#553 TurnaroundPM

Gestern zu einem spannenden Workshop mit TurnaroundPM in Frankfurt:

Neben dem TurnaroundPM-Kernteam waren noch Niklas Spitczok von Brisinski (Autor von Pragmatisches IT Projektmanagement) und Jörg Süggel (Leiter GPM Regionalgruppe Thein Ruhr) mit von der Partie. Ursprünglich gestartet mit der Frage, welches Minimum an PM-Werkzeugen in einem Projekt zum Einsatz kommen sollte, drehte sich die Diskussion hin zu den Essentials von Projektmanagement, die wider besserem Wissen mitunter doch nicht angewandt werden und aus einem Projekt ein Turnaround-Projekt machen.

Einige Splitter aus der Diskussion:

„Mit Methodik rettet man kein Projekt,“ … aber ohne gewisse Standards geht es auch nicht.

„Weg vom Fertigstellungsgrad, hin zum Restaufwand“

„Projektplan? Ja, aber…“ Jedes Projekt braucht eine High-Level-Timeline (im Sinne einer Roadmap, eines Phasenplans, etc.) und natürlich braucht es auch eine Detailplanung, diese reicht aber für den nächsten Sprint, die nächste Iteration, die nächsten 2 Wochen und kann rollierend, dezentral erfolgen. Die Ebene dazwischen oder einen detaillierten Gesamtprojektplan braucht es nicht!

Die Diskussion war mehr als anregend uns konstruktiv und die Ergebnisse fließen in das Buchprojekt von TurnaroundPM ein. Darüber hinaus hat sich gezeigt wie wechselseitig befruchtend diese Diskussion auf Augenhöhe verlief und dass wir uns auf jeden Fall weiter Vernetzen werden. Davon wird auch openPM profitieren. Nachdem auch die Vorlagen aus dem Buchprojekt TurnaroundPM unter Creative Commons-Lizenz stehen (z.B. der bereits verfügbare Project Square) haben sich hier die Richtigen gefunden und auch bei den anderen Teilnehmern konnte ich das Interesse an openPM wecken. So werden wahrscheinlich schon bald auch die Vorlagen aus Niklas PITPM in openPM verlinkt.

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und auf TurnaroundPM als Buch!


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