{"id":5915,"date":"2026-08-16T20:12:30","date_gmt":"2026-08-16T18:12:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernhardschloss.de\/blog\/?p=5915"},"modified":"2026-08-16T20:17:51","modified_gmt":"2026-08-16T18:17:51","slug":"plaene-sind-hypothesen-wie-zielarbeit-unter-unsicherheit-lernfaehig-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernhardschloss.de\/blog\/plaene-sind-hypothesen-wie-zielarbeit-unter-unsicherheit-lernfaehig-wird\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4ne sind Hypothesen &#8211; Wie Zielarbeit unter Unsicherheit lernf\u00e4hig wird (6\/x)"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im vorherigen Beitrag ging es um Planung. Pl\u00e4ne helfen uns, Ziele in konkrete Schritte zu \u00fcbersetzen, Ressourcen zu koordinieren und Abh\u00e4ngigkeiten sichtbar zu machen. Das gilt f\u00fcr Projekte ebenso wie f\u00fcr pers\u00f6nliche Vorhaben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer regelm\u00e4\u00dfiger schreiben, sich beruflich ver\u00e4ndern oder mehr Zeit f\u00fcr wichtige Beziehungen gewinnen will, braucht ebenfalls eine Vorstellung davon, wie dies gelingen k\u00f6nnte. Im Plan werden aus Zielen Termine, Routinen, Entscheidungen und n\u00e4chste Schritte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch jeder Plan beruht auf Annahmen \u00fcber eine Zukunft, die wir noch nicht kennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je gr\u00f6\u00dfer die Unsicherheit, desto weniger ist ein Plan eine verl\u00e4ssliche Vorhersage. Er beschreibt dann nicht, was geschehen wird, sondern was wir gegenw\u00e4rtig f\u00fcr einen geeigneten Weg zum Ziel halten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Plan ist keine Vorschau auf die Zukunft. Er ist eine begr\u00fcndete Hypothese dar\u00fcber, wie wir ein Ziel erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Unterscheidung ver\u00e4ndert die Zielarbeit. Abweichungen erscheinen nicht mehr ausschlie\u00dflich als St\u00f6rungen, die beseitigt werden m\u00fcssen. Sie k\u00f6nnen Informationen dar\u00fcber liefern, welche Annahmen richtig waren, welche sich nicht best\u00e4tigt haben und was wir ver\u00e4ndern m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pl\u00e4ne enthalten mehr Annahmen, als wir sehen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Projektplan enth\u00e4lt Arbeitspakete, Termine, Verantwortlichkeiten und Meilensteine. Auch ein pers\u00f6nlicher Plan kann sehr konkret wirken:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeden Morgen stehe ich eine Stunde fr\u00fcher auf und schreibe an meinem Buch.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinter dieser einfachen Festlegung stehen zahlreiche Annahmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ich kann und will dauerhaft fr\u00fcher aufstehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Morgens bin ich konzentriert genug zum Schreiben.<\/li>\n\n\n\n<li>Die zus\u00e4tzliche Zeit wird nicht von anderen Aufgaben beansprucht.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine t\u00e4gliche Routine passt besser zu mir als l\u00e4ngere Schreibbl\u00f6cke.<\/li>\n\n\n\n<li>Mehr Schreibzeit f\u00fchrt tats\u00e4chlich zu sichtbarem Fortschritt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dasselbe gilt f\u00fcr organisationale Vorhaben. Die Einf\u00fchrung einer neuen digitalen Plattform beruht beispielsweise auf den Annahmen, dass das Problem richtig verstanden wurde, die Besch\u00e4ftigten das Werkzeug nutzen und die Nutzung zur gew\u00fcnschten Verbesserung f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht alle Annahmen sind gleich unsicher. Und nicht alle sind gleich folgenreich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade kritische Annahmen verschwinden leicht hinter der Detailliertheit eines Plans. Sobald Termine festgelegt und Aufgaben verteilt sind, entsteht der Eindruck, der Weg sei gekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein detaillierter Plan kann Unsicherheit strukturieren. Er kann sie aber auch verdecken.