Monatsarchiv für Februar 2007

 
 

#22 Zielarbeit (3)

Ziele ändern sich

Ziele sind nichts statisches. Sie verändern sich, wie wir uns verändern.
Spätestens wenn ein Ziel erreicht ist, stellt sich die Frage nach dem nächsten Ziel.

Vielleicht ändern sich auch nicht die Ziele, aber möglicherweise ändert sich ihre Wertschätzung und Priorisierung. Wer krank ist, weiß Gesundheit mehr zu schätzen.

Es ist kein Zeichen von Schwäche an seinen Zielen zu arbeiten und sie zu ändern. Im Gegenteil. Die Betonung liegt auf „arbeiten“. Es geht nicht darum Moden zu folgen: heute hüh und morgen hot, sondern sich ernsthaft mit den eigenen Zielen und Werten auseinander zu setzen.

#21 Zielarbeit (2)

Zielsetzungen lassen sin konkretisieren und verbessern

Je konkreter ein Ziel, umso besser können wir es uns vorstellen. Auf der anderen Seite: es gibt zwar tausend Dinge, die wir uns wünschen, aber abstrahiert man ein bisschen, bleiben meist nur wenige wirkliche Ziele übrig: vielleicht Unabhängigkeit, Gesundheit, Familie, …

Es gilt nicht zwischen dem konkreten und dem Abstrakten abzuwägen – wir brauchen beides.

Letztlich kristallisiert sich bei intensiver Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen eine Zielhierarchie heraus.

Je mehr wir uns mit dieser Hierarchie beschäftigen, je mehr werden wir damit arbeiten. Schwerpunkte verschieben, Einzelziele konkretisieren, mehrere Ziele in einer Kategorie zusammenfassen.
Je mehr wir uns mit dieser Form der Zielarbeit befassen, desto mehr werden wir lernen was wir wirklich wollen und was uns wichtig ist.

#20 Zielarbeit (1)

Ziele sind nichts gegebenes.

Wir haben viele Wünsche, aber wodurch unterscheiden sich Ziele und Wünsche?

Während ein Wunsch lediglich etwas angenehmes ist, was wir uns vorstellen, ist ein Ziel erstrebenswert. Und erstrebenswert ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen: Ein Ziel ist uns so viel Wert, dass wir bereit sind dafür etwas zu tun.

Unser Wünsche mögen uns gegeben sein, aber um von unseren Wünschen zu unseren Zielen zu gelangen ist Arbeit gefordert: Unsere wünsche wollen reflektiert, bewertet und priorisiert werden. Welche Wünsche sind uns wirklich wert etwas dafür zu tun? Für welchen Wunsch würden wir wie weit gehen?

#19 Zielarbeit

Ja, ja, klar, Ziele sind wichtig.

Ziele helfen uns oder einem Projekt eine Richtung zu geben, mit Zielorientierung gelingt es auf konkrete Resultate hinzuarbeiten, Pläne hierfür zu konzipieren, Prioritäten zu setzen und ein Team zu motivieren. Im Projektmanagement gilt als eiserne Regel, dass mit das wichtigste die Auftragsklärung sei, denn nur anhand der dort vorgegebenen Ziele lässt sich ein Projekterfolg überhaupt erreichen und feststellen.

Aber warum ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen gleich Arbeit?

(1) Ziele sind nichts gegebenes
(2) Zielsetzungen lassen sich konkretisieren und verbessern
(3) Ziele ändern sich
(4) Ziele beeinflussen unsere Wahrnehmung und helfen uns selbst zu steuern
(5) Ziele erlauben einen Soll-Ist-Vergleich, machen Erfolg messbar und tragen zu unserem Selbstwertgefühl bei.

#18 Risiken bei IT Implementierungen (Fort.)

Typische Risiken bei IT-Einführungen während der Produktivsetzung sind:

  • Technische Schwierigkeiten:
    – Systemausfall
    – Stromausfall
    – Netzausfall
    – Netzstörungen
  • Komplexität:
    – Abhängigkeiten und Abstimmung zu anderen Aktivitäten
  • Inhalte:
    – Nicht-Einhalten des Produktivsetzungsplans (Verzug)
  • Typische Risiken nach Produktivsetzung sind:

  • Fehlerhafte Realisierungen
  • Nicht-funktionierende Schnittstellen
  • Berechtigungsprobleme
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