Monatsarchiv für Juli 2018

 
 

(5) Team, Führung, Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit in Projekten hat ihre ganz eigenen Herausforderungen. In Modul 5 sehen Sie zunächst sich die typischen Rollen in einem Projekt an – klassisch wie agil. Sie lernen RACI-Matrix und Role Model Canvas kennen. Anschließend wenden Sie sich dem Thema Projektorganisation zu. Im Rahmen der Aufbauorganisation werden Sie Stab-Linien-Organisation, Matrix-Organisation und reine Projektorganisation kennen lernen und wir werden uns mit Fragen der Ablauforganisation beschäftigen. Sie erfahren, was Führung von Management unterscheidet und welche unterschiedlichen Führungsstile es gibt.

Schließlich lernen Sie, wie Sie Ihr Projektteam am besten zusammenstellen, welchen wichtigen Einfluss Motivation hat, wie Sie mit Konflikten umgehen und wie folglich die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team gelingt.

Hier geht es zu Folge (5): Team, Führung, Zusammenarbeit
Und hier zum vollständigen Kurs:
https://www.linkedin.com/learning/paths/ihr-weg-zum-projektmanager
Und einen Flyer mit der vollständigen Kursbeschreibung gibt es hier.

 

 

(4) Kosten & Nutzen von Projekten

Die Abwägung zwischen Kosten und Nutzen entscheidet meist schon, ob Sie ein Projekt überhaupt durchführen, es weiterverfolgen oder besser die Finger davon lassen.

In Modul 4 unseres Videotrainings lernen Sie Kostenrechnung und Investitionsrechnung kennen und betrachten projektmanagementspezifische Konzepte wie Machbarkeitsanalyse, Earned Value Analysis oder Ansätze im agilen Umfeld. Wir erden uns den Kostenbegriff näher ansehen und Sie werden das magische Dreieck kennen lernen. Wir betrachten das Projektportfolio vor dem Hintergrund des ökonomischen Prinzips aus der Wirtschaftlichkeitsperspektive und werden die Kosten-Nutzen-Abwägung vertiefen.

Sie lernen formalisierte Entscheidungsmethoden kennen und erfahren, wie Sie Beschaffung und Einkauf bei Ihrem Projekt berücksichtigen.

Hier geht es zu Folge (4): Kosten und Nutzen
Und hier zum vollständigen Kurs:
https://www.linkedin.com/learning/paths/ihr-weg-zum-projektmanager
Und einen Flyer mit der vollständigen Kursbeschreibung gibt es hier.

 

 

(3) Planung & Strukturierung von Projekten

Modul 3 unserer LinkedIn-Learning Reihe beschäftigt sich mit der Planung und der Strukturierung von Projekten.

Was ist eigentlich Planung – egal ob klassisch oder agil?
Welche Fragen beantwortet die Projektplanung?
Was müssen Sie planen?

  • Aufgabenstruktur
  • Ressourcenbedarf
  • Personaleinsatzplanung
  • Projektablaufplan
  • Zeitplan
  • Kostenplan
  • Organisationsplan
  • Kontroll- und Berichtsplan

Welche Rahmenbedingungen und Planungsansätze gibt es?
Zu welchem Planungszeitpunkt, wird von wem mit welcher Planungstiefe und welchem Planungshorizont mit welchen Planungswerkzeugen geplant?
Welche Vorgehensmodelle von klassisch bis agil gibt es?

Im Rahmen von Aufgabenplanung, Strukturierung und Problemlösung lernen Sie, wie Sie von der Identifizierung von Anforderungen zu einer Planung kommen. Sie werden spezifische Techniken zu den einzelnen Planungsbausteinen von Ablaufplanung, Terminplanung, Kosten, Ressourcen bis hin zur Qualität kennenlernen. Und schließlich erfahren Sie, was es mit der Planverfolgung und dem Thema Plananpassung auf sich hat.

Hier geht es zu Folge (3): Planung und Strukturierung
Und hier zum vollständigen Kurs:
https://www.linkedin.com/learning/paths/ihr-weg-zum-projektmanager
Und einen Flyer mit der vollständigen Kursbeschreibung gibt es hier.