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem LinkedIn-Learning-Training <em>Projektmanagement: Planung und Strukturierung<\/em> beschreiben Christian Botta und ich Planung deshalb nicht als einmalige Festlegung, sondern als fortlaufende Strukturierungs- und Steuerungsaufgabe. Pl\u00e4ne schaffen Orientierung. Sie m\u00fcssen aber mit dem tats\u00e4chlichen Verlauf abgeglichen und bei Bedarf angepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zielarbeit muss deshalb nicht nur fragen, was wir tun wollen. Sie muss auch sichtbar machen, was wir f\u00fcr wahr halten m\u00fcssen, damit der vorgesehene Weg funktionieren kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ein Experiment von blo\u00dfem Ausprobieren unterscheidet<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Alltag nennen wir vieles ein Experiment. Wir ver\u00e4ndern eine Routine, f\u00fchren ein neues Werkzeug ein oder starten einen Pilotversuch. Anschlie\u00dfend schauen wir, was passiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das kann n\u00fctzlich sein. Aber nicht jeder Versuch erzeugt relevantes Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stefan Thomke beschreibt Experimente als systematische M\u00f6glichkeit, Annahmen anhand beobachtbarer Ergebnisse zu pr\u00fcfen und Entscheidungen auf eine belastbarere Grundlage zu stellen. Eric Ries verbindet diese Logik mit dem <em>Validated Learning<\/em>: Eine Idee wird in eine \u00fcberpr\u00fcfbare Annahme \u00fcbersetzt, durch eine begrenzte Handlung erprobt und anschlie\u00dfend best\u00e4tigt, ver\u00e4ndert oder verworfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Anlehnung an Thomke und Ries l\u00e4sst sich diese Logik f\u00fcr die Zielarbeit in vier Elemente verdichten:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Annahme:<\/strong> Was glauben wir \u00fcber den Weg oder seine Wirkung?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Handlung:<\/strong> Was tun wir, um diese Annahme zu pr\u00fcfen?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Beobachtung:<\/strong> Welche Information hilft uns bei der Bewertung?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Konsequenz:<\/strong> Was setzen wir fort, ver\u00e4ndern oder beenden wir?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese vier Elemente b\u00fcndeln die bei Thomke und Ries beschriebene Logik des hypothesengeleiteten Handelns, Beobachtens und Entscheidens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel bildet den Rahmen dieses Experiments. Es beantwortet die Frage, was wir bewirken wollen. Das Experiment pr\u00fcft eine Annahme dar\u00fcber, wie wir diesem Ziel n\u00e4her kommen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Experiment beginnt nicht mit der Frage: Was k\u00f6nnte ich ausprobieren? Es beginnt mit der Frage: Was muss ich lernen, bevor ich mich weiter festlege?<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer regelm\u00e4\u00dfiger schreiben m\u00f6chte, k\u00f6nnte zun\u00e4chst vier Wochen lang an drei festgelegten Vormittagen jeweils 45 Minuten schreiben. Dabei wird beobachtet, ob die Person tats\u00e4chlich zum Schreiben kommt, verwertbarer Text entsteht und sich die Routine mit dem \u00fcbrigen Alltag vereinbaren l\u00e4sst. Danach wird entschieden, ob der Ansatz fortgesetzt, ver\u00e4ndert oder ersetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel bleibt bestehen. Der Weg wird \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prototypen machen Annahmen greifbar<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine besonders wirkungsvolle Form des experimentellen Handelns ist das Prototyping. In unseren Trainings und in der Table of Elements greifen wir immer wieder darauf zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Prototyp ist eine vorl\u00e4ufige Darstellung einer Idee, an der sich etwas beobachten, besprechen oder ausprobieren l\u00e4sst. Er kann ein Papiermodell, ein Klickdummy, ein Rollenspiel, ein Storyboard oder eine Prozesssimulation sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stephanie Houde und Charles Hill unterscheiden in ihrem grundlegenden Beitrag <em>What Do Prototypes Prototype?<\/em> drei m\u00f6gliche Fragen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Welche Rolle soll eine L\u00f6sung im Nutzungskontext spielen?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie soll die Interaktion mit ihr aussehen und sich anf\u00fchlen?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie kann sie umgesetzt werden?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Prototyp muss diese Fragen nicht gleichzeitig beantworten. H\u00e4ufig wird er aussagekr\u00e4ftiger, wenn er sich auf eine kritische Unsicherheit konzentriert.