Problemstellungen.

Tag 6: Agil arbeiten – Agile Meetings produktiver gestalten

Christian empfiehlt einen Kurs von Daniel am  vorletzten Tag unserer kleinen Reihe.

Tag 7:  Projektmanagement – Ethik und Compliance

Wie schnell doch eine Woche #Homeoffice vergeht.

Zum Abschluss wird es etwas nachdenklicher: Mit Ethik und Compliance im Projektmanagement geht es vor allem um die Reflexion unseres Handelns. Dass dies durchaus praktische Relevanz hat, versuchen wir in unserem Kurs zu zeigen, Dabei geht es um Menschen, Pläne, Ziele, Entscheidungen, Krisen und Konflikte.

Wir hoffen, dass wir für den einen oder anderen Kurs Interesse wecken konnten. Es gibt aber auch darüber hinaus (nicht nur von uns) noch einige Schätze auf der LinkedInLearning-Plattform zu entdecken!

Viel Spaß beim Anschauen und Lernen!

Visualisierung ohne Zeichnen

Habe jüngst in einer Diskussion auf Twitter mal wieder darauf hingewiesen, dass es bei Visualisierung/Visual Thinking nicht primär um das Zeichnen geht. In Dan Roams Prozessdarstellung taucht das Zeichnen nicht mal als expliziter Prozessschritt auf. Visualisierung liefert uns eine zusätzliche Sprache, einen zusätzlichen Kommunikations- und Feedbackkanal. Es geht dabei nicht um Kunst!

Um den einen oder anderen mit „Zeichenhemmung“ Visualisierung schmackhaft zu machen, habe ich jetzt mal begonnen Visualisierungstechniken zu sammeln für die man garantiert nicht zeichnen können muss. Die Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und ich würde mich freuen, wenn ihr sie in den Kommentaren noch ergänzt.

Here we go:

  • Foto & Fotoprotokoll
  • Schemata/Tabellen/Vorlagen (auch mein Lieblingsthema „Canvas“ gehört in diese Kategorie)
  • Diagranme & Charts
  • Baukästen/Schablonen/Bibliotheken
  • Modellierungswerkzeuge
  • Technische Zeichnungen und Konstrutktionswerkzeuge
  • Gedankenexperimente
  • Sprachliche Metaphern
  • Storytelling
  • Role Storming / Virtual Advisors : Was würde … machen an dieser Stelle? – eingesetzt als Brainstorming Variante
  • Doodeling / „Kritzeln“ – nicht für Dritte, sondern zur Fokussierung (Wer hat nicht schon mal während eines Telefonats oder inder Schule einfach am Seitenrand gekritzelt).
  • Mindmapping
  • Prototyping
  • Serious Play
  • Gamification
  • Theater
  • Rollenspiel

Und bis auf die Aufzählung kommt auch dieser Visualierungspost ganz ohne grafische Elemente aus.

😉

 

2 neue Canvas-Modelle

Jüngst sind mir zwei neue Canvas-Modelle über den Weg gelaufen, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Viable System Model Canvas

Mark Lambertz ist ein großer Anhänger des Viable Systems Models und dessen geistigen Vaters Stafford Beer. Grob gesagt handelt es sich dabei um ein modernes kybernetisches Modell und jetzt gibt es auch einen VSM-Canvas hierfür:

Auf den ersten Blick erkennt man die Verschachtelung der kybernetischen Regelkreise. Im Vergleich zum Business Model Canvas in dessen Mittelpunkt ein Geschäftsmodell steht, würde ich hier eher eine Organisationsbetrachtung verorten. Mehr zum VSM-Canvas gibt es direkt bei Mark zum Nachlesen.

Technology Evaluation Canvas

Der Technology Evaluation Canvas ist eines meiner Mitbringsel von der PVM. Derzeit noch Work in progress an der FH Münster haben Tobias Rieke und André Sardoux Klasen dort diesen Canvas vorgestellt:

Entstanden ist der Canvas vor der Herausforderung der Auseinandersetzung mit neuen Technologien insbesondere in KMU. Entlang eines generischen Prozesses zur Technologiebewertung werden die Ergebnisse im Canvas dokumentiert. Selbstverständlich gibt es verschiedene Einstiegsmöglichkeiten/Anlässe in einen solchen Prozess. Entsprechend ist er auch nicht zwangsläufig sequentiell zu sehen.

Von links nach rechts zu lesen beginnt es mit dem Business Case (wobei wir in Lörrach noch diskutiert haben, ob diese Feld nicht allgemeiner auch Use Case heißen könnte). Darunter die Technologie: Reifegrad, Verfügbarkeit, Lieferanten, etc. . Das Feld Nachhaltigkeit zielt vor allem auf Skalierbarkeit und Langfristbetrachtung. Die eigenen Mitarbeiter sind eine wesentliche Stakeholdergruppe bei der Einführung neuer Technologien.

In der Mitte folgt eine Potentialbetrachtung, einmal des Unternehmens, aber auch der Technologie, die es zusammenzuführen gilt.

Auf der rechten Seite erfolgt die Auseinandersetzung mit dem bestehenden und dem künftigen Geschäftsmodell. Dies lässt sich z.B. mit dem Business Model Canvas oder einer SWOT-Analyse abbilden. Für eine Einführung/Transformation braucht es dann entsprechende Zieldimensionen.

Nachzulesen gibt es den Technology Evaluation Canvas im Tagungsband der PVM im Beitrag „Einführung von digitalen Technologien in KMU – Vorgehensmodell und Technology Evaluation Canvas“.

