Monatsarchiv für März 2010

 
 

#330 VisualPM: Meetings

Olesya Gileva wendet auf PM Hut konsequent Visualisierungstechniken für Projektmeetings an.

#329 IT-Abteilungen abschaffen

Das CIO-Magazin und natürlich auch schlossBlog berichteten schon im vergangenen Dezember über Peter Hinssen´s Thesen zur IT. Nun berichtet auch die Computerwoche.

Betrachtet man die Entwicklung vieler IT-Abteilungen kann man Peter Hinssen durchaus nachvollziehen, denn die IT(-Abteilungen) managen häufig nur noch sich selbst, die Fachabteilungen und die Dienstleister. Mitunter bilden sich Ketten von Managern an deren einem Ende das operative Business und am anderen Ende operative IT-Dienstleister hängt. Der Wasserkopf hat ein bedenkliches Ausmaß erreicht.

#328 To buy or not to buy Office…

Heise online meldet, dass der IT-Anbieter Bull seine eigenen Arbeitsplätze von Microsoft Office auf das freie OpenOffice umstellt.

Freie Software wie das OpenOffice hat sich in den letzte Jahren gewaltig gemausert. Ohne Frage: dem Normalanwender reicht der Funktionsumfang vollkommen aus. Erst in den Tiefen stösst man gegenüber kommerziellen Konkurrenzprodukten auf Grenzen. Weitere Grenzen tun sich in der Integration weiterer Produkte, wie z.B. Sharepoint oder Project auf – aber wer das nicht braucht… Auch wenn OpenOffice Microsoft Dateiformate verarbeiten kann, ist für mich die Kompatibilität der Dateiformate noch ein Argument für die Konkurrenz aus Redmond. Gerade wer z.B. mit Kunden Dokumente austauschen will, wird hier keine Kompromisse eingehen, sofern andere Standards wie PDF nicht genutzt werden können.

Hinter dem Wechsel von Bull stecken übrigens nicht eine reine Kostenabwägung, sondern zu allererst ein taktisches Kalkül: Man will Kompetenz im OpenSource-Bereich unter Beweis stellen. Doch die Frage aus dem Titel (To buy or not to buy…) ist nicht die richtige Frage. Es geht nicht um kaufen oder nicht kaufen, sondern darum, ob die eigenen Anforderungen von einer Software zu einem angemessenen Preis adäquat erfüllt werden. Und zum Preis gehören nicht nur die reinen Lizenzkosten, sondern auch die Kosten für die Administration und Konfiguration.

Für viele „Normalanwender“ wird die Antwort lauten: naja, für mich tut es OpenOffice allemal, ein paar Poweruser bei Bull oder vielleicht auch Vertriebler, die auf den Austausch mit den Kunden angewiesen sind, werden hingegen mit einem weinenden Auge da stehen.