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein guter Prototyp zeigt nicht m\u00f6glichst viel. Er macht eine wichtige Annahme m\u00f6glichst fr\u00fch \u00fcberpr\u00fcfbar.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Denkweise l\u00e4sst sich auf pers\u00f6nliche Ziele \u00fcbertragen. Wer einen beruflichen Wechsel erw\u00e4gt, muss nicht sofort k\u00fcndigen. Ein zeitlich begrenztes Nebenprojekt, ein Hospitationstag oder die Mitarbeit in einem anderen Aufgabenfeld kann eine vorl\u00e4ufige Erfahrung des m\u00f6glichen k\u00fcnftigen Arbeitsalltags erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch eine neue Tagesstruktur l\u00e4sst sich zun\u00e4chst f\u00fcr zwei Wochen erproben. Ein Entwurf f\u00fcr ein Buch kann als Inhalts\u00fcbersicht, Probebeitrag oder Gespr\u00e4ch mit m\u00f6glichen Leserinnen und Lesern Gestalt annehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der pers\u00f6nliche Prototyp ist keine Simulation des ganzen Lebens. Er ist eine begrenzte Probehandlung, die eine Entscheidung auf eine bessere Grundlage stellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Design Thinking: Denken durch Gestalten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Design Thinking ist Prototyping Teil eines iterativen Lernprozesses. Die Stanford d.school beschreibt die f\u00fcnf Arbeitsweisen Empathize, Define, Ideate, Prototype und Test. Dabei handelt es sich nicht um eine starre Phasenfolge. Erkenntnisse aus einem Test k\u00f6nnen zu einer ver\u00e4nderten Problemdefinition, neuen Ideen oder einem weiteren Prototyp f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tim Brown beschreibt Design Thinking als einen menschenzentrierten Ansatz, der Bed\u00fcrfnisse, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Tragf\u00e4higkeit miteinander verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Zielarbeit ist daran vor allem eines interessant: Denken und Handeln werden nicht sauber voneinander getrennt. Manche Fragen lassen sich nicht allein durch l\u00e4ngeres Nachdenken beantworten. Wir verstehen ein Problem besser, wenn eine m\u00f6gliche L\u00f6sung sichtbar oder erlebbar wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gilt auch pers\u00f6nlich. Wir k\u00f6nnen lange dar\u00fcber nachdenken, ob eine T\u00e4tigkeit, eine Routine oder eine neue Rolle zu uns passt. Eine begrenzte Erfahrung liefert h\u00e4ufig Informationen, die sich am Schreibtisch nicht gewinnen lassen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir schaffen einen Prototyp nicht, weil wir die L\u00f6sung schon kennen. Wir schaffen ihn, um Problem, Ziel und m\u00f6glichen Weg besser zu verstehen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nicht den ganzen Plan testen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei komplexeren Vorhaben lassen sich selten alle Annahmen gleichzeitig \u00fcberpr\u00fcfen. Hilfreicher ist es, nach der kritischen Unsicherheit zu suchen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Welche Annahme ist f\u00fcr den Erfolg besonders wichtig?<\/li>\n\n\n\n<li>Wor\u00fcber wissen wir besonders wenig?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Fehleinsch\u00e4tzung h\u00e4tte gro\u00dfe Folgen?<\/li>\n\n\n\n<li>Was k\u00f6nnen wir fr\u00fchzeitig mit vertretbarem Aufwand pr\u00fcfen?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rita McGrath und Ian MacMillan schlugen mit dem Discovery-Driven Planning eine Form der Planung vor, die besonders f\u00fcr neue und unsichere Vorhaben geeignet ist. Statt Prognosen wie bekannte Tatsachen zu behandeln, werden die zugrunde liegenden Annahmen sichtbar gemacht und schrittweise \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir planen nicht nur, um Handlungen festzulegen. Wir planen auch, um herauszufinden, was wir lernen m\u00fcssen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meilensteine k\u00f6nnen deshalb nicht nur anzeigen, ob eine Aktivit\u00e4t abgeschlossen wurde. Sie k\u00f6nnen ebenso markieren, welche Unsicherheit bis zu einem bestimmten Zeitpunkt reduziert sein soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus dem Meilenstein<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ePrototyp fertiggestellt\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wird dann eine Lernfrage:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir wissen, ob die vorgesehenen Nutzer den zentralen Ablauf bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim pers\u00f6nlichen Ziel k\u00f6nnte sie lauten:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eNach vier Wochen wei\u00df ich, ob die geplante Schreibroutine in meinen Alltag passt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Agiles Vorgehen als Antwort auf Unsicherheit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch agile Vorgehensweisen lassen sich als Antwort auf Unsicherheit verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Agile Manifest stellt Planung nicht infrage. Es bewertet die Reaktion auf Ver\u00e4nderung h\u00f6her als das Befolgen eines Plans. Statt eine vollst\u00e4ndige L\u00f6sung im Detail vorauszuplanen und anschlie\u00dfend als Ganzes zu realisieren, wird in kurzen Zyklen gearbeitet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>einen begrenzten Teil ausw\u00e4hlen,<\/li>\n\n\n\n<li>ein nutzbares Ergebnis erzeugen,<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00fcckmeldung aufnehmen,<\/li>\n\n\n\n<li>Priorit\u00e4ten und Vorgehen anpassen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scrum als ein agiles Framework bezeichnet sich ausdr\u00fccklich als Rahmenwerk f\u00fcr die Bearbeitung komplexer Probleme. Der Scrum Guide begr\u00fcndet das Vorgehen mit Empirie: Wissen entsteht aus Erfahrung, Entscheidungen beruhen auf Beobachtungen. Transparenz, \u00dcberpr\u00fcfung und Anpassung bilden die drei empirischen S\u00e4ulen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Product Goal gibt eine l\u00e4ngerfristige Orientierung. Das Sprint Goal b\u00fcndelt die Arbeit eines begrenzten Zeitraums. Das Inkrement macht den erreichten Stand \u00fcberpr\u00fcfbar. Review und Retrospektive erm\u00f6glichen R\u00fcckmeldung und Anpassung.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Agilit\u00e4t bedeutet nicht, ohne Ziele und Pl\u00e4ne zu arbeiten. Sie bedeutet, Ziel und Weg unterschiedlich fest zu binden.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Logik ist nicht auf Scrum oder Projekte beschr\u00e4nkt. Auch pers\u00f6nliche Zielarbeit kann mit unterschiedlichen Zeithorizonten arbeiten: einer l\u00e4ngerfristigen Orientierung, einem konkreten Schwerpunkt f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen, einem \u00fcberpr\u00fcfbaren Ergebnis und einer regelm\u00e4\u00dfigen Reflexion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u00fcbergeordnete Ziel gibt Orientierung. Der n\u00e4chste Schritt wird konkret. Der weitere Weg bleibt ver\u00e4nderbar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kurze Zyklen garantieren noch kein Lernen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Vorhaben wird nicht automatisch lernf\u00e4hig, nur weil es in kurzen Zyklen organisiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Team kann in Sprints lediglich eine vorab festgelegte Aufgabenliste abarbeiten. Eine Person kann jede Woche neue Routinen beginnen, ohne deren Wirkung auszuwerten. In beiden F\u00e4llen entsteht Bewegung, aber nicht unbedingt Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend bleibt das eingef\u00fchrte Grundmuster: Eine Annahme wird durch eine begrenzte Handlung gepr\u00fcft. Die relevanten Beobachtungen werden ausgewertet und f\u00fchren zu einer Konsequenz. Fehlt eines dieser Elemente, bleibt aus dem Experiment leicht blo\u00dfes Ausprobieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier treffen sich Prototyping, agiles Vorgehen und experimentelle Zielarbeit:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Prototyping macht eine Idee fr\u00fch erfahrbar.<\/li>\n\n\n\n<li>Design Thinking verbindet Problemverst\u00e4ndnis und L\u00f6sungsentwicklung.<\/li>\n\n\n\n<li>Agiles Vorgehen organisiert wiederholte Umsetzung und Anpassung.<\/li>\n\n\n\n<li>Experimente richten diese Aktivit\u00e4ten auf kritische Annahmen aus.