PVM2019 – Canvas to go

Auf der diesjährigen PVM  der Gesellschaft für Informatik in Lörrach darf/durfte ich über Canvas als Facilitation-Technik (um genauer zu sein als Visual Faciliation Technik) referieren.

Die wichtigsten Infos und Referenzen zum Kompaktbriefing gibt es hier:

Die Canvas Idee

Canvas ist der englische Begriff für Leinwand.

Canvas als „Methode“  ist eine Facilitation-Technik bei der es darum geht eine Idee, ein Thema oder ein Konzept auf eine „Leinwand“ zu projizieren. Im Falle der Canvas-Methode nutzt man nun nicht eine leere Leinwand, sondern eine Leinwand mit Hilfslinien und Feldern.

Facilitation-Techniken sind Schlüsseltechniken, die Moderatoren benutzen um Teams und Einzelpersonen zu helfen Aktivitäten und Meetings ergebnisorientiert voranzutreiben.

Prominentester Vertreter ist der Business Modell Canvas von Osterwalder/Pigneur, der der Darstellung/Entwicklung eines Geschäftsmodells dient. Dieser entstand im Rahmen einer Online-Community und wurde mit dem Buch „Business Model Generation“ bekannt.

 

Canvas Beispiele

Eine Sammlung von Beispielen zum Thema Canvas findet sich z.B. auf openPM.

 

Zusammenspiel

Das folgende Bild zeigt ein mögliches Zusammenspiel von Business Model Canvas, Value Proposition Canvas, System Footprint und Projekt Canvas.

Einsatzmöglichkeiten & Grenzen

Der Einsatz eines Canvas macht Sinn da, wo wir Facilitation benötigen. Wo wir die Gruppe benötigen, gleiches Verständnis und Commitment brauchen.

Ein Canvas ist nur eine grobe Darstellung. Vielleicht braucht es punktuell Ausarbeitung und Detaillierung.

Aber bei aller Unschärfe – das Grundkonzept ist klar.

Ein Canvas will insofern auch keine anderen Artefakte ersetzen, weil es gar nicht um das fertige Bild am Ende geht, sondern viel mehr um den Entwicklungsprozess und seine Moderation.

Wenn wir diesen Entwicklungs- und Moderationsgedanken verfolgen, dann ist klar, dass es auch nicht um das Ausfüllen eines Formulars geht.

Einen Canvas wie ein Formular zu bearbeiten ist wie Kochen mit Tütensuppen (Referenz an Tim Themann – Den Computermaler).

Ein Canvas dient uns als Projektionsfläche. Das Schema stellt nur Hilfslinien dar. Ein Maler hat die Freiheit sich über Hilfslinien hinwegzusetzen und sie zu übermalen.

Der agile Management-Theoretiker Jurgen Appelo hat in seinem neuen Buch vorgeschlagen sich bei einem Canvas wie bei einem Quilt zu bedienen. Einzelne Felder von Relevanz für das jeweilige Thema herauszupicken und miteinander zu einem Teppich zu vernähen.

Soweit möchte ich ihm nicht folgen.

Es geht nicht um ein beliebiges Cherry Picking und ja, wir müssen lernen auch weiße Flächen zu ertragen. Vielleicht sind einzelne Felder für unsere konkrete Fragestellung wirklich nicht relevant, aber die weiße Fläche zwingt uns dazu, das auch explizit festzustellen.

 

Einen eigenen Canvas entwickeln

  1. Aufgabenstellung klären
  2. Identifikation der Felder
  3. Gruppierung und Anordnung
  4. Grafische Gestaltung
  5. Detaillierung
  6. Verprobung

 

Weiterführendes

Ist Ihr Interesse an Canvas und Graphic Facilitation geweckt? Wenn Sie sich mehr dafür interessieren und offen für einen unkonventionellen/spielerischen Ansatz sind, dann sei Ihnen unser Buch „Business Visualisierung“ empfohlen. Oder Sie stöbern gleich hier um Blog weiter oder in unserer Business Visualisierungs-Video-Reihe auf LinkedIn Learning.

Visualisierung hilft!

Ein Crashkurs in visuellem Denken und Graphic Facilitation.

In meinem Beitrag zur Leipziger Autorenrunde geht es natürlich um Visualisierung, aber nicht im Sinne von „Zeichnen“, sondern von visuellem Denken, also vor allem um Wahrnehmung und Vorstellungskraft.

Das obige Video erschien ursprünglich als Beitrag hier auf schlossBlog unter dem Titel: Visual Thinking im Business Kontext.

Auch über Dan Roams Prozess des visuellen Denkens war hier schon die Rede.

Facilitation erklärt der englische Wikipedia-Artikel ganz gut.

Und zum Thema Canvas gibt es auf openPM einen guten Einstieg.

Hier noch eine Beschreibung der Empathy Map auf agile-teams.de.

Ach ja, und da gibt es noch unser Buch Business Visualisierung

Leipziger Buchmesse

Vom 21. bis 24. März ist Buchmesse in Leipzig.

Auf Einladung unseres Verlegers, darf ich dort 2 Mini-Workshops im Rahmen der Leipziger Autorenrunde halten. Natürlich geht es wieder um visuelles Denken – wie könnte es auch anders sein.

Ich freu mich drauf!

Achso und wer unser Buch „Business Visualisierung“ noch nicht kennt, bekommt hier einen kleinen Vorgeschmack:



bernhardschloss.de