 

 

(2) Initiierung und Setup von Projekten

Das zweite Modul unserer LinkedIn-Learning Reihe mit Projektmanagement-Videotrainings beschäftigt sich mit der Initiierung und dem Setup von Projekten.

Wie kommt es überhaupt zu einem Projekt? Wie kommt es von der Idee zum Projekt?

Und was muss alles bis zum Startschuss für das Projekt passieren?

Sie sehen sich den Startprozess und die Projektvorbereitung im Detail an und widmen sich ausführlich der Projektklärung – angefangen vom Projektauftrag bis hin zu einem Werkzeugkasten für die Auftragsklärung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Facilitation-Techniken und Umfeldanalyse zur Auftragsklärung einsetzen können, angefangen von der Stakeholderanalyse, der Systemmodellierung, der Context Map oder einer Branchenanalyse. Alternativ oder ergänzend können Sie aber auch Kreativitästechniken wie die Kartenabfrage oder Mindmaps einsetzen oder eine Lückenanalyse (Englisch: Gap-Analysis) durchführen. weitere Werkzeuge wären das Ishikawa-Diagramm, die Problemskizze oder Canvases. Den openPM-Canvas als ein Beispiel für einen Projekt-Canvas stellen wir Ihnen ausführlich vor.

Wie stellen Sie die Arbeitsfähigkeit des Projektteams her? – Von der erforderlichen Projektinfrastruktur bereitstellen und bis hin zum Kick-Off.

Hier geht es zu Folge (2): Initiierung und Setup
Und hier zum vollständigen Kurs:
https://www.linkedin.com/learning/paths/ihr-weg-zum-projektmanager
Und einen Flyer mit der vollständigen Kursbeschreibung gibt es hier.

 

 

(1) Einführung ins Projektmanagement

Für die LinkedIn Learning-Plattform habe ich gemeinsam mit meinem Co-Autor Christian Botta von Visual Braindump einen umfangreichen Lernpfad zur beruflichen Weiterentwicklung konzipiert und ausgearbeitet. Insgesamt sind über 12 Stunden Lernvideos entstanden.

Die Einführung in das Projektmanagement ist dabei das erste Modul. Worum geht es in diesem Modul?

Sie erhalten einen grundlegenden Überblick über das Thema: Was ist überhaupt ein Projekt? Und was ist Projektmanagement?

Wie unterscheiden sich Projekt und Routineaufgaben?

Was ist Projektitis?

Welche Bausteine beinhaltet das Projektmanagement und welche Klippen gilt es zu umschiffen?

Was sind typische Herangehensweisen und welche Projektmanagement-Standards haben sich etabliert?

Was ist PMBOK und PRINCE2?

Was bedeutet agil?

Und wie unterscheiden sich Multiprojektmanagement, Programmmanagement und Portfoliomanagement?

Hier geht es zu Folge (1): Einführung in das Projektmanagement
Und hier zum vollständigen Kurs: https://www.linkedin.com/learning/paths/ihr-weg-zum-projektmanager
Und einen Flyer mit der vollständigen Kursbeschreibung gibt es hier.

 

 

Context Map im Projektmagazin

Die Context Map von schlossBlog hat es in die Methodensammlung des Projektmagazins geschafft. Die Context Map ist eine spezifisch konfigurierbare Form der Umfeldanalyse. Varianten der der Umfeldanalyse gibt es viele: Angefangen von Stakeholderanalyse, Branchenanalyse, Systemmodellierungen und viele mehr.

Ein eigenes Erklärvideo zur Context Map gibt es übrigens  auch.

Und das Template steht in verschiedenen Formaten zum Download bereit:

Context-Map DIN A4
Context-Map DIN A3
Context-Map DIN A2
Context-Map DIN A1
Context-Map DIN A0

Ursprünglich erschien die Context Map hier:

Kontextanalyse

Gedruckt & vorbestellbar

Best of… Visual Thinking

Visuelles Denken ist eine Metapher. Wenn hier von visuellem Denken die Rede ist, dann ist damit mehr gemeint, als nur eine grafische Darstellung von Gedanken oder Ideen. Letztlich ist das Visuelle Synonym für jegliche Sinneswahrnehmung.