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kleine Verluste erm\u00f6glichen fr\u00fches Lernen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Experimente k\u00f6nnen scheitern. Eine Annahme wird gerade deshalb gepr\u00fcft, weil ihr Ausgang nicht sicher ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Scheitern wertvoll ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sim Sitkin beschreibt in seiner Strategie der kleinen Verluste, unter welchen Bedingungen Misserfolge Lernen unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Sie sollten begrenzt, informativ und fr\u00fch genug sein, um das weitere Handeln noch beeinflussen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zweck eines Experiments besteht nicht darin, Scheitern zu feiern. Er besteht darin, teures Scheitern durch fr\u00fches Lernen unwahrscheinlicher zu machen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prototypen, kurze Zyklen und begrenzte Versuche erm\u00f6glichen Erkenntnisse, bevor zu viel Zeit, Geld, Ansehen oder pers\u00f6nliche Energie investiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist auch f\u00fcr pers\u00f6nliche Ziele wichtig. Eine vierw\u00f6chige Erprobung einer neuen Routine l\u00e4sst sich leichter beenden als ein \u00f6ffentlich verk\u00fcndetes Jahresprogramm. Eine Hospitation ist weniger riskant als eine \u00fcbereilte K\u00fcndigung. Ein Probebeitrag erzeugt fr\u00fcheres Feedback als ein jahrelang im Verborgenen geschriebenes Buch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amy Edmondson unterscheidet zudem zwischen vermeidbaren Fehlern, unvermeidbaren Fehlern in komplexen Situationen und intelligenten Fehlschl\u00e4gen an den Grenzen des bisherigen Wissens. Nicht jedes Misslingen ist ein wertvolles Experiment. Nachl\u00e4ssigkeit wird nicht dadurch lernorientiert, dass wir sie im Nachhinein zum Versuch erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beobachtungen m\u00fcssen Folgen haben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein h\u00e4ufiges Problem besteht darin, dass Versuche zwar durchgef\u00fchrt, ihre Ergebnisse aber folgenlos bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Pilotprojekt wird unabh\u00e4ngig von seinen Ergebnissen ausgerollt. Eine pers\u00f6nliche Routine wird trotz erkennbarer Untauglichkeit fortgesetzt, weil man sich vorgenommen hat, konsequent zu sein. Dann liefert der Versuch zwar Erfahrungen, steuert aber keine Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Konsequenz geh\u00f6rt deshalb von Anfang an zum Experiment. Bereits vor der Handlung sollte zumindest grunds\u00e4tzlich gekl\u00e4rt werden, welche Beobachtungen f\u00fcr oder gegen die Annahme sprechen und unter welchen Bedingungen der Weg fortgesetzt, ver\u00e4ndert oder beendet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Kriterien nehmen die Entscheidung nicht vollst\u00e4ndig vorweg. Sie erschweren aber, jedes Ergebnis nachtr\u00e4glich als Best\u00e4tigung zu deuten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer erst nach dem Experiment festlegt, was als Erfolg gilt, sch\u00fctzt h\u00e4ufig nicht die Erkenntnis, sondern die eigene \u00dcberzeugung.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Planung, Agilit\u00e4t und Experimentieren sind keine Gegens\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Planung wird h\u00e4ufig mit Kontrolle verbunden, Experimentieren mit Offenheit und agiles Vorgehen mit Ver\u00e4nderungsbereitschaft. Diese Gegen\u00fcberstellung greift zu kurz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch ein Experiment muss geplant werden. Auch agile Teams brauchen Ziele und Absprachen. Und pers\u00f6nliche Zielarbeit braucht gen\u00fcgend Verbindlichkeit, damit aus einer Idee \u00fcberhaupt eine Erfahrung werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der entscheidende Unterschied liegt zwischen zwei Arten, mit einem Plan umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Plan kann als Vorgabe behandelt werden, deren Erf\u00fcllung (unabh\u00e4ngig von neuen Informationen) erwartet wird. Oder er kann als gegenw\u00e4rtig beste Hypothese verstanden werden, die Handeln erm\u00f6glicht und zugleich \u00fcberpr\u00fcfbar bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im zweiten Fall l\u00f6sen Abweichungen Fragen aus: Welche Annahme hat sich nicht best\u00e4tigt? Ist nur die Umsetzung gescheitert oder auch die Idee? Was wissen wir jetzt, was wir bei der Planung noch nicht wussten? Welche Konsequenz folgt daraus?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So verstanden sind Prototyping, agiles Vorgehen und Experimente keine Gegenmodelle zur Zielorientierung. Sie sind Formen lernf\u00e4higer Zielverfolgung.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir handeln verbindlich, aber wir behandeln unseren Weg nicht als unfehlbar.