(5) Team, Führung, Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit in Projekten hat ihre ganz eigenen Herausforderungen. In Modul 5 sehen Sie zunächst sich die typischen Rollen in einem Projekt an – klassisch wie agil. Sie lernen RACI-Matrix und Role Model Canvas kennen. Anschließend wenden Sie sich dem Thema Projektorganisation zu. Im Rahmen der Aufbauorganisation werden Sie Stab-Linien-Organisation, Matrix-Organisation und reine Projektorganisation kennen lernen und wir werden uns mit Fragen der Ablauforganisation beschäftigen. Sie erfahren, was Führung von Management unterscheidet und welche unterschiedlichen Führungsstile es gibt.

Schließlich lernen Sie, wie Sie Ihr Projektteam am besten zusammenstellen, welchen wichtigen Einfluss Motivation hat, wie Sie mit Konflikten umgehen und wie folglich die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team gelingt.

Hier geht es zu Folge (5): Team, Führung, Zusammenarbeit
Und hier zum vollständigen Kurs:
https://www.linkedin.com/learning/paths/ihr-weg-zum-projektmanager
Und einen Flyer mit der vollständigen Kursbeschreibung gibt es hier.

 

 

#584 TurnaroundPM (2)

An dieser Stelle KEINE Leseempfehlung, denn man kann mir Befangenheit unterstellen. Gerade frisch erschienen ist das Buchprojekt „TurnaroundPM“ von Roger Dannenhauer, Torsten J. Koerting und Michael Merkwitza. Es ist ein ganz besonderes Buch, dass dem VisualPM gefällt, aber sicher nicht jedermanns Geschmack trifft (siehe Thomas Mathoi´s Rezension).

Meine Befangenheit bitte ich zu entschuldigen, aber nachdem mich die drei Autoren zum Kreis ihrer Co-Autoren zählen (ich würde uns aber eher als Impulsgeber und Sparring-Partner bezeichnen), will ich mich in Zurückhaltung üben.

Das Buch ist zweifelsohne ein Hingucker, das inspiriert – auch wenn es beispielsweise Thomas etwas „too much“ ist. Bemerkenswert ist vor allem seine Entstehungsgeschichte, die das Modell des Buchprojekts „Business Modell Generation“ von Alex Osterwalder auf das Thema Projektmanagement überträgt. Die Autoren haben dabei eigens in einem Internet-Hub und zahlreichen Workshops versucht nicht im eigenen Saft zu schmoren, sondern kolloborative Prozesse zu nutzen, um  zum Ziel zu kommen.  Für jemanden wie mich, der ebenfalls mit kolloborativen Prozessen (z.B. auf openPM experimentiert) und sich mit ähnlichen Inhalten auseinandersetzt (der zentrale Project Square des Turnaround-Hubs entstand parallel zum openPM-Canvas und die beiden Konzepte sind keine Konkurrenten, sondern basieren auf ähnlichen Ideen und wir haben sie gemeinschaftlich diskutiert und unsere Erfahrungen ausgetauscht) ein sehr spannendes Unterfangen.

Zu den Inhalten des TurnaroundPM:

TurnaroundPM beschäftigt sich mit Projekten, die zu Scheitern drohen und versucht aufzuzeigen, wie man (u.a. mit der richtigen Geisteshaltung) sich solchen Projekten nähern kann. Zentrales Werkzeug dafür ist der Project Square – ein PM-Canvas –  die visuelle Reduktion eines Projektes auf seine elementaren Bestandteile.

Der Turnaround-Prozess selbst wird in verschiedene Phasen gegliedert:

  1. Erkennen
  2. Analyse
  3. Stabilisierung
  4. Transformation
  5. Nachhaltigkeit

Viel mehr sei an dieser Stelle nicht verraten – wie gesagt: ich bin befangen – aber vielleicht konnte ich etwas die Neugier wecken.

Weiterführende Links:

#580 Collaboration rocks!

Auch das PM-Camp Berlin hat es wieder bewiesen: Collaboration rocks!

Und die Mischung aus innovativen Formaten und Collaboration-Tools hat es wirklich in sich.

Unkonferenz, Barcamp, OpenSpace

Nichts gegen klassische Veranstaltungen, aber Unkonferenzen wie das PM-Camp haben es in sich. Nicht nur in Sachen Networking. Solche Formate entwickeln mitunter eine ungeahnte Dynamik. Nachdem ich fast 10 Jahre an der Organisation von OpenSpace-Veranstaltungen zur Berufsinformation für das Max-Born-Netzwerk beteiligt war (gut, es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass es sich um ein OpenSpace-Format gehandelt hat), bisher an 3 PM-Camps teilgenommen habe und Nummer vier in Dornbirn im November auf dem Programm steht, kann ich von solchen Formaten nicht mehr lassen. Und diese Formate hatten für mich auch ungeahnte Konsequenzen, wie die  Gründung von openPM und viele neue Kontakte auf Augenhöhe, die ich nicht mehr missen möchte. Aber  solche Ergebnisse sind es, die rocken!

Collaboration-Tools

Wie solche Formate im Zusammenspiel mit dem Einsatz eines Collaboration-Tools Sinn stiften und ungeahnte Ergebnisse hervorbringen können zeigt z.B. die Berliner Session-Doku. Mittlerweile das viertePM-Camp, das erfolgreich auf openPM dokumentiert wurde (nach Dornbirn 2012, Stuttgart 2013 und Rhein-Main 2013) und das die Veranstaltung noch im Web fortsetzt. Auch beim Aufbau der openPM-Plattform haben wir Collaboration-Tools (in diesem Fall Google-Docs) erfolgreich eingesetzt. Haben Sie schon mal während einer Online-Besprechung gesehen, wie mehrere Teilnehmer noch in der Besprechung die Ergebnisse live dokumentieren? Aber die erfolgreiche Session-Doku in einem Wiki ist nicht Unkonferenzen vorbehalten. Es wird sicherlich ein spannendes Experiment werden, ob es uns auch gelingt solche Collaboration-Praxis auch auf andere Veranstaltungsformate zu übertragen. Warum nicht auch eine klassische Konferenz, wie das PM-Forum auf so eine Art und Weise dokumentieren, statt eines Konferenzbandes.

#402 PM-Reader

Und schon wieder ist einiges aufgelaufen:



bernhardschloss.de