Visuelles Denken ist weit älter Design Thinking, Graphic Facilitation & Co.

Visuelles Denken ist immer auch Systemdenken. Im Gegensatz zu mathematischen Modellen und Systemdarstellungen ist visuelles Denken unscharf – fuzzy. Während mathematische Modellierung eine Exaktheit und Prognostizierbarkeit vorgaukelt, die sie niemals einhalten kann, ist die Unschärfe visueller Darstellungen einerseits offensichtlich, andererseits werden systemische Zusammenhänge und Abhängigkeiten durchaus dargestellt.

Visuelles Denken eignet sich somit hervorragend zur Bearbeitung komplexer Problemstellungen. Komplexe Systeme werden nicht trivialisiert, Reduktionen sind als solche offensichtlich, Aber logische Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden dennoch transparent dargestellt.

Aber noch einmal von vorne: Nehmen wir das Modell visuellen Denkens nach Dan Roam, bekannt durch seinen Bestseller „The Back oft he Napkin“ / „Auf der Serviette erklärt“. Am Anfang steht das Sehen oder noch allgemeiner gesprochen: Die Wahrnehmung. Es folgt das Betrachten. Zum Sehen kommt nun das Analytische hinzu. Im dritten Schritt kommen wir zur Modellbildung, dem Vorstellen. Den vierten Schritt überspringt Dan Roam: Das eigentliche Zeichnen, die visuelle Reproduktion des Modells, keine künstlerische Wiedergabe, sondern eine einfache Darstellung der Zusammenhänge, durch Strichmännchen, Pfeile oder einfache Icons und deren Kombination, die auch von Laien ohne größeres zeichnerisches Talent problemlos möglich ist. Es geht um Verständnis, nicht um Schönheit. Last but not least folgt das Zeigen des visuellen Modells. Mit dem Zeigen einher geht das Erklären. Visuelles Denken schafft so einen zusätzlichen Kommunikationskanal, eine emotionale Austauschebene über Ideen, Problemstellungen und Modelle. Der Austausch über Visuelle Modelle und Darstellung schafft ein gemeinsames Verständnis. Neben einer gemeinsamen verbalen Sprache entsteht noch eine gemeinsame Bildsprache. Nicht nur Worte sondern auch Bilder, Assoziationen und Emotionen werden geteilt.

Wie zuvor schon angeführt ist visuelles Denken nichts Neues. Letztlich sind Charts, Diagramme, etc. nichts anderes. Eine Roadmap oder ein GANNT-Diagramm, genauso wie ein Netzplan sind nichts anderes als visuelle Repräsentationen. Im agilen Projektmanagement kennen wir Burndown-Charts und andere Darstellungen.

Eine sehr offene Variante visuellen Denkens ist der Canvas. Wörtlich: eine Leinwand, strukturiert mit Feldern typisch für die Problemstellung, zum Beispiel den relevanten Kapiteln eines Geschäftsplans im Business Model Canvas oder den typischen Aufgaben und Problemstellungen im Projektmanagement im Beispiel des openPM Canvas. Hierbei kommt eine weitere Stärke visuellen Denkens zum Tragen: Es ist hervorragend geeignet für die Zusammenarbeit in der Gruppe. Eine gemeinsam visuell erstellte Darstellung verbessert nicht nur das gemeinsame Verständnis, sondern erhöht auch die Identifikation mit dem Ergebnis sowie die Wiedererkennung. Ein Projekt-Canvas, wie der openPM-Canvas, gemeinsam entwickelt und im Projektraum aufgehängt bewirkt weit mehr als jedes Projekthandbuch. Er spricht nicht nur das rationale Verständnis an, sondern auch emotional den Entwicklungsprozess, sowie die Wiedererkennung und die gemeinsame Sprache.

Ursprünglich erschienen als #653 auf schlossBlog.



bernhardschloss.de