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ziele geben die Richtung. Pl\u00e4ne formulieren einen vermuteten Weg. Prototypen machen Annahmen greifbar. Kurze Zyklen verk\u00fcrzen den Weg zur R\u00fcckmeldung. Experimente erzeugen entscheidungsrelevantes Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Experiment ist deshalb nicht nur dann erfolgreich, wenn es die urspr\u00fcngliche Annahme best\u00e4tigt. Es ist erfolgreich, wenn es eine wichtige Unsicherheit reduziert und eine bessere Entscheidung erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel gibt die Richtung. F\u00fcr den Weg gilt: Annahme \u2013 Handlung \u2013 Beobachtung \u2013 Konsequenz.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit stellt sich die n\u00e4chste Frage:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Woran erkennen wir eigentlich, ob wir unserem Ziel n\u00e4her kommen \u2013 und wann erzeugen Kennzahlen nur den Anschein von Fortschritt?<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beck, K. et al. (2001): <em>Manifesto for Agile Software Development<\/em>. agilemanifesto.org.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Botta, C. &amp; Schlo\u00df, B. (2017): <em>Projektmanagement: Planung und Strukturierung<\/em>. LinkedIn Learning.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Brown, T. (2008): Design Thinking. <em>Harvard Business Review<\/em>, 86(6), 84\u201392.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Edmondson, A. C. (2011): Strategies for Learning from Failure. <em>Harvard Business Review<\/em>, 89(4), 48\u201355.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Houde, S. &amp; Hill, C. (1997): What Do Prototypes Prototype? In M. G. Helander, T. K. Landauer &amp; P. V. Prabhu (Hrsg.): <em>Handbook of Human-Computer Interaction<\/em>, 2. Auflage, 367\u2013381. Elsevier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">McGrath, R. G. &amp; MacMillan, I. C. (1995): Discovery-Driven Planning. <em>Harvard Business Review<\/em>, 73(4), 44\u201354.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ries, E. (2011): <em>The Lean Startup: How Today\u2019s Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses<\/em>. Crown Business.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlo\u00df, B. &amp; Botta, C. (2025): <em>Das Methodensystem f\u00fcr Projekte: Finden Sie die passende Methode f\u00fcr Ihr Projektmanagement<\/em>. Carl Hanser Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schwaber, K. &amp; Sutherland, J. (2020): <em>The Scrum Guide: The Definitive Guide to Scrum<\/em>. scrumguides.org.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sitkin, S. B. (1992): Learning Through Failure: The Strategy of Small Losses. In B. M. Staw &amp; L. L. Cummings (Hrsg.): <em>Research in Organizational Behavior<\/em>, Vol. 14, 231\u2013266. JAI Press.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stanford d.school (o. J.): <em>Design Thinking Bootleg<\/em>. Hasso Plattner Institute of Design at Stanford University.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Thomke, S. H. (2020): <em>Experimentation Works: The Surprising Power of Business Experiments<\/em>. Harvard Business Review Press.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">KI-Hinweis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Beitrag entstand im Dialog mit KI. Ausgangspunkt, pers\u00f6nliche Einordnung und zentrale inhaltliche Entscheidungen stammen vom Autor. KI wurde zur Strukturierung, Rechercheunterst\u00fctzung und Ausarbeitung genutzt. Die verwendeten Konzepte und Quellen wurden anschlie\u00dfend gepr\u00fcft und in einen eigenen argumentativen Zusammenhang gebracht.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_5915 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_5915')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_5915').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"recommend\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"schlossblog\",\"tweet_text\":\"%20Pl%C3%A4ne%20sind%20Hypothesen%20%E2%80%93%20Wie%20Zielarbeit%20unter%20Unsicherheit%20...\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"xing\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"t3n\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an t3n senden. 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