Die Anforderungspyramide

Mit einer auf dem Kopf stehenden Pyramide lassen sich schematisch die Anforderungen (Englisch: Requirements) an ein Produkt, System oder einen Prozess darstellen. Die Pyramidenform ergibt sich aus der Priorisierung der einzelnen Anforderungen. Es wird vermutlich wenige besonders wichtige Anforderungen, aber sehr viele „nette“ Zusatzanforderungen geben – auf die möglicherweise sogar verzichtet werden kann ohne die Grundeigenschaften des Systems zu gefährden.

Grundsätzlich können zwei Arten von Anforderungen unterschieden werden: funktionale und nichtfunktionale Anforderungen.

Funnktionale Anforderungen legen fest, was ein System tun soll. Nichtfunktionale Anforderungen spiegeln eher Qualitätseigenschaften und Randbedingungen wieder. Solche können z.B. Zuverlässigkeit, Look & Feel, Benutzbarkeit, Leistung und Effizienz, Betrieb und Umgebungsbedingungen, Wartbarkeit, Änderbarkeit, Sicherheitsanforderungen, Korrektheit, Flexibilität oder Skalierbarkeit sein.

In der Darstellung hier, werden die nichtfunktionalen Anforderungen noch einmal gebündelt in relativ systemnahe Anforderungen, wie beispielsweise das Handling und die Benutzerführung, Sicherheitanforderungen oder Security-Requirements und sonstige nichtfunktionale Anforderungen.
 

#503 Requirements Engineering und das Schweizer Taschenmesser

Innovationen braucht das Land! Und von der CES wird jetzt eine solche gemeldet:

Ein Schweizer Taschenmesser mit Terrabyte-USB-Stick (übrigens USB 2.0, 3.0 und eSata). Wenn auch zu einem stolzen Preis (>2000,-€).

Beim Requirements Engineering hat man übrigens mitgedacht: Es gibt auch eine Version, die Sie mit ins Flugzeug nehmen können. Ganz ohne Klinge.
Das erinnert mich irgendwie an mein Smartphone…
Da wundert man sich auch, dass man damit noch telefonieren kann.
State-of-the-art Requirements Engineering sei Dank!

😉