Monatsarchiv für Oktober 2012

 
 

#535 Ein Versuch über die Nachhaltigkeit von Projekten


Einen Blogpost von Thomas Mathoi aufgreifend, habe ich versucht das Thema Nachhaltigkeit für Projekte auf openPM anzulegen.

Natürlich ist Nachhaltigkeit (oder Neudeutsch: Sustainability) ein Buzz-Word, v.a. missbraucht für Marketing-Zwecke, aber mit einem sehr ernsthaften, bedeutungsvollem Kern.

Ich freue mich über jeden der mitdiskutiert und hilft den Artikel weiter zu entwickeln.

#534 Verbände und ihre Geschäftsmodelle

Andres Heilwagen berichtet frisch vom PM-Forum über IPMA Delta, das neue Reifegradmodell von GPM & Co.

Wie formuliert er so schön: Die GPM will dieses Modell jetzt „monetarisieren“.

Ich habe hier ein völlig anderes Verständnis von Verbandsarbeit (auch wenn es mein eigener Verband ist): Verbandsarbeit und Interessensvertretung sollten nicht mit Gewinnerzielungsabsichten verfolgt werden. Wer den Anspruch hat, einen Standard zu definieren, der muss diesen offenlegen und sich messen lassen.

Natürlich ist es legitim Geschäftsmodelle zu entwickeln und diese auch vor den Augen Dritter zu schützen, aber dass ist Aufgabe der freien Wirtschaft. Dafür gibt es Unternehmen!

Weil ich das so sehe, engagiere ich mich auf openPM. Jeden, der das auch so sieht, möchte ich ganz herzlich einladen bei uns mitzuarbeiten.

IPMA Delta habe ich dort gerade in der Übersicht der Reifegradmodelle eingetragen. Wer hat Lust diesen Artikel dort weiter zu entwickeln und sein Wissen zu teilen?

 

#533 Manage Agile

Andreas Heilwagen berichtet von der Manage Agile:

#532 Canvas


Bereits im letzten Beitrag habe ich das Buch „Business Model Generation“ von Alex Osterwalder et al. erwähnt. Ich habe gerade frisch auf openPM einen Artikel hierzu angelegt, da ich die Idee zu Strukturierung, Visualisierung & Storytelling, die sich hinter den Canvas verbirgt mehr als spannend finde. Ich möchte daher alle, die diese Meinung teilen ganz herzlich einladen auf openPM diese Idee (insbesondere für den Einsatz in Projekten mit weiter zu entwickeln. Ich werde versuchen dieses Thema auch im November mit auf das PM-Camp zu nehmen. Mitstreiter gesucht.

#531 Neue Geschäftsmodelle für Bücher

Momentan laufen mir an den verschiedensten Ecken neue Geschäftsmodelle für Bücher über den Weg. Das digitale Zeitalter treibt mitunter auch arrivierte Autoren in den Selbstverlag und verkauft wird nicht nur das fertige Produkt, sondern der gesamte Entstehungsprozess, samt eigener Community.

Mittlerweile relativ bekannt ist beispielsweise die Crew um Alex Osterwalder die in ihrem business model innovation hub den internationalen Bestseller „Business Model Generation“ auf den Weg gebracht hat. Nachahmer gibt es allerorten, z.B. Roger Dannenhauer, Torsten J. Koerting und Michael Merkwitza, die das Buch „Turnaround PM“ schreiben wollen oder – frisch aus dem Feedreader – Jurgen Appello, Autor des Business Bestsellers „Management 3.0„, der jetzt im Web sein neues Buch „Management Workaout“ erarbeiten will.

Nach einigen IT-Büchern in klassischen Verlagen versucht es Andre Minhorst jetzt selbst mit seinem neuen Projekt „Anwendungen entwickeln mit Access“ . Nachdem sich bereits genug Käufer gefunden haben, steht jetzt auch fest, dass es dieses Werk auch in gedruckter Form geben wird und nicht nur als eBook. Ein ganz bemerkenswertes klassisches Buch von Andre (gemeinsam mit Sascha Trowitzsch) ist übrigens „Access 2007 – Das Praxisbuch für Entwickler„, das den Spagath versucht, Microsoft Access-Knowhow und Projektmanagement-KnowHow in einem fiktiven Projekt zusammenzuführen. Auch wenn der Versuch vielleicht nicht ganz geglückt ist, fand ich die Lektüre äußerst spannend und den Mix sehr ungewöhnlich.

Last but not least sei hier, wenn schon von Buchprojekten die Rede ist, noch meine PM-Kollegin Nadja erwähnt, die jetzt auch ganz bemerkenswerte Pixie-Bücher für Erwachsene auflegt.

 

 

#530 Datenschutz-Reader

Wer hat meine Daten und welche Rückschlüsse können daraus gezogen werden, fragt sich Barbara Junge für die ZEIT.

Passend hierzu auch ein Blog-Beitrag von Richard Gutjahr, der über eine Schufa 2.0 sinniert und zeigt, wie unsere sozialen Aktivitäten und Beziehungen ge-/missbraucht werden.

Die Computerwoche fragt: Was macht eigentlich ein Datenschutzbeauftragter?

Und gibt die Antwort.

Und noch mal die Computerwoche zu Compliance, BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) und Urheberrecht – Mitarbeiterdatenschutz in IT-Projekten.

Thematisiert werden u.a. der Social Media Einsatz in Unternehmen, die Einhaltung von Urheberrechten im Unternehmen und eine die Grundfragen im Datenschutz:

  • Welche personenbezogenen Daten werden gespeichert und wie lange?
  • Welche Daten werden mit Mitarbeiterbezug abgelegt bzw. wann wird dieser Bezug entfernt?
  • Werden Daten archiviert und können sie wieder reaktiviert werden?
  • Kann der Mitarbeiter seine eigenen Daten verwalten bzw. löschen?
  • Wie werden Protokolle bzw. Logdateien ausgewertet?
  • Wie werden sensible Daten, wie beispielsweise Geburtsdatum und Wohnort, verschlüsselt?